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<title>Pressemitteilungen von Finanzminister Rainer Wiegard</title>
<link>http://www.rainerwiegard.de</link>
<description>Rainer Wiegard - Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein f&#252;r die CDU. Die aktuellen Pressemitteilungen:</description>
<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
<language>de</language>
<item>
	<title>7,37 Milliarden Euro Steuern f&amp;#252;r das Land - 80 Millionen mehr als im November gesch&amp;#228;tzt.</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=276</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Mit den ungeplanten Mehreinnahmen die geplante Verschuldung senken.&quot; 
Kiel (14. Mai 2012) Wenn die Steuersch&amp;#228;tzer diesmal Recht behalten, kann Schleswig-Holstein in diesem Jahr mit Steuereinnahmen von 7,37 Milliarden Euro rechnen – etwa 80 Millionen Euro mehr, als die Sch&amp;#228;tzer noch im November vergangenen Jahres f&amp;#252;r 2012 prognostiziert hatten und rund 600 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr eingenommen wurden. Damit sind die erwarteten Einnahmen des Landes allerdings noch um 170 Millionen Euro niedriger, als die Steuersch&amp;#228;tzer urspr&amp;#252;nglich f&amp;#252;r dieses Jahr vorhergesagt hatten. Finanzminister Rainer Wiegard kommentierte deshalb die regionalisierte Mai-Steuersch&amp;#228;tzung f&amp;#252;r Schleswig-Holstein zur&amp;#252;ckhaltend erfreut: &amp;quot;Sch&amp;#228;tzungen sind noch keine Schecks. Im letzten Jahr lagen die tats&amp;#228;chlichen Einnahmen 120 Millionen Euro unter der damaligen November-Sch&amp;#228;tzung. Das Sch&amp;#228;tzergebnis gibt Anlass f&amp;#252;r Zuversicht und Freude &amp;#252;ber ein voraussichtlich gutes Ergebnis – aber keinen Grund, deshalb vom strikten Kurs abzuweichen, heutige Aufgaben nicht von heute noch nicht einmal geborenen Generationen bezahlen zu lassen.&amp;quot;

Die Einnahmen
F&amp;#252;r das Jahr 2013 rechnen die Sch&amp;#228;tzer f&amp;#252;r das Land mit Einnahmen in H&amp;#246;he von rund 7,66 Milliarden Euro – etwa 60 Millionen Euro mehr gegen&amp;#252;ber der November-Sch&amp;#228;tzung und etwa 300 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. In den Jahren 2014 bis 2016 wird das Steueraufkommen der aktuellen Sch&amp;#228;tzung zufolge jeweils rund 90 Millionen Euro &amp;#252;ber den Ergebnissen der November-Sch&amp;#228;tzung liegen und auf 8,62 Milliarden Euro im Jahr 2016 ansteigen.

Schulden konsequent abbauen
Finanzminister Wiegard: &amp;quot;Wir haben die Krise mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und Gemeinden durch zielgerichtete Zukunftsinvestitionen &amp;#252;berwunden. Jetzt m&amp;#252;ssen die hierf&amp;#252;r zus&amp;#228;tzlich aufgenommenen Schulden konsequent wieder abgebaut werden. Mit den ungeplanten Einnahmen muss die geplante Verschuldung gesenkt werden. Damit bremsen wir den Anstieg der Zinslast ab, reduzieren vor allem das Zinsrisiko f&amp;#252;r die kommenden Jahre und erwirtschaften so Handlungsoptionen f&amp;#252;r die Zukunft. Ohne Zinsen f&amp;#252;r die alten Schulden h&amp;#228;tten wir jetzt einen &amp;#220;berschuss im Haushalt. Zu verteilen gibt es deshalb aufgrund dieser Steuersch&amp;#228;tzung nichts. Neue Aufgaben m&amp;#252;ssen aus dem Verzicht auf bisherige Aufgaben 
finanziert werden.&amp;quot;

Die Kommunen
F&amp;#252;r die schleswig-holsteinischen Kommunen werden nach der Mai-Sch&amp;#228;tzung in diesem Jahr Einnahmen aus Steuern und dem Kommunalen Finanzausgleich in H&amp;#246;he von 3,43 Milliarden Euro erwartet – das sind 107 Millionen Euro mehr als im Vorjahr eingenommen wurden. Bis 2016 werden die Einnahmen der Kommunen nach der Sch&amp;#228;tzung auf rund 4,15 Milliarden Euro ansteigen. 

Die Finanzplanung
Nach den Beratungen im Stabilit&amp;#228;tsrat in der kommenden Woche will Wiegard auf der Grundlage der dortigen Beratungen und der Steuersch&amp;#228;tzung bis Ende Mai eine Fortschreibung der derzeit g&amp;#252;ltigen Finanzplanung vorlegen.


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	<title>Landesrechnungshof fordert konsequente Haushaltskonsolidierung</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=275</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Keine Zeit f&amp;#252;r neue Spendierhosen! 
Kiel (11. Mai 2012) Der Landesrechnungshof best&amp;#228;tigt die Haushaltspolitik der Landesregierung und fordert den Weg konsequent fortzusetzen. &amp;quot;Das gr&amp;#246;&amp;#223;te Problem unseres Landes ist die Verschuldung mit aktuell 27 Mrd. Euro&amp;quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard. Dies hob auch der Landesrechnungshof in seinen Bemerkungen 2012 besonders hervor. Wiegard sagte, die Verschuldung Schleswig-Holsteins am Kapitalmarkt betrage einschlie&amp;#223;lich der anteiligen Bundesschulden sogar etwa 75 Milliarden Euro. Das entspr&amp;#228;che fast dem Brutto-Inlandsprodukt des Landes im vorigen Jahr. &amp;quot;Bei knapp 100 Prozent Verschuldung zum BIP gibt es keinen Grund, sich jetzt neue Spendierhosen anzuziehen. An diesem Punkt war Griechenland vor etwa sechs Jahren. Wir sind davon also nicht sehr weit weg. Deshalb m&amp;#252;ssen wir konsequent unseren Konsolidierungskurs fortsetzen. Dies gebieten auch die neuen Regelungen des Fiskalpakts.&amp;quot; Wiegard betonte: &amp;quot;Bei vern&amp;#252;nftiger Politik k&amp;#246;nnen wir unsere laufenden Ausgaben mit unseren regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Einnahmen decken. Nur f&amp;#252;r Zinszahlungen auf den geerbten Schuldenberg mussten wir im vergangenen Jahr noch neue Schulden machen. 550 Millionen neue Schulden bei 940 Millionen Zinsen f&amp;#252;r alte Schulden. Das zeigt: die Konsolidierungspolitik der Landesregierung ist erfolgreich&amp;quot;, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister. Hierauf wies auch der Landesrechnungshof in seinen Bemerkungen hin.

Positive Entwicklungen durch Konsolidierung
Nur dreimal seit 1990 habe das Land &amp;#252;berhaupt einen &amp;#220;berschuss im operativen Ergebnis ausgewiesen: 2007 und 2008 vor der Wirtschaftskrise und 2011 nach &amp;#252;berstandener Wirtschaftskrise. In keinem einzigen Jahr seit 1990 bis 2005 sei dies gelungen. &amp;quot;Aber diese positiven Entwicklungen unserer Konsolidierungspolitik sind nicht irgendwie &amp;#252;ber uns gekommen – ebenso wie die Schuldenpolitik der letzten beiden Jahrzehnte den Regierungen nicht von au&amp;#223;en aufgezwungen wurde&amp;quot;, sagte Wiegard. Beides sei bewirkt worden, beide seien das Ergebnis von allerdings sehr unterschiedlicher Politik. 


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	<title>Ergebnis verbessert</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=274</link>
	<description>Rainer Wiegard f&amp;#252;r Stormarn-Nord weiter im Landtag: 1.992 Stimmen Vorsprung.
Bargteheide Kiel (6. Mai 2012) Mit einem Vorsprung von 1.992 Stimmen (5,0 %) gegen&amp;#252;ber der SPD-Kandidatin und 10.276 Stimmen (25,9 %) gegen&amp;#252;ber der Gr&amp;#252;nen-Kandidatin ist Finanzminister Rainer Wiegard in seinem Wahlkreis Stormarn-Nord erneut in den Landtag gew&amp;#228;hlt worden. Er erhielt 15.412 der Erststimmen (38,8 %) und gewann in 27 von 32 Gemeinden. Gegen&amp;#252;ber der letzten Landtagswahl im Jahr 2009 verbesserte Wiegard sein Ergebnis um einen Prozentpunkt, obwohl seine Partei einen halben Punkt einb&amp;#252;&amp;#223;en musste; die CDU erhielt 12.691 Stimmen (31,8 %) in Stormarn-Nord. Auch gegen&amp;#252;ber dem Landesergebnis der CDU schnitt Wiegard besser ab. So verlor die CDU in Schleswig-Holstein bei den Zweitstimmen 0,7 Prozentpunkte, in Stormarn-Nord 0,5 Punkte, bei den Erststimmen verlor die CDU in Schleswig-Holstein 0,1 Prozentpunkte, w&amp;#228;hrend Wiegard in seinem Wahlkreis 1,0 Prozentpunkte hinzu gewann.

Wiegard dankte am Abend allen Wahlhelfern in den Ortsverb&amp;#228;nden der CDU in seinem Wahlkreis zwischen Ahrensburg und L&amp;#252;beck f&amp;#252;r ihren Einsatz. Sie h&amp;#228;tten einen sehr engagierten Wahlkampf in einer Zeit gef&amp;#252;hrt, bei der den Regierungsparteien wegen seines strikten Konsolidierungskurses der Wind kr&amp;#228;ftig ins Gesicht blies. Davon h&amp;#228;tten vor allem die Oppositionsparteien profitiert. 

Dem Landtag geh&amp;#246;rt Wiegard seit 2000 an. Er war finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und damit oppositioneller Gegenspieler der damaligen SPD-Finanzminister Claus M&amp;#246;ller und Ralf Stegner. Im April 2005 wurde er von Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen zum Finanzminister berufen. Von Juli bis Oktober 2009 war Wiegard zugleich Innenminister des Landes. Mit seiner siebenj&amp;#228;hrigen Amtszeit ist er nach Hartmut M&amp;#246;llring aus Niedersachsen der dienst&amp;#228;lteste Finanzminister in Deutschland.

Politischer Schwerpunkt Wiegards seit seinem Einzug in den Landtag ist die Abkehr von der charakterlosen Schuldenpolitik fr&amp;#252;herer Regierungen. In seiner Verantwortung als Finanzminister wurde der von der rot-gr&amp;#252;nen Vorg&amp;#228;ngerregierung &amp;#252;bernommene Jahresfehlbetrag von 1,7 Mrd. Euro im Haushalt 2005 schon nach einem Jahr halbiert und 2008 bereits auf unter 300 Millionen Euro reduziert. Jeden ungeplant zus&amp;#228;tzlich eingenommenen Steuer-Euro setzte Wiegard konsequent zur Senkung der Neuverschuldung ein. Sogar der sonst so kritische Landesrechnungshof lobte, mit den Steuereinnahmen sei verantwortungsvoll umgegangen worden. Erstmals seit Jahrzehnten konnte Wiegard die Ausgaben f&amp;#252;r Personal, Verwaltung, Investitionen und Zuweisungen unter die laufenden Einnahmen dr&amp;#252;cken und legte 2007 zum ersten Mal seit 1996 wieder einen verfassungsgem&amp;#228;&amp;#223;en Jahresabschluss vor. Diese positive Entwicklung wurde nur kurz in den Jahren 2009 und 2010 durch die weltweit gr&amp;#246;&amp;#223;te Wirtschaftskrise unterbrochen. Aber bereits ein Jahr danach hat der Finanzminister nur noch neue Schulden aufgenommen, um damit die Zinsen f&amp;#252;r die Altschulden seiner Vorg&amp;#228;nger zu bezahlen. &quot;Schleswig-Holstein hat schwer zu tragen an den Lasten fr&amp;#252;herer Regierungen&quot;, sagte Wiegard.

Insbesondere bei den Beratungen der F&amp;#246;deralismuskommission zur Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und L&amp;#228;ndern hat Wiegard sich massiv f&amp;#252;r die Beendigung der Schuldenpolitik in Deutschland eingesetzt. Er schlug einen gemeinsamen Altschuldentilgungsfonds von Bund und L&amp;#228;ndern vor, um den aufget&amp;#252;rmten Schuldenberg geordnet wieder abzubauen. Gemeinsame Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen und eine umfassende Steuerstrukturreform sind weitere Schwerpunkte, mit denen Wiegard auf Bundesebene hervortrat.

Zugleich hat Wiegard mit umsichtiger Finanzpolitik dazu beigetragen, den Stillstand in vielen Bereichen zu beenden. So wurden &amp;#252;ber Tausend zus&amp;#228;tzliche Lehrer f&amp;#252;r mehr bessere Bildung eingestellt, der Ausbau der wichtigen Verkehrsadern im Land vorangetrieben, die Sanierung der vernachl&amp;#228;ssigten Schulen und Kliniken eingeleitet und f&amp;#252;r die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Ausbau der Kleinkinderbetreuung auf den Weg gebracht. Hierzu hat er erst vor wenigen Wochen ein deutlich st&amp;#228;rkeres Engagement von Bund, Land und Kommunen gefordert, um bis 2020 eine Betreuungsquote von 60 Prozent bei Kleinstkindern zu erreichen und 90 Prozent bei Kita-Pl&amp;#228;tzen zu halten. Und abgebaut wurde auch: Konsequent wurde mit dem Abbau von insgesamt 5.300 Stellen bis 2020 begonnen.

Wiegard: &quot;Es geht also! Es gibt eine Alternative zum dauernden Schuldenmachen auf Kosten heute noch nicht einmal geborener Generationen. Auch wenn uns die Wirtschaftskrise vor&amp;#252;bergehend einen ziemlichen Brocken in den Weg gelegt hatte: Auf diesem Weg muss Schleswig-Holstein weiter gehen. Zielstrebig und konsequent.&quot; 

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	<title>Diskussion &amp;#252;ber Finanzpolitik im Reinfelder Claudiushof </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=273</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Zinsen fressen Zukunft - Konsolidierungspolitik schafft Spielraum f&amp;#252;r Investitionen 
Reinfeld (2. Mai 2012) &quot;Wenn die Landesregierung die Haushaltspolitik ihrer Vorg&amp;#228;ngerinnen fortgesetzt h&amp;#228;tte, w&amp;#228;re 2020 ein Schuldenstand von fast 43 Milliarden Euro erreicht worden und das Land vollst&amp;#228;ndig handlungsunf&amp;#228;hig gewesen. Mit unserer Konsolidierungspolitik werden wir sp&amp;#228;testens ab 2020 keine neuen Schulden mehr aufnehmen und den Schuldenberg bis dahin nicht &amp;#252;ber 30 Milliarden Euro anwachsen lassen. Damit sorgen wir f&amp;#252;r Entlastung bei den Zinskosten und schaffen Spielraum f&amp;#252;r zukunftsorientierte Investitionen&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard am Mittwoch bei einer Informationsveranstaltung der CDU im Reinfelder Claudiushof. 

Gleichzeitig warnte Wiegard vor &amp;#220;berheblichkeit gegen&amp;#252;ber Griechenland und anderen hoch verschuldeten Staaten in Europa. Die Verschuldung Schleswig-Holsteins am Kapitalmarkt betrage derzeit einschlie&amp;#223;lich der anteiligen Bundesschulden etwa 75 Milliarden Euro. Das entspreche fast dem Brutto-Inlandsprodukt des Landes. Minister Wiegard: &quot;Bei knapp 100 Prozent Verschuldung unserer j&amp;#228;hrlichen Wirtschaftsleistung gibt es keinen Grund f&amp;#252;r &amp;#220;berheblichkeit. An diesem Punkt war Griechenland vor etwa sechs Jahren. Wir sind davon also nicht sehr weit weg. Deshalb m&amp;#252;ssen wir unseren begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortsetzen.&quot;

Der Finanzminister wies darauf hin, dass die Rating-Agentur Fitch die Kreditw&amp;#252;rdigkeit des Landes Schleswig-Holstein gerade mit der Bestnote AAA bewertet und dabei die strikte Konsolidierungspolitik der Landesregierung hervorgehoben hat. &quot;Wir k&amp;#246;nnen unsere laufenden Ausgaben wieder mit unseren regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Einnahmen decken. Das hat es seit 1990 nicht gegeben. Nur f&amp;#252;r Zinsen auf den rot-gr&amp;#252;nen Schuldenberg m&amp;#252;ssen wir noch neue Schulden machen&quot;, stellte Wiegard fest.  

Die Landesregierung habe auch 2011 jeden unerwartet eingenommenen Steuer-Euro in den Abbau der Neuverschuldung gesteckt, so Wiegard. &quot;Dadurch konnte die Neuverschuldung gegen&amp;#252;ber 2010 um 820 Millionen Euro auf 550 Millionen Euro mehr als halbiert worden. Wir sind auf dem Weg zu mehr Zukunft f&amp;#252;r unser Land. Dies darf nicht durch R&amp;#252;ckkehr zu der charakterlosen Schuldenpolitik fr&amp;#252;herer Regierungen aufs Spiel gesetzt werden&quot;, warnte der Finanzminister.

Die Einnahmeentwicklung der vergangenen Jahre – erst der Einbruch, dann die Erholung – zeige, dass wirtschaftliches Wachstum die beste Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte sei. &quot;Keine neue Steuer, keine Steuererh&amp;#246;hung und keine Ausgabenk&amp;#252;rzung k&amp;#246;nnen die Einnahmeentwicklung ersetzen, die wir durch stetiges Wachstum erzielen&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. In der rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit von 1996 bis 2005 h&amp;#228;tten die Steuereinnahmen des Landes gleich bleibend bei etwa f&amp;#252;nf Milliarden Euro gelegen. Die jetzige Landesregierung habe dagegen rund sieben Milliarden Euro eingenommen. &quot;Wir haben aus Stillstand und drohender Zahlungsunf&amp;#228;higkeit Wachstum und neue eigene Handlungsoptionen gemacht&quot;, hob Wiegard hervor. 

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<item>
	<title>Erfolgreiche Bilanz der Steuerfahndung</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=272</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt – wir machen Steuerbetr&amp;#252;gern das Leben immer schwerer.&quot;
Kiel (2. Mai 2012) Schleswig-Holsteins Steuerfahnder haben im vergangenen Jahr durch die Aufdeckung von Steuerhinterziehungen 37 Millionen Euro zus&amp;#228;tzliche Steuereinnahmen hereingeholt – eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Sie haben 277 Durchsuchungen durchgef&amp;#252;hrt und 572 Straf- und Bu&amp;#223;geldverfahren eingeleitet. &quot;Wir haben in den letzten Jahren das Netz unserer Steuerfahndung in Schleswig-Holstein immer engmaschiger gestrickt. Ich kann Steuerhinterziehern nur raten, den Weg zur&amp;#252;ck in die Steuerehrlichkeit zu suchen&quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard.

Wegen steuerlicher Delikte wurden 2011 in Schleswig-Holstein Freiheitsstrafen von insgesamt 32 Jahren und 5 Monaten und Geldstrafen in H&amp;#246;he von einer viertel Million Euro verh&amp;#228;ngt sowie f&amp;#252;r die Einstellung von Verfahren Geldauflagen in H&amp;#246;he von mehr als 3,6 Millionen Euro gemacht. &quot;Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt – Steuerhinterziehung ist eine Straftat, denn Steuerhinterzieher f&amp;#252;gen der Allgemeinheit schweren Schaden zu. Deshalb setzen wir alles daran, ihnen das Leben immer schwerer zu machen&quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard.

Die etwa 100 Steuerfahnder in den Steuerfahndungsstellen Elmshorn, Flensburg, Kiel-S&amp;#252;d und L&amp;#252;beck werden durch die 2008 gegr&amp;#252;ndete Servicestelle Steueraufsicht unterst&amp;#252;tzt, die eine enge Zusammenarbeit der norddeutschen L&amp;#228;nder sicherstellt. Seit dem vergangenen Jahr ist au&amp;#223;erdem das neue ‚Mobile Sachgebiet‘ aktiv, das landesweit Au&amp;#223;enpr&amp;#252;fungen und Steuerstrafverfahren durchf&amp;#252;hrt und Steuerf&amp;#228;lle aufdeckt, die sonst unbekannt geblieben w&amp;#228;ren. In diesem Jahr soll die Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt und den Staatsanwaltschaften im Bereich der Geldw&amp;#228;schebek&amp;#228;mpfung intensiviert werden. 

Viel zus&amp;#228;tzliche Arbeit hatte die Finanzbeh&amp;#246;rde durch die Selbstanzeigen im Zusammenhang mit zum Kauf angebotenen Bankdaten aus dem Ausland. Auch hieraus resultierten Mehreinnahmen: Allein durch die 652 Selbstanzeigen von Kapitalanlegern aus der Schweiz wurden in den vergangenen beiden Jahren bei der Erbschaft- und Einkommensteuer zus&amp;#228;tzlich 117 Millionen Euro f&amp;#228;llig. Davon sind bereits 46 Millionen Euro an den Fiskus gezahlt worden. 


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<item>
	<title>Gespr&amp;#228;che mit Wirtschaftsunternehmen in Stormarn </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=271</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Nur wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik erm&amp;#246;glicht Haushaltskonsolidierung 
Bargteheide (2. Mai 2012) &quot;Wirtschaftliches Wachstum ist die Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte. Keine neue Steuer, keine Steuererh&amp;#246;hung und keine Ausgabenk&amp;#252;rzung kann die Einnahmeentwicklung ersetzen, die wir durch hohe Wachstumsraten erzielen&quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard am Mittwoch (2. Mai 2012) beim Besuch der Firma Backring in Bargteheide im Rahmen seiner regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Wirtschaftsgespr&amp;#228;che bei Unternehmen. Wiegard wies darauf hin, dass die Steuereinnahmen des Landes von 1995 bis 2005 gleich bleibend bei etwa f&amp;#252;nf Milliarden Euro stagnierten. &quot;Wir haben aus Stillstand Wachstum gemacht und die Steuereinnahmen auf fast sieben Milliarden Euro im Jahr gesteigert&quot;, so Wiegard. 

Grundlage daf&amp;#252;r sei die Standortpolitik der Landesregierung; sie schaffe g&amp;#252;nstige Voraussetzungen f&amp;#252;r Investitionen und  f&amp;#252;r mehr Besch&amp;#228;ftigung in den Unternehmen. &quot;Deshalb sind die Auftragsb&amp;#252;cher unserer Unternehmen gut gef&amp;#252;llt und die Zahl der Arbeitslosen so niedrig wie seit 17 Jahren nicht mehr&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. Er wies darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein von 170.000 im Jahr 2005 auf knapp 100.000 gesunken ist. 
 
Wiegard bekr&amp;#228;ftigte seine Absicht, mit jedem ungeplant eingenommenen SteuerEuro die Neuverschuldung zu senken – und damit die Zinslasten zu reduzieren. &quot;Ohne Zinsen f&amp;#252;r die alten Schulden meiner Vorg&amp;#228;nger h&amp;#228;tten wir inzwischen einen &amp;#220;berschuss im Haushalt. Und mit konsequenter Ausgabendisziplin schaffen wir wieder Spielraum f&amp;#252;r Zukunftsaufgaben&quot;, f&amp;#252;hrte Wiegard aus. 

Dieser Spielraum werde genutzt, um in die wirtschaftliche Infrastruktur, notwendige Verkehrswege, schnelle Datennetze und sichere und bezahlbare Energieversorgung zu investieren. Das schaffe in der Zukunft Arbeit. Au&amp;#223;erdem werde der Unterrichtsausfall beseitigt und die Bildungsqualit&amp;#228;t gesteigert. Rainer Wiegard: &quot;Zugleich verdoppeln wir die Ausgaben f&amp;#252;r die Kinderbetreuung von 60 auf &amp;#252;ber 120 Millionen Euro pro Jahr. Das verbessert die k&amp;#252;nftigen Chancen f&amp;#252;r unsere Kinder und erm&amp;#246;glicht jungen Familien durch zuverl&amp;#228;ssige Kinderbetreuung, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten und beruflichen Aufgaben miteinander vereinbaren zu k&amp;#246;nnen.&quot; Der Finanzminister forderte auch die Unternehmen auf, hierzu einen st&amp;#228;rkeren Beitrag zu leisten. Die demografische Entwicklung werde in den kommenden Jahren auf dem Arbeitsmarkt ungewohnte Entwicklungen erzeugen. 

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<item>
	<title>Fitch gibt Bestnote AAA f&amp;#252;r die Kreditw&amp;#252;rdigkeit Schleswig-Holsteins </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=267</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Bestnote – aber nur mit Konsolidierung! 
Kiel (19. April 2012) Die Agentur Fitch hat die Kreditw&amp;#252;rdigkeit Schleswig-Holsteins mit der Bestnote AAA, Ausblick Stabil, bewertet. In ihrem Rating-Bericht hebt die Agentur unter anderem den strikten Konsolidierungskurs der Landesregierung hervor. &amp;quot;Diese Bewertung ist nicht nur ein gro&amp;#223;er Erfolg, sondern auch eine Mahnung. Sie zeigt uns die hohe Verantwortung, die wir f&amp;#252;r kommende Generationen haben. Unsere Kinder und Enkel werden davon profitieren, dass wir Schluss machen mit der Politik auf Pump. Nur, wenn wir diesen Kurs halten, werden sie sp&amp;#228;ter Schleswig-Holstein frei gestalten k&amp;#246;nnen, ohne von Zinsen erdr&amp;#252;ckt zu werden&amp;quot;, kommentierte Ministerpr&amp;#228;sident Peter Harry Carstensen das Rating.

Bisher wurden nur einzelne Anleihen bewertet. Jetzt hat Finanzminister Rainer Wiegard erstmals das Land insgesamt einem Rating-Verfahren unterzogen. Von der sehr guten Benotung ist die Vermarktung k&amp;#252;nftiger Anleihen am Kapitalmarkt abh&amp;#228;ngig. Wiegard braucht jedes Jahr etwa drei Milliarden Euro, um auslaufende Verpflichtungen umzuschulden. Kritikern des Ratings hielt der Finanzminister deshalb entgegen, dass eine Bewertung der Kreditw&amp;#252;rdigkeit durch eine Rating-Agentur wesentliche Voraussetzung f&amp;#252;r die Finanzierung der Altschulden sei. &quot;Dass das ausgerechnet von denen kritisiert wird, die die Altschulden gemacht haben, wirft schon ein bemerkenswertes Licht auf deren finanzpolitischen Kenntnisse.&quot; Ausl&amp;#228;ndische Geldgeber w&amp;#252;rden f&amp;#252;r das Land immer wichtiger – sie &amp;#252;bernehmen inzwischen bei der Ausgabe neuer Anleihen etwa ein Drittel des Volumens. F&amp;#252;r viele Investoren sei ein Rating unabdingbare Voraussetzung f&amp;#252;r den Kauf Schleswig-Holsteinischer Anleihen. 

Fitch weist darauf hin, dass Schleswig-Holstein begonnen habe, Kosten zu senken und weniger neue Schulden zu machen. 2019 werde der h&amp;#246;chste Schuldenstand erreicht – danach beginne die Tilgung der Schulden. Das Land folge einem strikten Konsolidierungspfad und werde daf&amp;#252;r vom Bund und den anderen L&amp;#228;ndern mit 80 Millionen Euro j&amp;#228;hrlich unterst&amp;#252;tzt. Ob das Ziel erreicht wird, vom Jahr 2020 an keine neuen Schulden mehr zu machen, h&amp;#228;ngt nach Ansicht von Fitch besonders von wirtschaftlichem Wachstum ab. 

&quot;Das best&amp;#228;tigt uns darin, weiter in unsere Zukunftsbereiche zu investieren&quot;, erkl&amp;#228;rte Wirtschaftsminister Jost de Jager. Hierzu geh&amp;#246;rten der weitere Ausbau notwendiger Verkehrswege, schneller Datennetze und sicherer und bezahlbarer Energieversorgung. Au&amp;#223;erdem gelte es, Forschung und Entwicklung im Lande zu st&amp;#228;rken, die Bildungschancen der Kinder zu verbessern und durch den Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen. &quot;Wir sind auf dem richtigen Weg, d&amp;#252;rfen aber in unserem Aufholprozess nicht nachlassen. Nur so k&amp;#246;nnen wir den R&amp;#252;ckstand gegen&amp;#252;ber den anderen L&amp;#228;ndern aus der Zeit vor 2005 aufholen&quot;, sagte de Jager.

Fitch verschweigt in seiner Analyse nicht, dass das Hauptproblem Schleswig-Holsteins der hohe Altschuldenstand von derzeit 27 Milliarden Euro ist. &quot;Wir &amp;#228;chzen in der Tat unter der Last der Vergangenheit&quot;, merkte dazu Finanzminister Wiegard an. &quot;Ohne die Zinsen f&amp;#252;r die Schuldenpolitik fr&amp;#252;herer Regierungen h&amp;#228;tten wir sogar ohne die Finanzhilfen von Bund und L&amp;#228;ndern einen &amp;#220;berschuss im Haushalt und k&amp;#246;nnten noch mehr in unsere Zukunft investieren. Deshalb haben wir Schluss gemacht mit dieser Schuldenpolitik&quot;, so Wiegard. 

F&amp;#252;r die Entscheidung der Agentur Fitch, Schleswig-Holstein die h&amp;#246;chste Kreditw&amp;#252;rdigkeit zuzuerkennen, war auch eine deutsche Besonderheit ausschlaggebend: der Haftungsverbund von Bund und L&amp;#228;ndern. Finanzminister Rainer Wiegard sieht sich deshalb in seiner Auffassung best&amp;#228;tigt, dass es keinen Grund gebe, die L&amp;#228;nder schlechter einzustufen als den Bund. &quot;Deshalb ist es auch nicht einzusehen, dass Schleswig-Holstein f&amp;#252;r Anleihen h&amp;#246;here Zinsen als der Bund zahlen muss. Gemeinsame Anleihen von Bund und L&amp;#228;ndern sind sinnvoll. Damit k&amp;#246;nnte allein Schleswig-Holstein zwischen 20 und 40 Millionen Euro im Jahr an Zinsen sparen. Der Bund wird sich dadurch nicht verschlechtern, da wir ohnehin alle in einem Boot sitzen&quot;, sagte Wiegard.


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	<title>Info-Stand Wochenmarkt in Bad Oldesloe</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=266</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &amp;quot;Wir haben aus rot-gr&amp;#252;nem Stillstand Wachstum gemacht.&amp;quot;
Hinter uns liegt die schwerste Wirtschaftskrise, die die freie Welt je erlebt hat. Die extreme Einnahmeentwicklung in diesen Jahren – erst der massive Einbruch, jetzt die z&amp;#252;gige Erholung – zeigt, dass wirtschaftliches Wachstum die Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte ist. Keine neuen Steuern, keine Steuererh&amp;#246;hung und keine Ausgabenk&amp;#252;rzung k&amp;#246;nnen die Einnahmen ersetzen, die wir durch stetiges Wachstum erzielen. 

In der rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit von 1996 bis 2005 haben die Steuereinnahmen des Landes in allen Jahren gleich bleibend bei etwa f&amp;#252;nf Milliarden Euro gelegen. Gestiegen sind sie nicht. Daf&amp;#252;r stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die Schulden auch. Der Ausbau unserer wirtschaftlichen Infrastruktur kam zum Stillstand. So hat Schleswig-Holstein den Anschluss an andere L&amp;#228;nder verloren. Das haben wir ge&amp;#228;ndert. 

Wir haben aus rot-gr&amp;#252;nem Stillstand Wachstum gemacht. Mit unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik haben wir g&amp;#252;nstige Voraussetzungen f&amp;#252;r Investitionen und f&amp;#252;r mehr Besch&amp;#228;ftigung geschaffen. Die Auftragsb&amp;#252;cher der schleswig-holsteinischen Unternehmen sind heute gut gef&amp;#252;llt. Die Zahl der Arbeitslosen ist von 170000 im Jahr 2005 bis heute um 70000 gesunken. Die Zahl der Erwerbst&amp;#228;tigen ist dementsprechend gestiegen und derzeit so hoch wie nie zuvor in unserer Geschichte. 

Weil mehr Menschen arbeiten, zahlen mehr Menschen und Unternehmen Steuern und Sozialversicherungsbeitr&amp;#228;ge. Das wirkt sich positiv auf die &amp;#246;ffentlichen Haushalte aus. Seit 2005 haben wir so die Steuereinnahmen auf fast sieben Milliarden Euro gesteigert. 

Mit jedem ungeplant eingenommenen SteuerEuro senken wir zus&amp;#228;tzlich die Neuverschuldung – und damit die Zinslasten. Ohne Zinsen f&amp;#252;r die alten Schulden meiner Vorg&amp;#228;nger h&amp;#228;tten wir inzwischen einen &amp;#220;berschuss im Haushalt. Und mit konsequenter Ausgabendisziplin schaffen wir wieder Spielraum f&amp;#252;r Zukunftsaufgaben. 

Damit investieren wir in unsere wirtschaftliche Infrastruktur. In notwendige Verkehrswege, schnelle Datennetze und sichere und bezahlbare Energieversorgung. Das schafft k&amp;#252;nftig Arbeit. 

Wir beseitigen den Unterrichtsausfall und steigern die Bildungsqualit&amp;#228;t. Zugleich verdoppeln wir die Ausgaben f&amp;#252;r die Kinderbetreuung von 60 auf &amp;#252;ber 120 Millionen Euro pro Jahr. Das verbessert die k&amp;#252;nftigen Chancen f&amp;#252;r unsere Kinder. Und zuverl&amp;#228;ssige Kinderbetreuung erm&amp;#246;glicht jungen Familien, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten und beruflichen Aufgaben miteinander vereinbaren zu k&amp;#246;nnen. Nie zuvor hat eine Landesregierung in Schleswig-Holstein so viel Geld f&amp;#252;r Kinderbetreuung ausgegeben. 
 
So bauen wir unsere Zukunft. Ohne Schulden. Mit Wachstum.

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	<title>Kommt jetzt ein Kreisverkehr? </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=262</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Der Buckel kommt weg.&quot;
Bargteheide (12. April 2012) &quot;Ich habe die beteiligten Beh&amp;#246;rden gebeten, eine L&amp;#246;sung f&amp;#252;r die nicht akzeptable Verkehrssituation am Ortsausgang Bargteheides zu finden. Klar ist damit: Der Buckel kommt weg.&quot; Mit diesen Worten schaffte der Bargteheider Landtagsabgeordnete und Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard am Donnerstagabend im Bargteheider Sch&amp;#252;tzenhof Klarheit zur Zukunft der im Volksmund als ‚Bargteheider Buckel‘ bekannt gewordenen Kreuzung am Ortsausgang Richtung Ammersbek. Die &amp;#246;ffentliche Diskussion hier&amp;#252;ber hat damit eine entscheidende Wende genommen. 

Wiegard sagte, er habe Anfang April den Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium, den Leiter des Landesbetriebs Stra&amp;#223;enbau L&amp;#252;beck und den Bargteheider B&amp;#252;rgermeister Dr. Henning G&amp;#246;rtz zu einer gemeinsamen Ortsbesichtigung eingeladen und die Situation ausf&amp;#252;hrlich er&amp;#246;rtert. Dabei sei er zu dem Ergebnis gekommen, dass hier offensichtlich die Vielzahl der f&amp;#252;r Stra&amp;#223;enbauma&amp;#223;nahmen geltenden Regelungen mit der tats&amp;#228;chlichen Situation an dieser Kreuzung nicht zu einer funktionierenden L&amp;#246;sung kommt. Wiegard: &quot;Man muss schlicht feststellen: Das funktioniert hier einfach so nicht. Eine Regel behindert die andere. Und wenn wir heute erkennen, dass das f&amp;#252;r diese Situation nicht taugt, dann m&amp;#252;ssen wir handeln und nicht erst einige Jahre mit einem unbefriedigenden Zustand leben.&quot; 

Jetzt k&amp;#228;me es darauf an, im Zusammenhang mit dem planm&amp;#228;&amp;#223;igen Weiterbau der Westumgehung eine L&amp;#246;sung zu finden, die vor allem die Verkehrssicherheit aller die Kreuzung querenden Verkehrsteilnehmer gew&amp;#228;hrleiste. &quot;Das wird keine einfache Aufgabe, wenn man die au&amp;#223;er&amp;#246;rtliche Lage der Kreuzung, den Zweck einer Umgehungsstra&amp;#223;e, die unterschiedlichen Stra&amp;#223;enkategorien und schlie&amp;#223;lich die jeweiligen Interessen der betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger gleicherma&amp;#223;en ber&amp;#252;cksichtigen will&quot;, sagte Wiegard. Vorrangig werde nun gepr&amp;#252;ft, auf welche Weise mit einem Kreisverkehr den Erfordernissen Rechnung getragen werden k&amp;#246;nne. 

Zugleich empfahl Wiegard den beteiligten Beh&amp;#246;rden, die Anregungen der B&amp;#252;rgerinitiative in die alternativen &amp;#220;berlegungen f&amp;#252;r eine neue Planung einzubeziehen und &quot;die Bargteheider B&amp;#252;rger intensiver als es die entsprechenden Regelungen vorsehen, an der Planung zu beteiligen&quot;. Da-bei d&amp;#252;rfe allerdings das bekannte Zeitfenster f&amp;#252;r ein notwendiges neues Planfeststellungsverfahren in diesem Abschnitt nicht gef&amp;#228;hrdet werden. Eine fr&amp;#252;hzeitige und umfassende B&amp;#252;rgerbeteiligung k&amp;#246;nne das Verfahren aber m&amp;#246;glicherweise auch beschleunigen. Gegenstand des weiteren Verfahrens seien ebenfalls die Finanzierungsfragen sowie die Pr&amp;#252;fung, ob m&amp;#246;glicherweise Regressanspr&amp;#252;che geltend gemacht werden k&amp;#246;nnen.

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	<title>Konsolidierungspolitik tr&amp;#228;gt Fr&amp;#252;chte.</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=263</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Wir haben aus Stillstand Wachstum gemacht – und die charakterlose Schuldenpolitik beendet.&amp;quot;
Bargteheide. (12. April 2012) Vor &amp;#220;berheblichkeit gegen&amp;#252;ber Griechenland und anderen hoch verschuldeten Staaten in Europa hat Finanzminister Rainer Wiegard gewarnt. Wiegard sagte am Donnerstagabend im Bargteheider Sch&amp;#252;tzenhof, die Verschuldung Schleswig-Holsteins am Kapitalmarkt betrage derzeit einschlie&amp;#223;lich der anteiligen Bundesschulden etwa 75 Milliarden Euro. Das entspr&amp;#228;che fast dem Brutto-Inlandsprodukt des Landes. &quot;Bei knapp 100 Prozent Verschuldung unserer j&amp;#228;hrlichen Wirtschaftsleistung gibt es keinen Grund f&amp;#252;r &amp;#220;berheblichkeit. An diesem Punkt war Griechenland vor etwa sechs Jahren. Wir sind davon also nicht sehr weit weg. Deshalb m&amp;#252;ssen wir konsequent unseren begonnenen Konsolidierungskurs fortsetzen.&quot;

Auch die deutsche Staatsverschuldung, erl&amp;#228;uterte der Minister, &amp;#252;berschreite mit &amp;#252;ber 80 Prozent des gesamtdeutschen Brutto-Inlandsproduktes die nach Maastricht zul&amp;#228;ssige Verschuldung um ein Drittel. Deutschland sei durchaus kein Mustersch&amp;#252;ler in Sachen Staatsverschuldung. Notwendig sei daher als n&amp;#228;chster Konsolidierungsschritt ein geordnetes Verfahren der Altschuldentilgung. Hierzu hatte Wiegard Anfang April in Berlin sein Konzept eines Altschuldentilgungsfonds von Bund und L&amp;#228;ndern vorgestellt. Danach soll die deutsche Staatsschuld in 25 Jahren von derzeit &amp;#252;ber zwei Billionen Euro um 500 Milliarden Euro gesenkt werden. Zur Tilgung sollte dabei das nicht mehr f&amp;#252;r den Aufbau Ost ben&amp;#246;tigte Aufkommen aus dem Solidarzuschlag sowie ein fest fixierter Anteil des Umsatzsteueraufkommens dienen. Die anfallenden Zinsen m&amp;#252;ssten Bund und L&amp;#228;nder ihrem jeweiligen Anteil entsprechend finanzieren.

Nur so k&amp;#246;nne langfristig vor allem die finanzielle Situation Schleswig-Holsteins verbessert werden, erl&amp;#228;uterte Wiegard: &quot;Nur f&amp;#252;r die Zinszahlungen auf den Altschuldenberg meiner Vorg&amp;#228;nger mussten wir im vergangenen Jahr noch neue Schulden machen. 550 Millionen neue Schulden bei 940 Millionen Zinsen f&amp;#252;r alte Schulden. Das zeigt einerseits: die Konsolidierungspolitik der Landesregierung ist erfolgreich&quot;, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister. Andererseits seien die Zinsen f&amp;#252;r Altschulden eine extreme Belastung, die nur durch Tilgung dauerhaft reduziert werden k&amp;#246;nne.

Dazu sei es allerdings notwendig, mit vern&amp;#252;nftiger Politik die laufenden Ausgaben mit regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Einnahmen decken zu k&amp;#246;nnen. Aber das sei in den letzten 23 Jahren &amp;#252;berhaupt nur dreimal gelungen. Einen &amp;#220;berschuss im operativen Ergebnis habe es lediglich 2007 und 2008 vor der Wirtschaftskrise und 2011 nach &amp;#252;berstandener Wirtschaftskrise in seiner Verantwortung als Finanzminister gegeben. In keinem einzigen Jahr der roten und rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit sei dies gelungen. &quot;Aber diese positiven Entwicklungen unserer Konsolidierungspolitik sind nicht irgendwie &amp;#252;ber uns gekommen – ebenso wie die charakterlose Schuldenpolitik der letzten beiden Jahrzehnte den Regierungen nicht von au&amp;#223;en aufgezwungen wurde&quot;, sagte Wiegard. Sie seien bewirkt. Sie seien das Ergebnis von Politik. 

 
In der Krise seien die Steuereinnahmen kurzfristig dramatisch weggebrochen. Zur Abwehr einer weiteren Rezession h&amp;#228;tten Bund, Land und Kommunen in Schleswig-Holstein mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert. &quot;Das war ein Kraftakt, um eine langanhaltende Rezession zu verhindern. Auf dem Weg zur kontinuierlichen Verringerung der Verschuldung hat uns das aber nicht wirklich aufhalten k&amp;#246;nnen. Auch 2011 haben wir wieder jeden ungeplant eingenommenen Steuer-Euro in den Abbau der Neuverschuldung gesteckt&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. So konnte die Neuverschuldung gegen&amp;#252;ber 2010 um 820 Millionen Euro auf 550 Millionen Euro mehr als halbiert worden. &quot;So bauen wir unsere Zukunft. Ohne Schulden. Mit Wachstum&quot;, sagte der Finanzminister.

Die Einnahmeentwicklung der letzten Jahre – erst der Einbruch, dann die Erholung – zeige, dass wirtschaftliches Wachstum die beste Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte sei. &quot;Keine neue Steuer, keine Steuererh&amp;#246;hung und keine Ausgabenk&amp;#252;rzung k&amp;#246;nnen die Einnahmeentwicklung ersetzen, die wir durch stetiges Wachstum erzielen&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. In der rot-gr&amp;#252;nen Regierungszeit von 1996 bis 2005 h&amp;#228;tten die Steuereinnahmen des Landes gleich bleibend bei etwa f&amp;#252;nf Milliarden Euro gelegen. &quot;Das haben wir ge&amp;#228;ndert. Wir haben aus Stillstand Wachstum gemacht&quot;, hob Wiegard hervor. Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein sei von 170000 im Jahr 2005 auf knapp 100000 gesunken, die Zahl der Erwerbst&amp;#228;tigen sei dementsprechend gestiegen und so hoch wie nie zuvor. 

Die Auftragsb&amp;#252;cher der schleswig-holsteinischen Unternehmen seien gut gef&amp;#252;llt, und die Standortpolitik der Landesregierung schaffe g&amp;#252;nstige Voraussetzung  f&amp;#252;r Investitionen und  f&amp;#252;r die Erh&amp;#246;hung der Besch&amp;#228;ftigung in den Unternehmen, so der Finanzminister. Auch deshalb sei die Zahl der Arbeitslosen derzeit so niedrig wie schon seit 19 Jahren nicht mehr. &quot;Weil mehr Menschen arbeiten, zahlen auch mehr Menschen Steuern und Sozialversicherungsbeitr&amp;#228;ge. Das wirkt sich auch positiv auf den Landeshaushalt aus: Zwischen 1996 und 2005 verharrten die eigenen Steuereinnahmen bei etwa f&amp;#252;nf Milliarden Euro. Seitdem stiegen sie auf fast sieben Milliarden Euro an&quot;, stellte Wiegard fest. Deshalb sieht er auch keine Notwendigkeit f&amp;#252;r Steuererh&amp;#246;hungen, sondern stattdessen dringenden Bedarf f&amp;#252;r Steuervereinfachung. 

Der Minister machte deutlich, dass es mit ihm &quot;blindes Sparen an allen Ecken und Kanten&quot; ebenso wenig geben werde wie &quot;Steuererh&amp;#246;hungen ohne Sinn und Verstand&quot;. Die Politik im Lande m&amp;#252;sse sich neben strikter Ausgabedisziplin auf klare zukunftswirksame Schwerpunkte konzentrieren. In den Bereichen, die f&amp;#252;r das wirtschaftliche Wachstum wichtig seien, m&amp;#252;sse viel mehr investiert werden. Rainer Wiegard: &quot;Dabei geht es vorrangig um den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Wir brauchen gut ausgebaute Verkehrswege, schnelle Datennetze und sichere und bezahlbare Stromversorgung.&quot; Hier w&amp;#252;rden die Investitionen zielgerichtet verst&amp;#228;rkt. Au&amp;#223;erdem gelte es, die k&amp;#252;nftigen Berufschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern. Dazu geh&amp;#246;re die Neuordnung der Lehrerausbildung ebenso wie die Bek&amp;#228;mpfung des Unterrichtsausfalls, wof&amp;#252;r die Mittel verdoppelt w&amp;#252;rden. &quot;Und wir m&amp;#252;ssen jungen Familien durch zuverl&amp;#228;ssige Kinderbetreuungsangebote erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten und beruflichen Aufgaben vereinbaren zu k&amp;#246;nnen&quot;, unterstrich der Finanzminister. Nie zuvor habe eine Landesregierung so viel Geld f&amp;#252;r die Kindertagesbetreuung ausgegeben: die rot-gr&amp;#252;ne Deckelung der Landeszusch&amp;#252;sse auf 60 Millionen Euro sei aufgehoben, die Mittel inzwischen verdoppelt worden. Von 2011 bis 2015 seien fast 700 Millionen Euro f&amp;#252;r die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung vorgesehen.

Das Ziel der Haushaltskonsolidierung werde dabei nicht aus den Augen verloren. &quot;Sp&amp;#228;testens 2020 – wenn m&amp;#246;glich fr&amp;#252;her – werden wir keine neuen Schulden mehr machen und damit beginnen, den Schuldenberg abzutragen. Im Interesse nachfolgender Generationen darf es kein Zur&amp;#252;ck zu der charakterlosen Schuldenpolitik fr&amp;#252;herer Regierungen geben&quot;, warnte der Finanzminister. 

Wiegard wies nachdr&amp;#252;cklich auf seine Maxime hin: &quot;Niemand hat das Recht, keine Regierung und kein Parlament, heute noch nicht geborene Generationen mit Schulden zu belasten, weil wir uns heute ein angenehmeres Leben leisten und nicht mit dem Geld auskommen wollen, das wir heute erwirtschaften.&quot; 



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