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<title>Pressemitteilungen von Finanzminister Rainer Wiegard</title>
<link>http://www.rainerwiegard.de</link>
<description>Rainer Wiegard - Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein f&#252;r die CDU. Die aktuellen Pressemitteilungen:</description>
<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
<language>de</language>
<item>
	<title>Debatte &amp;#252;ber Sparhaushalt</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=121</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Kinder und deren Bildung sind auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung ein Schwerpunkt der Landesregierung&quot;
Kiel (8. September 2010) Finanzminister Rainer Wiegard hat Kritik des Deutschen Kinderschutzbundes an der Haushaltskonsolidierung zur&amp;#252;ckgewiesen. &quot;Von der Haushaltskonsolidierung profitieren k&amp;#252;nftige Generationen, weil wir deren Schulden- und Zinslast bremsen&quot;, betonte Wiegard. Wer an einkommensunabh&amp;#228;ngigen F&amp;#246;rderungen festhalten will, sollte dar&amp;#252;ber nachdenken, was er den Kindern damit antut: &quot;Ein einziges Jahr Beitragsfreiheit kostet rund 35 Millionen Euro. Der Knirps M&amp;#228;xchen muss, wenn er erwachsen ist, rund 70 Millionen Euro allein f&amp;#252;r dieses eine Jahr zur&amp;#252;ckzahlen&quot;, rechnete der Minister vor.

F&amp;#252;r Wiegard stelle sich die Frage, ob ein Hauseigent&amp;#252;mer mit mehr als 3.000 Euro netto wirklich ein beitragsfreies Kita-Jahr brauche. Eine einkommensunabh&amp;#228;ngige F&amp;#246;rderung mit der Gie&amp;#223;kanne f&amp;#252;hre bei vielen zu Mitnahmeeffekten, die nicht den Kindern dienten, sondern nur die Schulden- und Zinsbelastung kommender Generationen erh&amp;#246;he. Durch die Sozialstaffel sei es auch einkommensschwachen Familien m&amp;#246;glich, ihre Kinder in den Kindergarten zu schicken. 

&quot;Wir f&amp;#246;rdern die fr&amp;#252;hkindliche Bildung und Betreuung bis zum Jahr 2013 mit insgesamt rund 490 Millionen Euro. Bis 2013 sollen rund 17.000 neue Betreuungspl&amp;#228;tze f&amp;#252;r Kinder unter drei Jahren entstehen. Wir stellen hierf&amp;#252;r im Finanzplanungszeitraum rund 105 Millionen Euro f&amp;#252;r Investitionen bereit. Dar&amp;#252;ber hinaus beteiligen wir uns auch an den Betriebskosten dieser Einrichtungen bis 2013 mit weiteren rund 115 Millionen Euro einschlie&amp;#223;lich Bundesmitteln&quot;, z&amp;#228;hlte Wiegard auf. Die rot-gr&amp;#252;ne Deckelung des Landeszuschusses f&amp;#252;r den laufenden Betrieb der Kindertagesst&amp;#228;tten werde beendet und der Zuschuss ab 2011 von 60 Millionen auf 70 Millionen Euro pro Jahr erh&amp;#246;ht (+17 %). 

Die vorschulische Sprachentwicklung sei ein wichtiger Beitrag zur Integration. &quot;Wir f&amp;#246;rdern sie deshalb weiterhin mit j&amp;#228;hrlich sechs Millionen Euro. F&amp;#252;r den Ausbau der Betreuungs- und Ganztagsangebote werden 8,8 Millionen Euro j&amp;#228;hrlich zur Verf&amp;#252;gung gestellt. Au&amp;#223;erdem bleibt der Vertretungsfonds mit 12 Millionen Euro pro Jahr stabil&quot;, so der Finanzminister weiter. Mit Personalkostenzusch&amp;#252;ssen von 3,2 Millionen Euro w&amp;#252;rden zudem das Handlungskonzept &quot;Schule und Arbeitswelt&quot; gest&amp;#228;rkt.


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</item>


<item>
	<title>Debatte im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=119</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Wir gestalten eine lebenswerte Zukunft f&amp;#252;r unser Land, auch wenn die Vergangenheit unerbittlich zuschl&amp;#228;gt&quot;
Kiel (8. September 2010) &quot;Die n&amp;#228;chsten zehn Jahre werden vorrangig dadurch gepr&amp;#228;gt sein, dass wir die Lasten der Vergangenheit bew&amp;#228;ltigen, um in Zukunft noch gestalten zu k&amp;#246;nnen&quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard heute (08. September) vor dem Landtag. Mit dem Finanzplan, dem Haushaltsentwurf und dem Haushaltsbegleitgesetz habe er den Fahrplan in eine Zukunft vorgelegt, &quot;in der auch unsere Kinder und deren Kinder ein lebenswertes Schleswig-Holstein vorfinden und die Handlungsf&amp;#228;higkeit des Landes gesichert wird&quot;.

&quot;In diesem Jahr wird die Verschuldung des Landes Schleswig-Holstein am Kapitalmarkt rund 27 Milliarden Euro betragen. 23 Milliarden Euro Schulden sind bis 2005 entstanden, davon waren 1,6 Milliarden verborgen. Wir machen Schluss mit dem rot-gr&amp;#252;nen Versteckspiel und sorgen f&amp;#252;r mehr Transparenz, weil wir zu den Schulden auch die ausgelagerten Schulden hinzuz&amp;#228;hlen&quot;, f&amp;#252;hrte Wiegard aus. 2020 w&amp;#252;rden die Schulden voraussichtlich mehr als 33 Milliarden Euro betragen. &quot;Ohne Konsolidierung w&amp;#228;ren es mindestens 10 Milliarden Euro mehr&quot;, betonte der Finanzminister. Die Zinsausgaben w&amp;#252;rden sich von heute rund einer Milliarde Euro bis 2020 um rund 700 Millionen Euro erh&amp;#246;hen. &quot;Das Erbe von Rot-Gr&amp;#252;n sind Schulden am Kapitalmarkt und ungedeckte Schecks durch Pensionslasten.&quot; Denn w&amp;#228;hrend die Zahl der Versorgungsempf&amp;#228;nger in den vergangenen 20 Jahren um etwa 10.000 gestiegen sei, werde es einen etwa gleich gro&amp;#223;en Anstieg innerhalb der n&amp;#228;chsten zehn Jahre geben: &quot;Aus heute mehr als 28.000 werden dann 38.000 Berechtigte. Die Versorgungs- und Beihilfeleistungen f&amp;#252;r diesen Personenkreis werden von heute etwa einer Milliarde um gut 500 Millionen Euro ansteigen&quot;, stellte Wiegard fest. Da in der aktiven Zeit daf&amp;#252;r keine Vorsorge getroffen worden sei, m&amp;#252;sse das Geld aus dem laufenden Haushalt bezahlt werden.

Heute gehe es nicht mehr darum, was man sich noch leisten wolle, sondern was sich das Land &amp;#252;berhaupt noch leisten k&amp;#246;nne. Das Budget f&amp;#252;r Personal und Verwaltung steige - vor allem wegen der steigenden Versorgungs- und Beihilfekosten - bis 2020 um rund 700 Millionen Euro auf 4,5 Milliarden Euro - trotz des geplanten Abbaus von 5300 Stellen. &quot;Dieser begrenzt jedoch nur den Anstieg der Kosten, verhindern kann er ihn nicht&quot;, sagte Wiegard. F&amp;#252;r den Haushaltszeitraum steige das Budget I von 2010 bis 2012 von 3,77 Milliarden um 165 Millionen auf 3,93 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum w&amp;#252;rden rund 870 Stellen abgebaut. 

Da die Ausgaben klar begrenzt seien, m&amp;#252;ssten bei steigenden Personalkosten unweigerlich die Ausgaben f&amp;#252;r Zuweisungen, Zusch&amp;#252;sse und Investititionen sinken: bis 2020 um 740 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro. Das bedeute f&amp;#252;r den Doppelhaushalt, dass dieses Budget von 2010 bis 2012 von 3,44 Milliarden um fast 330 Millionen auf 3,11 Milliarden Euro sinkt. Dazu sei eine Vielzahl von Ausgabenreduzierungen n&amp;#246;tig, darunter die Abschaffung des beitragsfreien Kita-Jahres (35 Mio. €), die Reduzierung des Landesblindengeldes (9,5 Mio. €), das Streichen der Sch&amp;#252;lerbef&amp;#246;rderungskosten (insgesamt rund 7 Mio. €).

Gleichzeitig sollen politische Schwerpunkte - wie Bildung, Forschung und Wissenschaft, Ausbau wirtschaftsnaher Infrastruktur - gest&amp;#228;rkt werden, sagte Wiegard. &quot;Der Ausbau unserer wirtschaftsnahen Infrastruktur ist Voraussetzung daf&amp;#252;r, dass Schleswig-Holstein die strukturelle Schw&amp;#228;che &amp;#252;berwindet und den in den 90er Jahren verlorenen Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung anderer L&amp;#228;nder weiter aufholt.&quot; Dies stelle die Basis f&amp;#252;r ein Wachstum bei Arbeitspl&amp;#228;tzen dar.

Der Abbau des strukturellen Defizits von derzeit rund 1,25 Milliarden Euro sei nicht Selbstzweck. &quot;Aber ohne das ist alles andere zwecklos&quot;, betonte der Finanzminister.
Er will die Einnahmen dauerhaft durch stetiges Wirtschaftswachstum, eine Erh&amp;#246;hung der Grunderwerbsteuer ab 2013 sowie das Reduzieren von Ausnahmen bei der Einkommensteuer und bei der Umsatzsteuer steigern. 


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<item>
	<title>Die Vergangenheit holt uns unerbittlich ein.</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=116</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard legt den Fahrplan f&amp;#252;r eine Zukunft ohne Neuverschuldung vor 

Kiel (31. august 2010) &quot;Die schleswig-holsteinische Finanzpolitik wird in den kommenden zehn Jahren ma&amp;#223;geblich von den Lasten der Vergangenheit gepr&amp;#228;gt sein, die vor allem in der rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit entstanden sind&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard zur Vorlage des Finanzplans an den Landtag. So w&amp;#252;rden die Zinsen f&amp;#252;r die Schulden des Landes von heute rund einer Milliarde Euro bis zum Jahr 2020 um etwa 700 Millionen Euro steigen, obwohl das Land die strukturelle Neuverschuldung bis dahin auf Null reduzieren wird. Grund daf&amp;#252;r ist vor allem der enorme Schuldenberg und die daf&amp;#252;r zu leistenden Zinszahlungen in den kommenden Jahren. Auch die Ausgaben f&amp;#252;r Pensionsleistungen f&amp;#252;r Beamte, in deren aktiver Besch&amp;#228;ftigungszeit keine Vorsorge getroffen wurde, erh&amp;#246;hen sich von derzeit etwa einer Milliarde Euro um 500 Millionen Euro bis 2020. Hauptgrund: Die Zahl der Versorgungsempf&amp;#228;nger steigt in den n&amp;#228;chsten zehn Jahren um etwa 10.000 von derzeit &amp;#252;ber 28.000 auf 38.000.
 
Derzeit betr&amp;#228;gt das vorl&amp;#228;ufige strukturelle Defizit 1,25 Milliarden Euro. Diese Summe wird in den n&amp;#228;chsten zehn Jahren um j&amp;#228;hrlich 125 Millionen reduziert, um ab 2020 in konjunkturell normalen Jahren ohne neue Schulden auszukommen. Die zus&amp;#228;tzlichen Ausgaben f&amp;#252;r Zinsen und Pensionen seien daher zus&amp;#228;tzlich zu erwirtschaften. Neben anderen Entwicklungen werde das Land deshalb die Zahl der Besch&amp;#228;ftigten um rund 5.300 reduzieren und die Ausgaben f&amp;#252;r Zuwendungen, Zusch&amp;#252;sse und Investitionen um etwa 20 Prozent von derzeit 3,4 Milliarden Euro auf 2,7 Milliarden Euro in 2020 absenken, erkl&amp;#228;rte Wiegard.

Mit dem Doppelhaushalt werde der erste Teil des Weges zu einem Haushalt ohne neue Schulden zur&amp;#252;ck gelegt, mit dem Finanzplan der gesamte Weg aufgezeigt. &quot;Es ist einmalig in der Geschichte unseres Landes und wir sind zudem das erste Bundesland, das eine derart langfristige Beschreibung vornimmt. Denn wir legen nicht nur den Finanzplan von 2010 bis 2014 vor, sondern liefern die Fortschreibung bis 2020 gleich mit&quot;, sagte Wiegard. Der Finanzplan enthalte dar&amp;#252;ber hinaus eine transparente und schonungslose Beschreibung und Analyse der Finanzlage des Landes und zeigt die Schwerpunkte der Landesregierung in den kommenden Jahren auf. 

Schleswig-Holstein habe in der zweiten H&amp;#228;lfte der neunziger Jahre den Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verloren, sagte Wiegard. Auff&amp;#228;llig sei, dass sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Schleswig-Holsteins bis 1997 oberhalb des Wachstumspfades der Bundesrepublik entwickelt habe, sich jedoch ab 1998 kontinuierlich verschlechterte. &quot;Statt in Infrastruktur zu investieren, wurden unter Rot-Gr&amp;#252;n die Investitionen um ein Viertel gek&amp;#252;rzt, daf&amp;#252;r die konsumtiven Ausgaben um die H&amp;#228;lfte erh&amp;#246;ht&quot;, kritisierte der Finanzminister seine Vorg&amp;#228;nger. Erst durch die in 2005 eingeleiteten Ma&amp;#223;nahmen konnte dieser negative Trend 2007 gebremst und eine Ann&amp;#228;herung an die Entwicklung in Deutschland erreicht werden. &quot;Wir haben zwar schon aufgeholt, aber wir m&amp;#252;ssen in den n&amp;#228;chsten zehn Jahren gegen&amp;#252;ber den &amp;#252;brigen L&amp;#228;ndern nun &amp;#252;berdurchschnittlich wachsen, um den Anschluss wieder herzustellen&quot;, sagte Wiegard. Der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur habe daher Priorit&amp;#228;t. &quot;Wir wollen unsere Wirtschaft st&amp;#228;rken, denn das sichert und schafft Arbeitspl&amp;#228;tze, sorgt au&amp;#223;erdem f&amp;#252;r zus&amp;#228;tzliche Steuereinnahmen.&quot; 

Es m&amp;#252;sse nun ein schwieriger Spagat gelingen: Abbau des strukturellen Defizits durch Ausgabenk&amp;#252;rzungen und dauerhafte Mehreinnahmen, gleichzeitig in politische Schwerpunkte investieren. &quot;Bildungschancen f&amp;#252;r unsere Kinder verbessern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erm&amp;#246;glichen, die wirtschaftsnahe Infrastruktur ausbauen, Forschung und Wissenschaft f&amp;#246;rdern, die Verwaltung modernisieren und die Zusammenarbeit in Norddeutschland intensivieren&quot;, z&amp;#228;hlte Wiegard auf. Nur so werde es gelingen, die Handlungsf&amp;#228;higkeit des Landes zu sichern und Zukunftschancen zu er&amp;#246;ffnen.

Die Analyse mache auch deutlich, dass die Verschuldung des Landes am Kapitalmarkt seit 1990 um das 2,6-fache anwuchs. Ein sprunghafter Anstieg sei insbesondere in den Jahren 2000 bis 2005 zu verzeichnen: In diesem Zeitraum sei die Verschuldung von 16,3 Milliarden Euro um rund 40 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro gestiegen. &quot;Von 2006 bis 2008 haben wir die die zus&amp;#228;tzliche Verschuldung begrenzt, indem wir jeden zus&amp;#228;tzlichen Steuer-Euro zur Reduzierung des Fehlbetrages verwendet haben&quot;, betonte Wiegard. Die Wirtschaftskrise habe dieser Entwicklung im vergangenen Jahr zwar schwere Steine in den Weg gelegt, aber das Ziel werde erreicht: Ab 2020 wird Schleswig-Holstein in konjunkturell normalen Jahren keine neue Schulden zum Haushaltsausgleich aufnehmen. Um das Land aus der Schuldenfalle zu befreien, sei es n&amp;#246;tig, den Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen. Wer diesen torpediere, vers&amp;#252;ndige sich an den kommenden Generationen und nehme diesen jeglichen eigenen Gestaltungsspielraum.


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<item>
	<title>Von Peter H&amp;#246;ver, Schleswig-Holstein am Sonntag:</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=115</link>
	<description>shz: Finanzplan der Landesregierung. Griechische Verh&amp;#228;ltnisse.
Kiel (29. August 2010) Das druckfrische Werk ist 62 Seiten stark, sein Titel klingt mit &amp;quot;Finanzplan&amp;quot; b&amp;#252;rokratisch n&amp;#252;chtern, sein Inhalt liest sich wie ein politischer Offenbarungseid.
 
Lob vom Gegner: Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) bekommt f&amp;#252;r seinen schonungslos offenen Finanzplan Anerkennung von Aloys Altmann (SPD), Pr&amp;#228;sident des Landesrechnungshofes. Die Botschaft von SPD-Mann Aloys Altmann scheint bei Kassenwart Rainer Wiegard (CDU) angekommen zu sein. Was Wiegard dem Parlament dieser Tage als Finanzplan zugeleitet hat, ist in der Beschreibung der Misere ohne Beispiel in der Landespolitik. &amp;quot;Verdienstvoll&amp;quot; nennt Altmann, Pr&amp;#228;sident des Landesrechnungshofes, die Ausarbeitung des Ministers. 

Detailliert listet Wiegard auf, wie dramatisch Schleswig-Holstein das Wasser finanziell am Halse steht. Die Verschuldung des Landes am Kapitalmarkt, die Verbindlichkeiten der Kommunen und der Landesanteil an den Bundesschulden erreichten vor Jahresfrist mit zusammen 63,5 Milliarden Euro bereits 87 Prozent des schleswig-holsteinischen Bruttoinlandprodukts (BIP) von 73,3 Milliarden Euro. 

38.000 Versorgungsempf&amp;#228;nger bis 2020 

Doch das ist - rechnerisch - l&amp;#228;ngst nicht das ganze Elend. In den n&amp;#228;chsten zehn Jahren wird die Zahl der Versorgungsempf&amp;#228;nger um 35 Prozent auf knapp 38.000 steigen. Vorsorge daf&amp;#252;r hat noch keine Landesregierung je getroffen. Bisher werden die Pension&amp;#228;re aus laufenden Einnahmen bezahlt. Rechnet man deshalb die Verpflichtungen des Landes aus Versorgungszusagen von rund 35 Milliarden Euro dem Schuldenberg hinzu, dann liegt die am BIP gemessene gesamtstaatliche Schuldenquote bereits bei astronomischen 130 Prozent. Zum Vergleich: Die Steuereinnahmen des Landes werden im laufenden Jahr nach letzten Sch&amp;#228;tzungen gerade einmal knapp 6,1 Milliarden Euro betragen. 

Griechische Verh&amp;#228;ltnisse im Norden - vom Wetter abgesehen liegt das Szenario nicht mehr fern. Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen und seine schwarz-gelbe Koalition werden deshalb nicht m&amp;#252;de, die politische Litanei von der Notwendigkeit drastischer Einschnitte in die Ausgaben zu singen. Doch schon am Start des Konsolidierungspfades, den Carstensen, Wiegard und Co. abgesteckt haben, sind die Koalition&amp;#228;re mit massiven Widerst&amp;#228;nden konfrontiert. Sozialverb&amp;#228;nde protestieren gegen die K&amp;#252;rzung von Zusch&amp;#252;ssen, Blindenverb&amp;#228;nde gegen die K&amp;#252;rzung des Blindengeldes, aus der Kultur gibt es Kritik am Streichkonzert ebenso wie von der Lehrergewerkschaft, die - als g&amp;#228;be es in den n&amp;#228;chsten 15 Jahren keinen Sch&amp;#252;lerschwund um fast 25 Prozent - auf keine Lehrerstelle verzichten mag. 

1800 Stellen im Landesdienst sollen fallen 

Dabei ist das, was die Koalition - nicht zuletzt wegen des Zwangs, ab 2020 Haushalte ohne neue Schulden aufzustellen - plant, erst der Anfang. Das Budget f&amp;#252;r Zusch&amp;#252;sse, Zuweisungen und Investitionen soll bis 2020 um rund 740 Millionen Euro auf 2,67 Milliarden Euro abgeschmolzen werden. 1800 der noch gut 51.000 Personalstellen im Landesdienst sollen bis 2014 wegfallen, bis 2020 will das Land dann mit &amp;quot;nur&amp;quot; noch 45.700 Besch&amp;#228;ftigten auskommen. 

Allen solchen Bem&amp;#252;hungen - wenn sie denn konkrete Politik werden - zum Trotz: Der Schuldenberg wird bis weiter wachsen und mit ihm die Zinslast auf voraussichtlich 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2020. 

Klar ist f&amp;#252;r Wiegard in diesem Szenario vor allem eines: F&amp;#252;r Steuersenkungsfantasien &amp;quot;gleich welcher Art&amp;quot; gibt es auf l&amp;#228;ngere Sicht keinen Spielraum.

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</item>


<item>
	<title>33 Studenten des Fachbereichs Steuern der FHVD bestehen Abschlusspr&amp;#252;fung</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=114</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard gratuliert Steuernachwuchs zum Diplom
Kiel (27. August 2010) 33 Absolventen des Fachbereichs Steuern an der Fachhochschule f&amp;#252;r Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz erhielten heute ihre Urkunden als &quot;Diplom-Finanzwirt (FH)&quot;. Finanzminister Rainer Wiegard gratulierte ihnen zur bestandenen Pr&amp;#252;fung. &quot;Die Zeit ist reif und die Zeit ist g&amp;#252;nstig f&amp;#252;r eine Steuerstrukturreform mit dem Ziel, den Aufwand f&amp;#252;r Steuerzahler und Steuerverwaltung zu reduzieren. Durch mehr Transparenz bei der Besteuerung will ich Missbrauch verhindern und wieder Vertrauen bei Herrn und Frau B&amp;#252;rger in unser Steuersystem schaffen&quot;, sagte Wiegard. Deutschland brauche ein grundlegend neues Steuerrecht: Einfach, verst&amp;#228;ndlich und so gerecht wie m&amp;#246;glich. 

&quot;B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger sowie Unternehmen zahlen ihre Steuern an den Staat, ohne dass es daf&amp;#252;r eine direkte Gegenleistung gibt. Viele vergessen dabei, dass wir dieses Geld dringend ben&amp;#246;tigen, um Stra&amp;#223;en, Schulen, Krankenh&amp;#228;user, Kinderg&amp;#228;rten und vieles mehr zu bauen und zu unterhalten sowie um das n&amp;#246;tige Personal zu bezahlen&quot;, sagte Wiegard. &quot;Der mit Abstand gr&amp;#246;&amp;#223;te Teil der Menschen zahlt seine Steuern p&amp;#252;nktlich und korrekt. Wo das nicht der Fall ist, da sorgen Sie daf&amp;#252;r. Sie kommen als Betriebspr&amp;#252;fer und Steuerfahnder Tricks und Betr&amp;#252;gern auf die Schliche.&quot; Steuerverweigerung sei kein Kavaliersdelikt. 

Der Finanzminister forderte die Absolventen auf: &quot;Seien sie konsequent, mutig, und neugierig.&quot; Die Ausbildung bef&amp;#228;hige dazu, Aufgaben mit hohen fachlichen Anforderungen und F&amp;#252;hrungsaufgaben zu &amp;#252;bernehmen. Der &amp;#246;ffentliche Dienst brauche kluge K&amp;#246;pfe, um ein schneller, moderner, wirtschaftlicher und kundenorientierter Dienstleister sein zu k&amp;#246;nnen.

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<item>
	<title>Landesregierung beschlie&amp;#223;t Doppelhaushalt 2011/2012 und Finanzplan bis 2020</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=112</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Die Vergangenheit holt uns unerbittlich ein
Die Koalition h&amp;#228;lt konsequent Kurs. Am heutigen Dienstag, 13. Juli, beschloss sie in Kiel den von Finanzminister Rainer Wiegard vorgelegten Entwurf f&amp;#252;r den Doppelhaushalt 2011 und 2012 sowie die Finanzplanung bis 2020. Damit k&amp;#252;nftige Generationen frei &amp;#252;ber die Zukunft ihres Landes entscheiden k&amp;#246;nnten, sei es notwendig, &amp;#252;ber Legislaturperioden hinaus zu denken.
Das strukturelle Defizit wird um 125 Millionen Euro j&amp;#228;hrlich reduziert. Die Landesregierung will so bis 2020 das strukturelle Defizit von derzeit 1,25 Milliarden Euro abbauen. &amp;quot;Wir bringen die Finanzen unseres Landes auf einen Kurs, der es erlaubt, dass auch k&amp;#252;nftige Generationen frei &amp;#252;ber die Zukunft ihres Landes entscheiden k&amp;#246;nnen&amp;quot;, sagte Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen in Kiel.

Es geht nicht ohne tiefe Einschnitte
Schleswig-Holstein sei das erste Bundesland, das diesen schweren Weg gehe, sagte der Regierungschef weiter. &amp;quot;F&amp;#252;r diese schwierige Aufgabe haben wir nur zehn Jahre Zeit. Das geht nicht ohne tiefe Einschnitte. Das geht nicht ohne schmerzhafte Entscheidungen, die &amp;#252;berall im Land und f&amp;#252;r jeden sp&amp;#252;rbar sein werden&amp;quot;, so Carstensen. Schleswig-Holstein werde sich auf das Wesentliche konzentrieren m&amp;#252;ssen. &amp;quot;Wir werden das entschlossen tun. Und trotz aller Einschnitte werden wir weiterhin in Bildung, Forschung und Entwicklung investieren.&amp;quot;

Eine Chance f&amp;#252;r die Zukunft
Der stellvertretende Ministerpr&amp;#228;sident Dr. Heiner Garg betonte: &amp;quot;Das, was wir jetzt tun, ist f&amp;#252;r jeden Privathaushalt eine Selbstverst&amp;#228;ndlichkeit: N&amp;#228;mlich die Einnahmen mit den Ausgaben zu vergleichen und entsprechend zu handeln. In der Vergangenheit wurde dieser einfache Grundsatz geradezu str&amp;#228;flich vernachl&amp;#228;ssigt - wer aber nur in Legislaturperioden denkt, handelt nicht nur unverantwortlich, sondern geradezu fahrl&amp;#228;ssig. Ich bin &amp;#252;berzeugt, dass der jetzige Schritt eine echte Chance f&amp;#252;r Schleswig-Holsteins Zukunft ist.&amp;quot;

Die Zahlen
Mit dem vorgelegten Haushaltsentwurf werde der Fehlbetrag in der Erfolgsrechnung von derzeit 1,71 Milliarden Euro auf 1,48 Milliarden Euro in 2011 und 1,28 Milliarden Euro in 2012 abgesenkt, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard. Der vorgesehene Abbaupfad des strukturellen Defizits werde mit 960 Millionen Euro (zul&amp;#228;ssig: 1.125 Millionen Euro) im Jahr 2011 und 933 Millionen Euro (zul&amp;#228;ssig: 1.000 Millionen Euro) in 2012 deutlich unterschritten. Dem strukturellen Defizit m&amp;#252;sse der konjunkturelle Fehlbetrag hinzugerechnet werden. So betrage die reale Neuverschuldung 1,63 Milliarden Euro in 2011 und 1,35 Milliarden Euro in 2012.

&amp;quot;Die Vergangenheit holt uns unerbittlich ein.&amp;quot;
Nach wie vor seien die Altschulden das gr&amp;#246;&amp;#223;te Problem des Landeshaushaltes, sagte Wiegard. Die Zinslasten werden mit 1,14 Milliarden Euro im Jahre 2012 deutlich h&amp;#246;her sein als das strukturelle Defizit mit 933 Millionen Euro. &amp;quot;Die Vergangenheit holt uns unerbittlich ein. Die Zinsen behindern unsere Zukunft&amp;quot;, sagte der Finanzminister. 

Personalausgaben
Bis 2020 werde das Land insgesamt rund 5.300 Stellen abbauen, um den Anstieg der Personalausgaben langfristig zu bremsen, erkl&amp;#228;rte Wiegard. Davon entfielen knapp 900 Stellen auf die beiden Haushaltsjahre 2011 und 2012. Dennoch werde das Budget f&amp;#252;r Personal und Verwaltung von derzeit 3,77 Milliarden Euro auf 3,88 Milliarden Euro in 2011 und 3,93 Milliarden Euro in 2012 steigen. Auch hier sei Vergangenheitsbew&amp;#228;ltigung ein Hauptverursacher der Steigerung, weil f&amp;#252;r den Anstieg der Versorgungsleistungen f&amp;#252;r Pension&amp;#228;re in deren aktiver Besch&amp;#228;ftigungszeit keine Vorsorge getroffen wurde. 

Zusch&amp;#252;sse und Investitionen
Das Budget f&amp;#252;r Zuweisungen, Zusch&amp;#252;sse und Investitionen wird von derzeit 3,44 Milliarden Euro auf 3,29 Milliarden Euro in 2011 und 3,11 Milliarden Euro in 2012 gesenkt. &amp;quot;Das bedeutet, dass wir dieses Budget in zwei Jahren um 330 Millionen Euro reduzieren m&amp;#252;ssen, um die Lasten aus der Vergangenheit zu bew&amp;#228;ltigen&amp;quot;, sagte der Finanzminister. 

Das Land zukunftsf&amp;#228;hig machen
Trotz der Konsolidierungsanstrengungen werden klare politische Schwerpunkte in den Bereichen Bildung (inklusive fr&amp;#252;hkindlicher Bildung), Forschung und Infrastruktur gesetzt, f&amp;#252;r die mehr Geld zur Verf&amp;#252;gung gestellt wird. Damit wird das Land zukunftsf&amp;#228;hig gemacht. Dazu sei es auch notwendig, die Einnahmen zu verbessern. 
Die Landesregierung schl&amp;#228;gt daher eine Erh&amp;#246;hung der Grunderwerbsteuer ab 2013 um 1,5 Prozentpunkte auf dann f&amp;#252;nf Prozent vor. Ferner sollen Ausnahmen im Steuerrecht (insbesondere bei der Umsatzsteuer) reduziert und die Grundsteuer reformiert werden. Durch die Mehreinnahmen sollen die zu erwartenden Mehrausgaben auf dem Konsolidierungspfad (insbesondere in den Bereichen Bildung und Wissenschaft) gedeckt werden.

Wer etwas rausnimmt, muss etwas reinlegen
Der Ministerpr&amp;#228;sident machte deutlich, dass er auch weiterhin f&amp;#252;r &amp;#196;nderungsvorschl&amp;#228;ge offen sei. &amp;quot;Im Dezember wird der Landtag abschlie&amp;#223;end &amp;#252;ber den Haushaltsentwurf entscheiden. Vor uns liegt also noch eine lange und sicher leidenschaftliche Debatte. Die Ma&amp;#223;gabe dabei bleibt, dass man etwas Gleichwertiges ins Konsolidierungspaket hineinlegen muss, wenn man etwas herausnehmen will&amp;quot;, so Carstensen.

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	<title>Werben f&amp;#252;r mehr Ausbildungspl&amp;#228;tze</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=111</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Wir k&amp;#246;nnen auf keinen einzigen verzichten
Bad Oldesloe (25. Juni 2010) Mit einem eindringlichen Appell haben sich Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard und Matthias Schulz-Kleinfeldt, Hauptgesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer der IHK zu L&amp;#252;beck, an die Unternehmen gewandt: &amp;quot;Bilden Sie weiter aus. Der demografische Wandel kommt, wir k&amp;#246;nnen auf keinen Jugendlichen verzichten&amp;quot;, sagte Wiegard.
Gemeinsam mit Schulz-Kleinfeldt und Dr. Ulrich Hoffmeister, Leiter des IHK-Gesch&amp;#228;ftsbereiches Aus- und Weiterbildung, hatte der Minister die Unternehmen adjupharm GmbH und michel toys Handels-GmbH in Bad Oldesloe besucht und den Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrungen f&amp;#252;r die vorbildlichen Leistungen in der Ausbildung gedankt.

Michel-toys-Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer Dietrich Vogel nahm von der IHK den Ausbildungs-Award entgegen. &amp;quot;Diese Auszeichnung verleihen wir verdienten Unternehmen&amp;quot;, sagte Schulz-Kleinfeldt, der von der langj&amp;#228;hrigen Ausbildungsleistung auf hohem Niveau beeindruckt war. Vogel betonte, die Ausbildung liege ihm am Herzen. Vier Lehrlinge besch&amp;#228;ftigt das Gro&amp;#223;handels-Unternehmen mit insgesamt 50 Mitarbeitern zurzeit. Die Anspr&amp;#252;che an den Nachwuchs im Bereich Gro&amp;#223;- und Au&amp;#223;enhandel seien hoch, da Sprachkenntnisse im internationalen Umfeld von gro&amp;#223;er Bedeutung seien. Mit dieser Vorbildung h&amp;#228;tten die jungen Leute beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, so Vogel.

Auch die Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrung der Pharmazie-Dienstleisters adjupharm sieht sich gegen&amp;#252;ber der Gesellschaft verpflichtet, junge Menschen auszubilden. &amp;quot;Daher haben wir uns vor zwei Jahren entschieden, den eigenen Nachwuchs zu entwickeln&amp;quot;, sagte Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer Dr. Christian Hauck. Seit 2009 bildet das Unternehmen einen Industriekaufmann aus. Mehr als 80 Bewerbungen hatte adjupharm erhalten, darunter viele gute Kandidaten, erg&amp;#228;nzte Betriebsleiter Olaf Rosenthal. Lehrling Ole Reddemann (21) ist zufrieden. Er f&amp;#228;nde es spannend, in einem kleinen Unternehmen eigenverantwortlich und selbstst&amp;#228;ndig arbeiten zu k&amp;#246;nnen. Hauptgesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer Schulz-Kleinfeldt empfahl adjupharm die Einstellung einer Nachwuchskraft im Zuge einer Einstiegsqualifikation. Die Kosten trage die Agentur f&amp;#252;r Arbeit. &amp;quot;So erhalten junge Menschen ohne Schulabschluss eine Chance&amp;quot;, so Schulz-Kleinfeldt.

Minister Wiegard lobte das Engagement der beiden besuchten Betriebe und der IHK. &amp;quot;Ich danke Ihnen, dass sie mit der Award-Verleihung und den Besuchen in Ausbildungsbetrieben auch kleine und mittlere Unternehmen in den Mittelpunkt stellen. Diese sind die wirtschaftliche St&amp;#252;tze unseres Landes.&amp;quot; 

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	<title>Setzen. Sechs.</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=107</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard zu den Vorschl&amp;#228;gen der Gr&amp;#252;nen: H&amp;#246;ren k&amp;#246;nnen sie nicht. Lesen k&amp;#246;nnen sie nicht. Und rechnen k&amp;#246;nnen sie auch nicht.
Kiel 15. Juni 2010 F&amp;#252;r die j&amp;#252;ngsten Versuche der Gr&amp;#252;nen, von ihrer Verantwortung an der finanziellen Misere des Landes abzulenken, hat Finanzminister Rainer Wiegard nur Kopfsch&amp;#252;tteln &amp;#252;brig. &quot;Es ist zwar gut, wenn sich die Gr&amp;#252;nen jetzt endlich Gedanken dar&amp;#252;ber machen, wie wir aus dem Schlamassel wieder rauskommen, den sie uns in der rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit eingebrockt haben -  aber bitte seri&amp;#246;s&quot;, sagte Wiegard. So sei die Behauptung der Gr&amp;#252;nen falsch, die Landesregierung habe dem B&amp;#252;rgerentlastungsgesetz zugestimmt und damit erhebliche Mindereinnahmen ausgel&amp;#246;st. Dazu stellt Finanzminister Rainer Wiegard fest: &quot;Ich habe am 15. Juli 2009 vor dem Landtag erkl&amp;#228;rt, dass ich f&amp;#252;r die Landesregierung im Bundesrat diesem Gesetz ausdr&amp;#252;cklich nicht zugestimmt habe. Meine Rede vor dem Bundesrat ist ver&amp;#246;ffentlicht worden. Das ist in Plenarprotokollen und zahlreichen Presseberichten nachzulesen. Offensichtlich k&amp;#246;nnen die Gr&amp;#252;nen also weder zuh&amp;#246;ren noch lesen.&quot;

Weiter sagte wiegard: &amp;quot;Und rechnen k&amp;#246;nnen sie auch nicht. Mit den gr&amp;#252;nen Vorschl&amp;#228;gen zur Haushaltskonsolidierung wollen sie rd. 420 Millionen Euro einsparen, geben aber gleichzeitig 350 Millionen Euro mehr aus. 420 minus 350 ergibt bei den Gr&amp;#252;nen den Abbau des strukturellen Defizits von 1,25 Milliarden Euro.&amp;quot; 

Die Kr&amp;#246;nung der gr&amp;#252;nen Haushaltsvorschl&amp;#228;ge, sagte Wiegard, sei deren Forderung, die Landesregierung solle den Abbau der rot-gr&amp;#252;nen Altschulden bei den anderen L&amp;#228;ndern einfordern. Wiegard: &amp;quot;Setzen. Sechs.&amp;quot;


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	<title>Kabinett billigt Bericht der Haushaltsstrukturkommission</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=103</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Es gab kein Modell, wie man das macht - jetzt gibt es eins
Kiel (26. Mai 2010) Mit einem umfangreichen Konsolidierungspaket will die schleswig-holsteinische Landesregierung den Haushalt sanieren und den Weg aus der Schuldenfalle gehen. Erste Entscheidungen daf&amp;#252;r wurden heute (26. Mai) in Kiel getroffen. Das Kabinett unter Leitung von Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen hat den Bericht der von Finanzminister Rainer Wiegard geleiteten Haushaltsstrukturkommission beraten und gebilligt. Der Regierungschef nannte die Entscheidung der CDU/FDP-Regierung historisch: &amp;quot;Schleswig-Holstein steht an einer bedeutenden Wendemarke. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Landes, dass eine Regierung so tiefgreifende Einschnitte plant&amp;quot;, sagte er. Daran f&amp;#252;hre kein Weg vorbei. Die Landesregierung m&amp;#252;sse die Neuverschuldung stoppen und sicherstellen, dass auch k&amp;#252;nftige Generationen noch selbstbestimmte Politik machen k&amp;#246;nnen.

Finanzminister Rainer Wiegard sagte, es habe bisher kein Modell f&amp;#252;r eine derartige Operation gegeben. &amp;quot;Jetzt gibt es eins. Schleswig-Holstein ist das erste Land, das den Weg zu Konsolidierung seines Haushalts beschreibt.&amp;quot; So sollen die Ausgaben des Landes f&amp;#252;r Zuwendungen und Zuweisungen erstmals sinken und die Ausgaben f&amp;#252;r Personal und Verwaltung werden durch ein Konzept des strukturierten Personalabbaus f&amp;#252;r die kommenden Jahre begrenzt. Das strukturelle Defizit werde von 2011 an j&amp;#228;hrlich um 125 Millionen Euro abgebaut. Wichtigstes Ziel sei es, ab dem Jahr 2020 den Landeshaushalt ohne neue Schulden auszugleichen.

Land investiert auch in den kommenden Jahren
Der Ministerpr&amp;#228;sident warnte davor, die Ausgaben einseitig zu reduzieren. Streichen und k&amp;#252;rzen allein sei keine Politik, die erfolgreich sein k&amp;#246;nne. &amp;quot;Konsolidieren und investieren geh&amp;#246;ren untrennbar zusammen&amp;quot;, sagte er. Das Land werde auch in den kommenden Jahren viel Geld ausgeben. &amp;quot;Wir investieren in Kindertagesst&amp;#228;tten, in bessere Bildung, in Forschung, Wirtschaft und in Infrastruktur&amp;quot;, so der Regierungschef. Diese gezielten Investitionen seien nur m&amp;#246;glich, weil Zusch&amp;#252;sse und Zuweisungen reduziert w&amp;#252;rden. 

Der Bericht der Haushaltsstrukturkommission beschreibe, wie Schleswig-Holstein mit konsequenter Ausgaben- und Aufgabenreduzierung seine Handlungsfreiheit sichere und gleichzeitig mit klugen Perspektiven den Menschen neue Perspektiven er&amp;#246;ffne. &amp;quot;Ich bin stolz, dass wir jetzt diesen Anfang machen&amp;quot;, sagte der Ministerpr&amp;#228;sident. Wer an den Vorschl&amp;#228;gen etwas &amp;#228;ndern wolle, m&amp;#252;sse Deckungsvorschl&amp;#228;ge machen. Es gebe keinen anderen Weg, um aus der Schuldenfalle zu kommen. Dabei gehe es mehr als um eine gesetzliche Verpflichtung aus der Landesverfassung. Carstensen: &amp;quot;Es ist vor allem eine zutiefst moralische Pflicht, der wir gerecht werden. Diese Landesregierung macht Schluss mit der Politik, die unseren Kindern und Enkelkindern die Handlungsfreiheit raubt.&amp;quot;

Gerechtigkeit ist und bleibt der oberste Ma&amp;#223;stab
Gerechtigkeit sei bei den Streichungen oder K&amp;#252;rzungen der oberste Ma&amp;#223;stab, so der Regierungschef. Das Sparen beginne daher beim politischen Spitzenpersonal. Minister und Landtagsabgeordnete werden k&amp;#252;nftig erst mit 62 Jahren Anspruch auf eine Altersversorgung haben, sieben Jahre sp&amp;#228;ter als bisher. K&amp;#252;nftige Staatssekret&amp;#228;re werden monatlich 1.000 Euro weniger verdienen.

Finanzminister Rainer Wiegard wurde vom Kabinett gebeten, auf der Grundlage des Berichts der Haushaltsstrukturkommission die mittelfristige Finanzplanung und den Entwurf f&amp;#252;r den Doppelhaushalt der Jahre 2011 und 2012 aufzustellen. Mitte Juli soll das Kabinett dar&amp;#252;ber beraten, ab September der Landtag mit seinen Aussch&amp;#252;ssen.

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	<title>Debatte zur Verfassungs&amp;#228;nderung im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=101</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &amp;quot;Niemand hat das Recht, heute noch nicht geborene Generationen mit Schulden zu belasten&amp;quot;
Kiel (19. Mai 2010) &amp;quot;Die Verankerung der Schuldengrenze in unserer Verfassung ist ein wichtiges Signal. Es macht deutlich, dass wir es ernst meinen mit dem Schuldenabbau, dass wir es ernst meinen mit der Haushaltskonsolidierung&amp;quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard heute (19. Mai) vor dem Landtag. Nach 40 Jahren Irrweg mit st&amp;#228;ndig steigenden Schulden sei damit endlich Schluss. &amp;quot;Niemand, keine Regierung und kein Parlament - und auch nicht die Eltern - hat das Recht, heute noch nicht geborene Generationen in beliebiger H&amp;#246;he mit Schulden zu belasten, um heute selbst ein angenehmeres Leben f&amp;#252;hren zu k&amp;#246;nnen.&amp;quot; Weder die Schuldengrenze noch der Weg dahin behinderten die Zukunft der Kinder und Enkel, sondern die Schulden selbst mit den Zinsen t&amp;#228;ten dies.

Mit Blick auf die mit K&amp;#252;rzungen von Zuweisungen und Zusch&amp;#252;ssen verbundenen Ma&amp;#223;nahmen zur Haushaltskonsolidierung, die in der kommenden Woche pr&amp;#228;sentiert  werden, sagte Wiegard: &amp;quot;Seit Jahrzehnten haben wir in Deutschland und in Schleswig-Holstein viele Aufgaben und Leistungen aufgebaut, die bisher v&amp;#246;llig selbstverst&amp;#228;ndlich genutzt wurden. Wir werden uns von vielem Gewohntem, von vielem Liebgewonnenen trennen m&amp;#252;ssen. Das f&amp;#228;llt uns nicht leicht, aber wir haben keine Alternative.&amp;quot; Zu Hysterie oder Panikmache bestehe kein Anlass, denn durch die Konsolidierung bewegten sich die verbleibenden &amp;#246;ffentlichen Leistungen im internationalen Vergleich immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Ohne die geplanten Ma&amp;#223;nahmen k&amp;#246;nnte sich dies in absehbarer Zeit drastisch &amp;#228;ndern.

&amp;quot;Unser Konsolidierungspfad ist eine Einbahnstra&amp;#223;e in Richtung Zukunft. Nicht zu konsolidieren w&amp;#252;rde bedeuten, als Geisterfahrer mit Totalschaden in einer Sackgasse zu enden&amp;quot;, sagte Wiegard. Das Ziel, ab 2020 keine neuen Schulden mehr aufzunehmen, sei nicht das Ende des Weges, sondern ein Etappenziel. Der n&amp;#228;chste Schritt sei dann, die alten Schulden langfristig abzutragen. 

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