<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="0.92">
<channel>
<title>Pressemitteilungen von Finanzminister Rainer Wiegard</title>
<link>http://www.rainerwiegard.de</link>
<description>Rainer Wiegard - Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein f&#252;r die CDU. Die aktuellen Pressemitteilungen:</description>
<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
<language>de</language>
<item>
	<title>Finanzministerium erh&amp;#228;lt neue Aufgaben - und &amp;#228;ndert seine Struktur</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=90</link>
	<description>Aus f&amp;#252;nf mach drei: Finanzminister Rainer Wiegard schafft neue Arbeitsstruktur im Finanzministerium 
Kiel (5. M&amp;#228;rz 2010) Finanzminister Rainer Wiegard hat mit Wirkung ab 1. M&amp;#228;rz die Zahl der Abteilungen im Finanzministerium von f&amp;#252;nf auf drei reduziert. &quot;Wir schaffen damit neue Strukturen f&amp;#252;r neue Aufgaben&quot;, sagte Wiegard. So werden k&amp;#252;nftig in der Abteilung 1 die Aufgaben der allgemeinen Verwaltung, Personal und Haushalt des Finanzministeriums mit den ressort&amp;#252;bergreifenden Personalaufgaben, der Tarifpolitik, des Dienstrechtes und das neue Personalmanagement zusammengef&amp;#252;hrt. Ebenfalls hierzu geh&amp;#246;ren die ressort&amp;#252;bergreifenden Organisationsaufgaben und die Anwendung der Informationstechnologie in der Landesverwaltung. Die Abteilung 2 ist f&amp;#252;r Finanzpolitik, Haushalt und Beteiligungen zust&amp;#228;ndig. Um alle Fragen rund um das Thema Steuern k&amp;#252;mmert sich Abteilung 3. &quot;Wir haben Aufgabenbereiche zusammengef&amp;#252;hrt und unser Haus so zukunftsf&amp;#228;hig aufgestellt&quot;, sagte Wiegard. Er dankte den Besch&amp;#228;ftigten f&amp;#252;r deren Kooperation und Verst&amp;#228;ndnis. 

Mit der Reduzierung von bisher f&amp;#252;nf auf nunmehr drei Abteilungen bereitet Wiegard zugleich sein Haus auf die beabsichtigte Personalreduzierung vor, damit unter den k&amp;#252;nftigen Bedingungen arbeitsf&amp;#228;hige Organisationseinheiten die neuen Aufgaben bew&amp;#228;ltigen k&amp;#246;nnen.

Mit einer weiteren Initiative des Finanzministers wird es k&amp;#252;nftig mehr Flexibilit&amp;#228;t bei der Besoldung f&amp;#252;r stellvertretende Staatssekret&amp;#228;re geben. Bisher erhielt ein Abteilungsleiter mit der Funktion als stellvertretender Staatssekret&amp;#228;r die Besoldungsgruppe B7. Zuk&amp;#252;nftig erhalten diese F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte eine Besoldung nach B5 sowie eine Zulage in H&amp;#246;he der Differenz zu B7, solange sie diese Funktion aus&amp;#252;ben. Die Zulage ist nicht ruhegehaltsf&amp;#228;hig. &quot;Mit dieser L&amp;#246;sung sind wir flexibler bei einer erforderlichen Nachbesetzung der Funktion&quot;, sagte Wiegard. 

</description>
</item>


<item>
	<title>Landtag debattiert &amp;#252;ber Schuldenbremse</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=86</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Nur eine wirksame Schuldenbremse hilft
Kiel (28. Januar 2010) &quot;Wir brauchen ein Verst&amp;#228;ndnis dar&amp;#252;ber, dass niemand das Recht hat, heute noch nicht geborene Generationen mit Schulden zu belasten, um jetzt angenehmer leben zu k&amp;#246;nnen&quot;, so Finanzminister Wiegard. Deshalb braucht das Land eine wirksame Schuldengrenze und Schuldenbremse. Es sei der Wille der Landesregierung, bis zum Jahr 2020 in konjunkturellen Normallagen einen Haushalt ohne neue Schulden vorzulegen.

Nicht die Verfassungsregelung, sondern die Schulden, die insbesondere in den letzten 20 Jahren bis auf 24 Milliarden € aufgeh&amp;#228;uft wurden, seien das Problem des Landes, so Finanzminister Wiegard. Trotz des niedrigen Zinsniveaus sind aktuell eine Milliarde Euro f&amp;#252;r Zinszahlungen aufzubringen, also eine Milliarde weniger f&amp;#252;r Bildung, f&amp;#252;r Familien und f&amp;#252;r unsere Kinder bzw. Enkelkinder und f&amp;#252;r den lebenswichtigen Ausbau der Infrastruktur.

Herr Finanzminister Wiegard lehnte deshalb ausdr&amp;#252;cklich die von der SPD-Fraktion geforderten Ausnahmeregelungen ab. Sie w&amp;#252;rden ein &quot;weiter so&quot; erm&amp;#246;glichen. Dies mache das Land endg&amp;#252;ltig handlungsunf&amp;#228;hig. Dann w&amp;#252;rden die Schulden voraussichtlich 43 Milliarden € und die Zinsen ca. 2,3 Milliarden € betragen. &quot;Jeder, der Ausnahmen will, tritt auf das Schuldengaspedal statt auf die Bremse.&quot;

Schleswig-Holstein habe nach den Berechnungen f&amp;#252;r 2010 ein strukturelles Defizit von 1,25 Milliarden Euro, das in Schritten von j&amp;#228;hrlich 125 Millionen Euro abgebaut werden soll, um ab 2020 in normalen Konjunkturlagen Haushalte ohne neue Schulden vorlegen zu k&amp;#246;nnen. 

Die Schuldengrenze sei aber nur ein Zwischenschritt, mahnte der Finanzminister. Der Bestand der Altschulden d&amp;#252;rfe nicht f&amp;#252;r alle Zeiten festgeschrieben werden. Wenn der Zwischenschritt erreicht sei, m&amp;#252;sse die Tilgung der bis dahin angeh&amp;#228;uften Altschulden in Angriff genommen werden. Hierzu werde er seinen Vorschlag f&amp;#252;r einen Altschuldentilgungsfonds erneut in die anstehenden Beratungen f&amp;#252;r die Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und L&amp;#228;nder einbringen. &quot;Wir haben – gemeinsam – eine gewaltige Aufgabe vor uns. Ich bin davon &amp;#252;berzeugt: Wir werden sie nur gemeinsam l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen&quot;, sagte Wiegard.

</description>
</item>


<item>
	<title>Fairer Ausgleich zwischen Bund, L&amp;#228;ndern und Kommunen erreicht</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=81</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Unser Einsatz hat sich gelohnt. 
Berlin Kiel (18. Dezember 2009) Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Wochen f&amp;#252;r einen fairen und nachhaltig wirkenden Ausgleich zwischen dem Bund und den L&amp;#228;ndern und ihren Kommunen eingesetzt, um Wachstumskr&amp;#228;fte zu st&amp;#228;rken und Ausgaben zu begrenzen. Dabei ging es nie um Sonderkonditionen allein f&amp;#252;r Schleswig-Holstein, sondern immer um strukturelle L&amp;#246;sungen f&amp;#252;r alle Beteiligten.
 
Schleswig-Holstein unterst&amp;#252;tzt im Wachstumsbeschleunigungsgesetz insbesondere die vorgesehenen &amp;#196;nderungen zur Unternehmensbesteuerung, die Krisen versch&amp;#228;rfende und Wachstum behindernde Elemente des derzeitigen Steuerrechts korrigieren und damit Wachstum f&amp;#246;rdern und Besch&amp;#228;ftigung sichern helfen. Familien werden durch angemessene Erh&amp;#246;hung von Kindergeld und Kinderfreibetrag gest&amp;#228;rkt.

Die intensiven Gespr&amp;#228;che mit der Bundesregierung in den vergangenen drei Wochen haben dazu gef&amp;#252;hrt, dass der Bund nun den L&amp;#228;ndern entgegen gekommen ist. So wird der Bund die L&amp;#228;nder auch bei den Bildungsausgaben deutlich st&amp;#228;rker als bisher vorgesehen und vor allem dauerhaft &amp;#252;ber das Jahr 2013 hinaus unterst&amp;#252;tzen. Schleswig-Holstein wird so mit mehr als 100 Millionen Euro j&amp;#228;hrlich von diesen geplanten Ausgaben entlastet.

Dar&amp;#252;ber hinaus hat der Bund in dieser Woche ein entscheidendes Signal mit seiner Zusicherung gegeben, die L&amp;#228;nder auf ihrem Weg zur Haushaltkonsolidierung nicht allein zu lassen. 
Der Bund ist bereit, &amp;#252;ber eine Neuverteilung der Umsatzsteuer zu verhandeln. Das war bisher stets abgelehnt worden.
Au&amp;#223;erdem ist nun die bisher fest verschlossene T&amp;#252;r ge&amp;#246;ffnet f&amp;#252;r weitere Gespr&amp;#228;che &amp;#252;ber Ver&amp;#228;nderungen bei der Lastenverteilung zwischen Bund und Kommunen bei den Kosten der Unterkunft f&amp;#252;r Arbeitslose und bei der Ver&amp;#228;nderung der Arbeitsgemeinschaften. Beides hilft besonders den Kommunen. 
Dar&amp;#252;ber hinaus hat der Bund Gespr&amp;#228;che &amp;#252;ber bundesgesetzliche Leistungen zugesichert, die in den L&amp;#228;ndern und Kommunen zur Reduzierung der Ausgaben f&amp;#252;hren sollen. 


</description>
</item>


<item>
	<title>Einvernehmlicher Beschluss der 111. Sitzung des Finanzplanungsrates am 10. Dezember 2009</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=80</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Strukturelles Defizit zielstrebig abbauen
Der Finanzplanungsrat hat in seiner 111. und voraussichtlich letzten Sitzung die aktuelle Lage der &amp;#246;ffentlichen Haushalte, die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei der Gestaltung der Haushalte 2010 sowie die Einhaltung der Haushaltsdisziplin im Rahmen der Europ&amp;#228;ischen Wirtschafts- und W&amp;#228;hrungsunion er&amp;#246;rtert und stellt einvernehmlich fest: 

1. Die deutsche Wirtschaft erlitt im Winterhalbjahr 2008/2009 den st&amp;#228;rksten Konjunktureinbruch seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Danach setzte eine leichte konjunkturelle Erholung ein, die sich im 3. Quartal 2009 etwas beschleunigte. Die Gesamtheit der aktuellen Wirtschaftsdaten zeigt, dass die Belebung der gesamtwirtschaftlichen Aktivit&amp;#228;t voraussichtlich anhalten wird. Gleichwohl ist angesichts der Sch&amp;#228;rfe des konjunkturellen Einbruchs f&amp;#252;r den Jahresdurchschnitt 2009 noch mit einem deutlichen R&amp;#252;ckgang des Bruttoinlandsprodukts von 5 % zu rechnen. Auf dem Arbeitsmarkt sind zwar die Folgen der Rezession erkennbar. Der bisherige Besch&amp;#228;ftigungsr&amp;#252;ckgang sowie die Zunahme der Arbeitslosigkeit im bisherigen Jahresverlauf sind jedoch noch als moderat einzustufen. In Anbetracht der starken Unterauslastung der gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazit&amp;#228;ten ist allerdings damit zu rechnen, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2010 verschlechtert. Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise ist – trotz der positiven Signale – noch nicht &amp;#252;berstanden.

2. Die &amp;#246;ffentlichen Haushalte befinden sich infolge der dramatischen Abschw&amp;#228;chung der gesamtwirtschaftlichen Aktivit&amp;#228;t in einer &amp;#228;u&amp;#223;erst angespannten Situation. Das Finanzierungsdefizit des &amp;#214;ffentlichen Gesamthaushalts wird f&amp;#252;r 2009 auf -97 &amp;#189; Mrd. € und f&amp;#252;r 2010 auf -144 &amp;#189; Mrd. € gesch&amp;#228;tzt. In der Maastricht-Abgrenzung ist 2009 mit einem Defizit [Glossar] von -3 Prozent und 2010 von -6 Prozent des BIP zu rechnen.

3. Das Wirkenlassen der automatischen Stabilisatoren und der Einsatz konjunktureller Ma&amp;#223;nahmen sind in der gegenw&amp;#228;rtigen Lage zur St&amp;#252;tzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung alternativlos. Eine gezielte St&amp;#228;rkung der Wachstumskr&amp;#228;fte wird dazu beitragen, Deutsch&amp;#173;land auf einen stabilen Wachstumspfad zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren, und damit mittelfristig die Gesundung der &amp;#246;ffentlichen Haushalte unterst&amp;#252;tzen.

4. Die strukturelle Konsolidierung der &amp;#246;ffentlichen Haushalte ist f&amp;#252;r eine nachhaltige Finanzpolitik und mit Blick auf die Generationengerechtigkeit unabdingbar. Bund, L&amp;#228;nder und Kommunen werden daher mittelfristig ihre Konsolidierungsanstrengungen deutlich verst&amp;#228;rken. Bund und L&amp;#228;nder bekennen sich ausdr&amp;#252;cklich zum Europ&amp;#228;ischen Stabilit&amp;#228;ts- und Wachs&amp;#173;tumspakt und zu der in Artikel 109 des Grundesetzes verankerten Schuldenbremse. Das strukturelle Finanzierungsdefizit wird ab dem Jahr 2011 kontinuierlich abgebaut. Das 3-Prozent-Defizit-Kriterium wird ab dem Jahr 2013 eingehalten.

5. Im Finanzplanungsrat wurden die Fortschrittsberichte &quot;Aufbau Ost&quot; der ostdeutschen L&amp;#228;nder f&amp;#252;r das Jahr 2008 gemeinsam mit der Stellungnahme der Bundesregierung er&amp;#246;rtert. Die Sonderbedarfs-Bundeserg&amp;#228;nzungszuweisungen wurden von den ostdeutschen L&amp;#228;ndern mit 98 Prozent nahezu vollst&amp;#228;ndig solidarpaktgerecht verwendet. Im Rahmen des so genannten Korb II wurden 2008 5,1 Mrd. Euro an &amp;#252;berproportionalen Leistungen f&amp;#252;r die ostdeutschen L&amp;#228;nder bereitgestellt. Der Bund kommt damit seinen Verpflichtungen aus dem Solidarpakt II nach. Wie bereits im Vorjahr konnten alle ostdeutschen L&amp;#228;nder im Berichtsjahr einen Haushalts&amp;#252;berschuss erreichen. Unabh&amp;#228;ngig von der gegenw&amp;#228;rtigen Verschlechterung der Haushaltssituation durch die Finanz- und Wirtschaftskrise muss der langfristige Konsolidierungskurs beibehalten werden, um den Herausforderungen durch den R&amp;#252;ckgang der Solidarpaktmittel und die demographische Entwicklung zu begegnen sowie die verfassungsrechtlichen Bestimmungen zur Begrenzung der Kreditaufnahme einzuhalten.

6. Der Stabilit&amp;#228;tsrat (Art. 109a GG) wird 2010 seine Arbeit aufnehmen und zur Vermeidung von Haushaltsnotlagen die Haushalte von Bund und L&amp;#228;ndern &amp;#252;berwachen. Er soll au&amp;#223;erdem die fortzuf&amp;#252;hrenden Aufgaben des Finanzplanungsrates &amp;#252;bernehmen und ihn insofern ersetzen.
</description>
</item>


<item>
	<title>Finanzminister Rainer Wiegard legt klares Bekenntnis zur Schuldengrenze ab</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=74</link>
	<description>Nicht weiter auf Kosten heute noch nicht geborener Generationen leben.
Kiel (20. November 2009) Finanzminister Rainer Wiegard hat sich heute vor dem Landtag erneut f&amp;#252;r eine Schuldengrenze eingesetzt. Es sei der Wille der Landesregierung, ab 2020 in konjunkturell normalen Jahren keine neuen Schulden zu machen. &quot;Wir k&amp;#246;nnen und d&amp;#252;rfen regelm&amp;#228;&amp;#223;ig nur so viel ausgeben, wie wir erwirtschaften&quot;, sagte Wiegard. Sonst werde auf Kosten noch nicht geborener Generationen gelebt. &quot;Wer diese Erkenntnis hat, braucht eigentlich keine Verfassungsregel, die ihn dazu zwingt&quot;, sagte Wiegard.

Seit 40 Jahren w&amp;#252;rden jedes Jahr immer neue Schulden aufgeh&amp;#228;uft. Bis 2020 das
Neuverschuldungsverbot gelte, m&amp;#252;sse deutlich auf die Bremse getreten werden, sonst w&amp;#252;rden sich bis dahin die Schulden Schleswig-Holsteins auf 43 Milliarden Euro fast verdoppeln und die j&amp;#228;hrlichen Zinslasten auf 2,3 Milliarden Euro steigen.
Der Bremsweg werde durch ein stabiles Konjunkturbereinigungsverfahren definiert, das den Ausgangswert des strukturellen Defizits des Jahres 2010 und die j&amp;#228;hrlichen
Abbauschritte festlege. &quot;Wir beraten derzeit mit dem Bund und anderen L&amp;#228;ndern &amp;#252;ber die Eckwerte eines sinnvollen Konjunkturbereinigungsverfahrens, das Grundlage der zu schlie&amp;#223;enden Verwaltungsvereinbarung sein wird&quot;, sagte Wiegard.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise stelle einen dramatischen Strukturbruch dar, was die Berechnungen erschwere. &quot;Deshalb wird die gro&amp;#223;e Steuersch&amp;#228;tzung im Mai 2010 Auskunft dar&amp;#252;ber geben, wie stark der Strukturbruch voraussichtlich sein wird. Der Bund wird erkl&amp;#228;ren m&amp;#252;ssen, wie weit er zus&amp;#228;tzlich die Strukturen ver&amp;#228;ndern will&quot;, f&amp;#252;hrte der Finanzminister aus. &quot;Auf dieser Grundlage werden wir eine langfristige Finanzplanung bis 2020 entwickeln und daraus die mittelfristige Finanzplanung und die Anforderungen an die k&amp;#252;nftigen Haushalte ableiten.&quot;

Ausgabenk&amp;#252;rzungen seien neben der Stabilisierung der Einnahmen durch stetiges
Wachstum unumg&amp;#228;nglich. &quot;Wer ohne Reduzierung des Personalbestandes und ohne K&amp;#252;rzung &amp;#246;ffentlicher Leistungen einen ausgeglichenen Haushalt herstellen will, muss j&amp;#228;hrlich zwei Milliarden Euro mehr einnehmen als wir ohnehin an regelm&amp;#228;&amp;#223;igem Einnahmewachstum unterstellen. Politischer Wille setzt nun mal die Grundrechenarten nicht au&amp;#223;er Kraft&quot;, betonte Wiegard.

Die Schuldengrenze sei nur ein Zwischenschritt, mahnte der Finanzminister. Wenn der erreicht sei, m&amp;#252;sste endlich die Tilgung der bis dahin angeh&amp;#228;uften Altschulden in Angriff genommen werden. &quot;Wir haben – gemeinsam – eine gewaltige Aufgabe vor uns. Ich bin davon &amp;#252;berzeugt: Wir werden sie nur gemeinsam l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen&quot;, sagte Wiegard.
</description>
</item>


<item>
	<title>Steuerdebatte im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=76</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Wir werden die Vorschl&amp;#228;ge des Bundes sorgf&amp;#228;ltig pr&amp;#252;fen
Kiel (20. November 2009) Schleswig-Holstein wird im Bundesrat keinem Gesetz zustimmen, das ohne jegliche Kompensation finanzielle Belastungen des Landes nach sich zieht, sagte Finanzminister Rainer Wiegard heute (20. November) vor dem Landtag. &quot;F&amp;#252;r den Abbau des strukturellen Defizits ben&amp;#246;tigen wir eine Stabilisierung der Einnahmen durch stetiges Wachstum und eine Begrenzung der Ausgaben. Die Steuergesetze sichern unsere Einnahmen, enthalten aber zum Teil auch wachstumshemmende oder gar krisenversch&amp;#228;rfende Regelungen. Jede einzelne &amp;#196;nderung muss deshalb auch im Kontext zur Haushaltskonsolidierung gepr&amp;#252;ft werden. Pauschale Forderungen nach Steuererh&amp;#246;hungen oder Steuersenkungen sind schlicht zu simpel und zu plump&quot;, so Wiegard.

Schleswig-Holstein habe seine Haltung bereits im Bundesrat deutlich gemacht, als das Land wegen der negativen Auswirkungen f&amp;#252;r die Haushaltskonsolidierung dem
B&amp;#252;rgerentlastungsgesetz nicht zustimmte. &quot;Wir werden dies wiederholen, wenn Vorschl&amp;#228;ge keine Wachstum stimulierende oder Krisen entsch&amp;#228;rfende Wirkung entfalten oder wir keine Kompensation erhalten&quot;, betonte der Finanzminister. &quot;Wir brauchen eine intelligente Steuerpolitik. Nicht jede Steuerentlastung oder Steuer&amp;#228;nderung f&amp;#252;hrt zu Mindereinnahmen. &amp;#220;brigens f&amp;#252;hrt auch nicht jede Steuererh&amp;#246;hung zu Mehreinnahmen.&quot;

Die derzeitigen Steuergesetze enthielten viele Vorschriften, die wirtschaftliches
Wachstum gerade in Krisenzeiten behinderten, zum Beispiel Substanz gef&amp;#228;hrdende
Gewinnhinzurechnungen, enge Zinsschranken, Verhinderungsregelungen bei
Firmenkauf. 

&quot;Wir werden die Vorschl&amp;#228;ge des Bundes sorgf&amp;#228;ltig pr&amp;#252;fen&quot;, so Wiegard.
</description>
</item>


<item>
	<title>Ausgerechnet im Stern: Marnettes Tageb&amp;#252;cher</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=72</link>
	<description>Wo sind Marnettes Tageb&amp;#252;cher als Aufsichtsrat der Hamburgischen Landesbank und als bezahlter Beirat der HSH?
Seit M&amp;#228;rz verk&amp;#252;ndet Herr Marnette nun landauf landab, dass die HSH Nordbank in den n&amp;#228;chsten drei Monaten weiteres Kapital von seinen Eigent&amp;#252;mern braucht. Aber auch die monatliche Wiederholung dieser Behauptung macht sie nicht richtiger. Tatsache ist: Die Bank verf&amp;#252;gt heute &amp;#252;ber Kapitalquoten, die sie weder vor noch nach ihrer Fusion im Jahre 2003 hatte. Damit besteht keine Notwendigkeit, weiteres Kapital zuzuf&amp;#252;hren; nicht von den Eigent&amp;#252;mern Schleswig-Holstein und Hamburg und auch nicht vom Bund.
 
Das von den beiden L&amp;#228;ndern verf&amp;#252;gte Restrukturierungskonzept vom Februar 2009 konzentriert das Gesch&amp;#228;ftsmodell auf die regionalen und internationalen Kernkompetenzen, halbiert die Bilanzsumme und die Risiko-Aktiva, gliedert die nicht strategischen Gesch&amp;#228;ftsfelder aus der Kernbank in eine Konsolidierungsbank aus. Diese Neuordnung des Gesch&amp;#228;ftsmodells sowie eine intelligente Garantiestruktur und die geleistete Kapitalerh&amp;#246;hung der beiden L&amp;#228;nder haben gemeinsam bewirkt, dass die Bank jetzt so ausreichend kapitalisiert ist wie nie zuvor.

Schleswig-Holstein und Hamburg haben der Bank &amp;#252;ber eine gemeinsame Finanzfonds-Anstalt eine Zweitverlustgarantie f&amp;#252;r knapp 60.000 einzelne Kreditvertr&amp;#228;ge mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro gegeben. F&amp;#252;r diese B&amp;#252;rgschaft erh&amp;#228;lt die Anstalt der L&amp;#228;nder eine Geb&amp;#252;hr von vier Prozent - in diesem Jahr 300 Millionen Euro. Zugleich hat die Anstalt der Bank Eigenkapital zur Verf&amp;#252;gung gestellt, f&amp;#252;r das die Anstalt dieses Jahr etwa 60 Millionen Euro Zinsen und andere Kosten aufwenden muss. 

Die Anstalt der L&amp;#228;nder wird deshalb schon im ersten Jahr aus beiden Ma&amp;#223;nahmen rd. 240 Millionen Euro &amp;#220;berschuss erzielen. Dieser &amp;#220;berschuss wird dazu verwendet, aufgenommene Kredite f&amp;#252;r das der Bank zur Verf&amp;#252;gung gestellte Eigenkapital zu tilgen. So werden die Zinskosten f&amp;#252;r die kommenden Jahre verringert. 
Entgegen anderen Verlautbarungen haben die Steuerzahler in Hamburg und Schleswig-Holstein bisher also keinen Cent dazu bezahlt.  

Allerdings wird von den erbosten Kritikern gerne verschwiegen: 
Aus der Zeit von 1996 bis Mitte 2005 haftet Schleswig-Holstein heute noch gesamtschuldnerisch mit mehr als 60 Milliarden Euro aus der bis zum 17. Juli 2005 bestehenden Gew&amp;#228;hrtr&amp;#228;gerhaftung. F&amp;#252;r diese B&amp;#252;rgschaft aus rot-gr&amp;#252;ner Regierungsverantwortung erh&amp;#228;lt das Land aber keinen Cent Geb&amp;#252;hr. 
Dar&amp;#252;ber hinaus hat die damalige rot-gr&amp;#252;ne Landesregierung zwischen 2001 und 2004 nach und nach insgesamt eine Milliarde Euro Beteiligungskapital zur Verf&amp;#252;gung gestellt. Daf&amp;#252;r hat sie Kredite aufgenommen; f&amp;#252;r die muss das Land noch heute die Zinsen zahlen.

Die Vorg&amp;#228;ngerinstitute Landesbank Kiel und Hamburgische Landesbank und ab 2003 die fusionierte HSH Nordbank hatten in rot-gr&amp;#252;ner Regierungsverantwortung unter den g&amp;#252;nstigen Refinanzierungsbedingungen dieser Gew&amp;#228;hrtr&amp;#228;gerhaftung bis Mitte 2005 - also bis zum Regierungswechsel - &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;ig viel Liquidit&amp;#228;t aufgenommen. Daf&amp;#252;r gab es aber am Kreditmarkt nicht genug Nachfrage. Deshalb wurden sogenannte Kreditersatzgesch&amp;#228;fte get&amp;#228;tigt, bei denen sich die Bankmanager vorwiegend auf das &amp;#252;berdurchschnittlich gute Rating dieser Papiere durch internationale Agenturen verlassen haben. Der Umfang dieser Gesch&amp;#228;fte entstand etwa zu gleichen Teilen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Darauf hat die Bank inzwischen rund drei Milliarden Euro abgeschrieben. 

Zusammengefasst: 
60 Milliarden Euro B&amp;#252;rgschaft des Landes ohne jede Gegenleistung eingegangen. Kreditfinanziertes Beteiligungskapital in Milliardenh&amp;#246;he zugef&amp;#252;hrt. Kreditersatzgesch&amp;#228;fte in H&amp;#246;he von fast 28 Milliarden Euro schon bei den Vorg&amp;#228;ngerinstituten zugelassen. 

Man fragt sich: Wer hat das damals kritiklos ohne jede Diskussion durchgewunken? 
Herr Stegner als Mitglied der damaligen Landesregierung und Aufsichtsrat. 
Frau Heinold als finanzpolitische Sprecherin der gr&amp;#252;nen Regierungsfraktion. 
Und - Herr Marnette! 
Er war bis Mitte 2003 Aufsichtsrat der Hamburgischen Landesbank und danach bis 2008 Vorsitzender des von der Bank bezahlten Beirates der HSH Nordbank, der die Bank sachverst&amp;#228;ndig beraten sollte.
Herr Marnette sollte mal seine Tageb&amp;#252;cher aus dieser Zeit seiner pers&amp;#246;nlichen Verantwortung ver&amp;#246;ffentlichen.
</description>
</item>


<item>
	<title>CDU beschlie&amp;#223;t einstimmig den Koalitionsvertrag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=60</link>
	<description>Rainer Wiegard auch im neuen Kabinett wieder Finanzminister
Husum (24. Oktober 2009) In gro&amp;#223;er Geschlossenheit startet die CDU Schleswig-Holstein in die schwarz-gelbe Koalition. Einstimmig wurde der Koalitionsvertrag durch den Landesparteitag in Husum best&amp;#228;tigt. Der Weg ist frei f&amp;#252;r die Koalition des Aufbruchs.

&amp;quot;Nach 22 Jahren hat die CDU jetzt zum ersten Mal die Chance, einen echten Politikwechsel herbeizuf&amp;#252;hren. Unser Land hat diesen Wechsel verdient! Lassen Sie uns gemeinsam f&amp;#252;r Schleswig-Holstein diesen Wechsel mit der FDP voranbringen! Darum bitte ich Sie um Ihre Zustimmung zu diesem Koalitionsvertrag.&quot; Mit diesem Appell warb der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen, um Zustimmung zum Koalitionsvertrag. Mit Erfolg: Einstimmig votierten die 237 Parteitagsdelegierten f&amp;#252;r den Koalitionsvertrag.

Zuvor hatte Carstensen die CDU-Minister und –Staatssekret&amp;#228;re vorgestellt. Finanzminister bleibt Rainer Wiegard. Ihm zur Seite steht Staatssekret&amp;#228;r Dr. Olaf Bastian, der zuvor Bevollm&amp;#228;chtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund war.
Das Innenministerium wird vom bisherigen Entb&amp;#252;rokratisierungsstaatssekret&amp;#228;r Klaus Schlie gef&amp;#252;hrt. Neuer Staatsekret&amp;#228;r wird Volker Dornquast, der derzeit hauptamtlicher B&amp;#252;rgermeister der Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist.
Wissenschafts- und Wirtschaftsminister wird der bisherige Wissenschaftssekret&amp;#228;r Jost de Jager. Im Kabinett neu dabei sind die beiden Staatssekret&amp;#228;rinnen. Amtschefin und zust&amp;#228;ndig f&amp;#252;r den Bereich Wissenschaft wird die Hauptgesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin der &amp;#196;rztekammer Schleswig-Holstein Dr. Cordelia Andre&amp;#223;en. Zust&amp;#228;ndig f&amp;#252;r den Bereich Wirtschaft wird die Rechtsanw&amp;#228;ltin Dr. Tamara Zieschang, die beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. t&amp;#228;tig ist.
Ebenfalls neu im Kabinett ist die bisherige Abteilungsleiterin im Finanzministerium Dr. Juliane Rumpf, die Umwelt- und Landwirtschaftministerin wird. Staatssekret&amp;#228;r im Ministerium bleibt Ernst-Wilhelm Rabius.
Neuer Chef der Staatskanzlei wird der bisherige Finanzstaatsekret&amp;#228;r Dr. Arne Wulff. Sein Amtsvorg&amp;#228;nger Heinz Maurus wechselt nach Berlin und wird dort Bevollm&amp;#228;chtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund. Maurus wird dort auch f&amp;#252;r Europaangelegenheiten zust&amp;#228;ndig sein.

</description>
</item>


<item>
	<title>Entwurf des Koalitionsvertrages steht - Jetzt entscheiden die Parteitage.</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=58</link>
	<description>KOALITION DES AUFBRUCHS
Kiel (17. Oktober 2009) Arbeit sichern, neues Wachstum erm&amp;#246;glichen, Bildungsqualit&amp;#228;t verbessern, Infrastruktur ausbauen: Unter diese Maxime stellen CDU und FDP ihre Regierungsarbeit f&amp;#252;r die kommenden f&amp;#252;nf Jahre in ihrem Entwurf des Koalitionsvertrages f&amp;#252;r die 17. Wahlperiode des schleswig-holsteinischen Landtages. Das Dokument unter der &amp;#220;berschrift &quot;Koalition des Aufbruchs&quot; nennt als wichtigste Ziele in seiner Pr&amp;#228;ambel die &amp;#220;berwindung des strukturellen Haushaltsdefizits. Weiter hei&amp;#223;t es darin: &quot;CDU und FDP werden mit ihrer gemeinsamen Arbeit den Grundstein daf&amp;#252;r legen, dass Schleswig-Holstein im kommenden Jahrzehnt einen Spitzenplatz im Wettbewerb der L&amp;#228;nder und Regio-nen einnehmen kann.&quot;

Im Koalitionsvertrag bekennen sich beide Parteien zum Neuverschuldungsverbot des Grundgesetzes, wollen dies aber in der Landesverfassung verankern. CDU und FDP wollen neue Aufgaben und neue Schwerpunkte nur durch Verzicht auf bisherige finanzieren. Eine Haushaltsstrukturkommission soll unter Beteiligung der die Regierung tragenden Fraktionen und unter Beratung durch den Landesrechnungshof die Etat-Konsolidierung voranbringen. Ein zentrales Personalmanagement soll daf&amp;#252;r sorgen, dass bis zum Jahr 2020 etwa zehn Prozent der Personalstellen des Landes Schleswig-Holstein abgebaut werden k&amp;#246;nnen.

Ziel der gemeinsamen Wirtschaftspolitik von CDU und FDP in Schleswig-Holstein ist es, deutschlandweit die wirtschaftsfreundlichsten Rahmenbedingungen zu schaffen. 

An den Gymnasien soll Wahlfreiheit zwischen dem verk&amp;#252;rzten (G8) und dem neunj&amp;#228;hrigen Bildungsgang erm&amp;#246;glicht werden. CDU und FDP bekennen sich zum 2008 unterzeichneten Hochschulvertrag. 

Die Entwicklung des Universit&amp;#228;tsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) zu einem Zentrum f&amp;#252;r Spitzenmedizin in Krankenversorgung und Forschung wollen die Koalitionsparteien fortf&amp;#252;hren. Zugleich setzen sich CDU und FDP f&amp;#252;r eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung ein.

CDU und FDP wollen eine konsequente Verfolgung von Straftaten. Daf&amp;#252;r soll die Polizei modern ausger&amp;#252;stet und personell gut ausgestattet sein.
CDU und FDP wollen das Landeswahlrecht mit der Zielsetzung &amp;#252;berarbeiten, eine &amp;#220;berschreitung der in der Landesverfassung vorgesehenen Zahl der Landtagsmandate (69) zu vermeiden.

CDU und FDP setzen sich f&amp;#252;r einen nachhaltigen, die Eigenverantwortung der Menschen einbeziehenden Umweltschutz ein.

Der Entwurf des Koalitionsvertrages wird nach seiner Paraphierung dem CDU-Landesparteitag und dem FDP-Landeshauptausschuss zur endg&amp;#252;ltigen Zustimmung vorgelegt. Beide Gremien tagen am 24. Oktober in Husum (CDU) und Kiel (FDP).

</description>
</item>


<item>
	<title>Landtagswahl in Schleswig-Holstein</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=57</link>
	<description>Rainer Wiegard erneut in den Landtag gew&amp;#228;hlt: Vorsprung auf mehr als 4.000 Stimmen ausgebaut.
Bargteheide Kiel (28. September 2009) Mit einem Vorsprung von 4.241 Stimmen oder 8,8 Prozent ist Finanzminister Rainer Wiegard in seinem Wahlkreis Stormarn-Nord erneut in den Landtag gew&amp;#228;hlt worden. Mit 18.102 Erststimmen erhielt Wiegard diesmal mehr Stimmen als bei der letzten Wahl im Jahre 2005. Erstmals errang er bei dieser Wahl sogar in allen 32 St&amp;#228;dten und Gemeinden des Wahlkreises die Mehrheit der W&amp;#228;hlerstimmen. Er geh&amp;#246;rt dem Landtag seit 2000 an. Vor f&amp;#252;nf Jahren gewann Wiegard knapp mit 273 Stimmen Vorsprung (+0,7 Prozent), musste aber neun St&amp;#228;dte und Gemeinden an seinen Ge-genkandidaten abgeben. 1996 trat Wiegard zum ersten Mal zur Landtagswahl an. Damals unterlag er knapp mit 400 Stimmen. 

Wiegard dankte am Abend allen Wahlhelfern in den Ortsverb&amp;#228;nden der CDU in seinem Wahlkreis zwischen Ahrensburg und L&amp;#252;beck f&amp;#252;r ihren Einsatz. Sie h&amp;#228;tten einen sehr enga-gierten Wahlkampf in einer Zeit gef&amp;#252;hrt, bei der den gro&amp;#223;en Parteien der Wind kr&amp;#228;ftig von vorn ins Gesicht blies, weil die Differenzen in der gro&amp;#223;en Koalition im Lande mehr und mehr offenkundig wurden. Davon h&amp;#228;tten die kleineren Oppositionsparteien profitiert. 

Politischer Schwerpunkt Wiegards seit seinem Einzug in den Landtag ist die Abkehr von der jahrzehntelangen Schuldenpolitik im Lande. In seiner Verantwortung wurde der von der rot-gr&amp;#252;nen Vorg&amp;#228;ngerregierung &amp;#252;bernommene Fehlbetrag von 1,7 Mrd. Euro im Haushalt 2005 schon nach einem Jahr halbiert und 2008 auf unter 300 Millionen Euro reduziert. Jeder zus&amp;#228;tzlich eingenommene Steuer-Euro wurde zur Senkung der Neuverschuldung verwendet. Sogar der sonst so kritische Landesrechungshof lobte: Die Landesregierung ist mit den Steuereinnahmen verantwortungsvoll umgegangen. Seit 2006 hat Wiegard nur noch Kredite aufnehmen m&amp;#252;ssen, um die Zinsen f&amp;#252;r die Altschulden zu bezahlen. Denn erstmals konnte er die Ausgaben f&amp;#252;r Personal, Verwaltung, Investitionen und Zuweisungen unter die laufenden Einnahmen dr&amp;#252;cken. Bereits 2007 legte Wiegard zum ersten Mal seit 1996 wieder einen verfassungsgem&amp;#228;&amp;#223;en Jahresabschluss vor. 

Gleichzeitig ist der Stillstand in vielen Bereichen beendet worden. So wurden &amp;#252;ber Tau-send zus&amp;#228;tzliche Lehrer f&amp;#252;r mehr bessere Bildung eingestellt, der Ausbau der wichtigen Verkehrsadern im Land vorangetrieben, die Sanierung der vernachl&amp;#228;ssigten Schulen und Kliniken eingeleitet, f&amp;#252;r die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Ausbau der Kleinkinderbetreuung auf den Weg gebracht. Und abgebaut wurde auch: Im n&amp;#228;chsten Jahr gibt es 20 Landesbeh&amp;#246;rden und 800 Stellen im Landesdienst weniger als im Jahr 2006. 

Wiegard: &quot;Es geht also! Es gibt eine Alternative zum dauernden Schuldenmachen auf Kosten k&amp;#252;nftiger Generationen. Auch wenn uns jetzt die Wirtschaftskrise vor&amp;#252;bergehend einen ziemlichen Brocken in den Weg gelegt hat: Auf diesem Weg m&amp;#252;ssen wir weiter gehen. Zielstrebig und konsequent.&quot; 

</description>
</item>


</channel>
</rss>