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<title>Pressemitteilungen von Finanzminister Rainer Wiegard</title>
<link>http://www.rainerwiegard.de</link>
<description>Rainer Wiegard - Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein f&#252;r die CDU. Die aktuellen Pressemitteilungen:</description>
<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
<language>de</language>
<item>
	<title>&amp;#039;Steuer-Achterbahn&amp;#039; im Jahr 2011</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=243</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Mehr Einnahmen f&amp;#252;r weniger Schulden
Kiel (26. Januar 2011) Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr Steuern in H&amp;#246;he von 6,76 Milliarden Euro eingenommen; das sind 354 Millionen Euro (5,5%) mehr als im Vorjahr aber 120 Millionen Euro weniger als noch in der Steuersch&amp;#228;tzung im November prognostiziert. &quot;Das Ergebnis zeigt, dass Sch&amp;#228;tzungen noch keine Schecks sind und g&amp;#252;nstige Prognosen kein Grund, von einer verantwortungsbewussten Haushaltspolitik mit strikter Ausgabendisziplin abzuweichen&quot;, bewertete Finanzminister Rainer Wiegard die Steuereinnahmen des abgelaufenen Jahres. 
Wiegard wies darauf hin, dass sich die Einnahmen des Jahres 2011 im ersten Quartal sehr verhalten, ab April bis Oktober jedoch zunehmend erfreulich entwickelt h&amp;#228;tten. So betrug das reine Steuerplus Ende Oktober 630 Millionen Euro gegen&amp;#252;ber dem Vorjahr. Schon da sei jedoch erkennbar, dass wegen der guten Einnahmesituation des Landes bei den Finanzhilfen 140 Millionen Euro weniger flie&amp;#223;en w&amp;#252;rden. Im Saldo also ein Mehr von 490 Millionen Euro.

Steuer-Achterbahn 2011
Im November flossen 131 Millionen im Zuge der Zerlegung von Steueranteilen f&amp;#252;r die Lohnsteuer (106 Mio. Euro) und die K&amp;#246;rperschaftsteuer (25 Mio. Euro) an andere Bundesl&amp;#228;nder. Und im Dezember erfolgte im Rahmen des Finanzausgleichs eine Korrektur der Mehrwertsteuer um weitere 80 Millionen Euro. 
Insgesamt verblieben am Jahresschluss 434 Millionen Euro mehr Einnahmen aus reinen Steuern und 80 Millionen Euro weniger Einnahmen aus Finanzhilfen. &quot;Das Jahr 2011 war eine ziemlich aufregende SteuerAchterbahn&quot;, freute sich Wiegard &amp;#252;ber das gute Ergebnis und sah seine Haushaltsf&amp;#252;hrung best&amp;#228;tigt.

Mehr Einnahmen f&amp;#252;r weniger Schulden
Zugleich stellte Wiegard klar, was mit den ungeplanten Mehreinnahmen geschieht: &quot;Jeder gegen&amp;#252;ber der Planung zus&amp;#228;tzlich eingenommene Steuer-Euro wird ausschlie&amp;#223;lich zur Senkung der Neuverschuldung eingesetzt. Denn nur so senken wir unser Zinsrisiko in den kommenden Jahren.&quot; 
Der Finanzminister will seinen Jahresabschluss f&amp;#252;r 2011 am 7. Februar dem Kabinett vorlegen. Und auch dieser Abschluss wird wegen seiner konsequenten Finanzpolitik mit deutlich weniger Neuverschuldung auskommen als noch im Haushalt f&amp;#252;r das Jahr 2011 mit 1,27 Milliarden Euro geplant.  
 
   Einnahmen auf dem Niveau vor der Krise
Erfreut zeigte sich Finanzminister Wiegard auch, dass die Steuereinnahmen bereits im Jahr 2011 wieder das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 erreicht haben. &quot;Das hatten uns die Sch&amp;#228;tzer in der Krise erst f&amp;#252;r das Jahr 2013 vorhergesagt. Jetzt haben wir das zwei Jahre fr&amp;#252;her geschafft. Welch rasante wirtschaftliche Entwicklung.&quot; Zwar fehle der durchschnittliche Einnahmezuwachs von drei Jahren in der Kasse - aber eben nicht der von f&amp;#252;nf Jahren. &quot;Und das holen wir auch noch auf&quot;, ist der Minister zuversichtlich. 
 
&quot;Die Landessteuern entwickeln sich pr&amp;#228;chtig.&quot;
Richtig fr&amp;#246;hlich stimmt den Minister das Ergebnis der Landessteuern. Sie haben mit 472 Millionen Euro gleich 89 Millionen Euro (23,1%) mehr in die Landeskasse gebracht als im Vorjahr, was Wiegard mit den Worten kommentiert: &quot;Die Landessteuern entwickeln sich pr&amp;#228;chtig.&quot; Besonders hervor stechen dabei die Erbschaftsteuer mit 153 Millionen Euro und einem Plus von 59 Millionen Euro (62,3%) sowie die Grunderwerbsteuer mit 210 Millionen Euro und einem Plus von 23 Millionen Euro (10,9%).
 
&amp;#214;rtliches Aufkommen zeigt wirtschaftliche Entwicklung
Das &amp;#246;rtliche Aufkommen bei den Gemeinschaftssteuern stieg von 10,6 Milliarden Euro um 889 Millionen Euro (8,4%) auf 11,49 Milliarden Euro. Daran hatten besonders die Einkommensteuer mit einem Plus von 552 Millionen Euro (43,3%), die Umsatzsteuer mit einem Zuwachs von 228 Millionen Euro (5,9%) und die Lohnsteuer mit 157 Millionen Euro (3,8%) mehr bedeutenden Anteil. Auch die Gewerbesteuerumlage zeigt mit 208 Millionen Euro einen Zuwachs von 23 Millionen Euro (12,6%). Die im wesentlichen von Finanzergebnissen abh&amp;#228;ngigen Ertragsteuern und die Abgeltungssteuer lagen mit -49 Millionen Euro (-14,5%) bzw. -18 Millionen Euro (-9,3%) im Minus.
Das deutliche Wachstum bei der Lohnsteuer, der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer zeigt den Aufw&amp;#228;rtstrend der wirtschaftlichen Entwicklung in Schleswig-Holstein, der sich durchaus mit anderen L&amp;#228;ndern messen lassen k&amp;#246;nne, erl&amp;#228;uterte der Finanzminister. Das zeige sich auch bei dem hohen Besch&amp;#228;ftigungsstand am Jahresende. So habe Schleswig-Holstein mit 98.700 gemeldeten Arbeitslosen (6,9%) die niedrigste Arbeitslosenzahl seit 1992. Damit sei die Zahl der Arbeitslosen seit 2005 um 70.000 gesunken.

Landesanteil an Gemeinschaftssteuern auf gutem Kurs
Ein durchaus vergleichbares Bild zeige sich, so der Finanzminister, auch beim Landesanteil an den Gemeinschaftssteuern - mit einigen landesspezifischen Auspr&amp;#228;gungen. Insgesamt stieg der Landesanteil um 345 Millionen Euro (6,3%) auf 5,796 Milliarden Euro. Besonderen Anteil an dem Zuwachs hatten die Einkommensteuer mit einem Plus von 235 Millionen Euro (43,3%) die Einfuhrumsatzsteuer mit 112 Millionen Euro (16,6%) mehr und die Lohnsteuer mit einem Plus von 87 Millionen Euro (5,0%).

Bei gutem Ergebnis werden die Hilfen weniger 
Was zun&amp;#228;chst &amp;#228;rgerlich ist, ist zugleich logisch: Wenn sich durch eine kluge Politik die eigene Situation verbessert, reduzieren sich die Hilfen anderer. So fielen die Zuweisungen im L&amp;#228;nderfinanzausgleich mit 91 Millionen Euro um 44 Millionen Euro (-32,5%) niedriger aus als im Vorjahr und die Bundeserg&amp;#228;nzungszuweisungen mit 82 Millionen Euro sanken um 36 Millionen Euro (-30,7%).

Auf Schwerpunkte konzentrieren
&quot;Diese positiven Entwicklungen sind nicht irgendwie &amp;#252;ber uns gekommen - ebenso wie die charakterlose Schuldenpolitik der letzten beiden Jahrzehnte den Regierungen nicht von au&amp;#223;en aufgezwungen wurde&quot;, sagte Wiegard. Deshalb m&amp;#252;sse sich die Politik im Lande neben strikter Ausgabedisziplin nun auf klare zukunftswirksame Schwerpunkte beschr&amp;#228;nken. &quot;Wir m&amp;#252;ssen unsere wirtschaftliche Infrastruktur ausbauen: Notwendige Verkehrswege, schnelle Datennetze und sichere und bezahlbare Energieversorgung. Zugleich m&amp;#252;ssen wir mehr Bildungsqualit&amp;#228;t erreichen und jungen Familien erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit den beruflichen Aufgaben besser zu vereinbaren.&quot;  
 

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</item>


<item>
	<title>Debatte im Landtag: Wirksame Investition in die Zukunft </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=245</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Alle Regionen profitierten vom Konjunkturpaket. 
Kiel (26. Januar 2012) &quot;Das gemeinsame Konjunkturpaket von Bund und Land 2009 bis 2011 war eine wirksame Investition in die Zukunft unseres Landes. Die Politik hat auf die Krise schnell und zielf&amp;#252;hrend reagiert. Kommunen und Wirtschaft haben das Programm tatkr&amp;#228;ftig umgesetzt. Wir sind auch deshalb schneller als alle anderen Staaten in Europa aus der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Wirtschaftskrise gekommen, die die freie Welt je erlebt hat&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard anl&amp;#228;sslich der heutigen Landtagsdebatte &amp;#252;ber den Bericht zum Zukunftsinvestitionsgesetz im F&amp;#246;rderzeitraum 2009 bis 2011.

Ein gro&amp;#223;er Teil der Auftr&amp;#228;ge sei an Firmen aus Schleswig-Holstein gegangen. &quot;Mit den Investitionen des Konjunkturpakets haben wir in Schleswig-Holstein Arbeitspl&amp;#228;tze gesichert und neue geschaffen&quot;, sagte Wiegard. Die Finanzhilfen h&amp;#228;tten mit dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein in der Krise nicht &amp;#252;ber 8,5 Prozent angestiegen sei und im Dezember 2011 mit 98.700 gemeldeten Arbeitslosen den niedrigsten Stand seit 1992 erreicht habe, so der Minister. Das seien noch einmal 5.100 weniger Arbeitslose als im Dezember 2010.

Rund 1.300 Projekte wurden mit den Hilfen des Konjunkturpakets in Schleswig-Holstein umgesetzt und damit Investitionen im &amp;#246;ffentlichen Bereich von insgesamt 500 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen die hierdurch ausgel&amp;#246;sten privaten Investitionen. Der Bund stellte f&amp;#252;r Vorhaben in Schleswig-Holstein 323 Millionen Euro als Finanzhilfen zur Verf&amp;#252;gung, das Land steuerte 52 Millionen Euro bei. Knapp 125 Millionen Euro brachten die Kommunen auf. Minister Wiegard bedankte sich f&amp;#252;r das gro&amp;#223;e Engagement der Kommunen, die mehr als die verlangte Kofinanzierung leisteten: &quot;Dieser zus&amp;#228;tzliche Impuls war nicht zu erwarten und ist deshalb umso wertvoller. Zu Recht entfiel daher auch der Gro&amp;#223;teil des Gesamtvolumens – 360 Millionen Euro – auf kommunale Investitionen&quot;, so Wiegard.

Alle Regionen in Schleswig-Holstein haben von den F&amp;#246;rderungen nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz profitiert. Von den daf&amp;#252;r bereit gestellten F&amp;#246;rdermitteln des Bundes und des Landes in H&amp;#246;he von rund 240 Millionen Euro entfielen rund 63 Millionen Euro auf die kreisfreien St&amp;#228;dte, 68 Millionen Euro auf die Kreise im Hamburger Randbereich, rund 68 Millionen Euro auf die im Osten gelegenen Kreise und 41 Millionen Euro auf die Kreise an der Westk&amp;#252;ste. Pro Einwohner ergab sich eine durchschnittliche F&amp;#246;rderung in H&amp;#246;he von 84,67 Euro. Die Landkreise an der Westk&amp;#252;ste und die kreisfreien St&amp;#228;dte profitierten hiervon mit 94,64 Euro bzw. 103,04 Euro &amp;#252;berdurchschnittlich. Insoweit konnten in geringem Umfang auch strukturpolitische Effekte erzielt werden.

Mit der Umsetzung des Konjunkturpakets seien die politischen Schwerpunkte der Landesregierung unterst&amp;#252;tzt worden, hob Wiegard hervor. &quot;Wir haben vorrangig in die Bildungsinfrastruktur und andere Infrastrukturma&amp;#223;nahmen investiert und damit nicht nur vor&amp;#252;bergehend Besch&amp;#228;ftigung erzeugt – die Projekte wirken auch nachhaltig: durch den Ausbau der Betreuungsangebote und die Verbesserung der Schulinfrastruktur erh&amp;#246;hen wir die Bildungschancen, die energetische Geb&amp;#228;udesanierung senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt&quot;, stellte Minister Wiegard fest. 337 Millionen Euro wurden f&amp;#252;r die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur ausgegeben, etwa 160 Millionen Euro f&amp;#252;r andere Infrastrukturma&amp;#223;nahmen.

Wiegard wies darauf hin, dass f&amp;#252;r das Konjunkturpaket zus&amp;#228;tzliche Kredite aufgenommen worden seien. &quot;Die Ma&amp;#223;nahmen wirken. Wir sind auf den Wachstumskurs zur&amp;#252;ckgekehrt und haben 2011 rund 350 Millionen Euro mehr Steuern eingenommen als im Vorjahr. Die Mehreinnahmen m&amp;#252;ssen wir jetzt nutzen, um die zus&amp;#228;tzliche Neuverschuldung wieder zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren. Wir werden jeden ungeplant zus&amp;#228;tzlich eingenommenen Euro dazu verwenden, die Neuverschuldung abzusenken, um den Anstieg der k&amp;#252;nftigen Zinslast abzubremsen&quot;, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister.


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</item>


<item>
	<title>Gemeinschaftsanleihe erfolgreich platziert </title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=240</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Unsere solide Haushaltspolitik erh&amp;#246;ht die Kreditw&amp;#252;rdigkeit und spart Zinsen.&quot;
Kiel (20. Januar 2012) Das war ein guter Start ins neue Jahr. Die L&amp;#228;nder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben gemeinsam eine Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro platziert. Die Federf&amp;#252;hrung hatten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auf Schleswig-Holstein entf&amp;#228;llt ein Anteil von 350 Millionen Euro. Die Gemeinschaftsanleihe wird mit 1,625 Prozent verzinst und hat eine Laufzeit von f&amp;#252;nf Jahren. Schleswig-Holstein zahlt  f&amp;#252;r seinen Anteil in H&amp;#246;he von 350 Millionen Euro Zinsen in H&amp;#246;he von gut 5,6 Mio. € pro Jahr, insgesamt  knapp 28,4 Millionen Euro. 

Finanzminister Rainer Wiegard sprach von ungew&amp;#246;hnlich g&amp;#252;nstigen Konditionen f&amp;#252;r die beteiligten L&amp;#228;nder. &quot;Die im Vergleich mit anderen Staaten sehr gute Bonit&amp;#228;t Deutschlands und die Bestnote AAA von der Rating-Agentur Fitch haben es erm&amp;#246;glicht, die Anleihe au&amp;#223;erordentlich erfolgreich zu platzieren&quot;, sagte Wiegard. &quot;L&amp;#228;nder mit einer geringeren Kreditw&amp;#252;rdigkeit m&amp;#252;ssen f&amp;#252;r einen solchen Kredit ein Vielfaches zahlen. Wir d&amp;#252;rfen deshalb nicht nachlassen, bei Investoren das Vertrauen in die Glaubw&amp;#252;rdigkeit unserer Politik zu erhalten.&quot; Strikte Ausgabendisziplin bei gleichzeitiger St&amp;#228;rkung der wirtschaftsnahen Infrastruktur und Verbesserung der Bildungsqualit&amp;#228;t seien die Eckpfeiler dieser Konsolidierungspolitik.

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</item>


<item>
	<title>Bilanz des Konjunkturpaketes von Bund und Land</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=239</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &amp;quot;Das Konjunkturpaket war eine wirksame Investition in die Zukunft des Landes.&amp;quot;
Kiel (12. Januar 2012)  &quot;Das gemeinsame Konjunkturpaket von Bund und Land 2009 bis 2011 war eine wirksame Investition in die Zukunft unseres Landes. Die Politik hat auf die Krise schnell und zielf&amp;#252;hrend reagiert. Kommunen und Wirtschaft haben das Programm tatkr&amp;#228;ftig umgesetzt. Wir sind auch deshalb schneller als alle anderen Staaten in Europa aus der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Wirtschaftskrise gekommen, die die freie Welt je erlebt hat&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanz-minister Rainer Wiegard anl&amp;#228;sslich der Vorlage des Berichts zum Zukunftsinvestitionsgesetz im F&amp;#246;rderzeitraum 2009 bis 2011. Rund 1.300 Projekte wurden mit den Hilfen des Konjunkturpakets in Schleswig-Holstein umgesetzt und damit Investitionen im &amp;#246;ffentlichen Bereich von insgesamt 500 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen die hierdurch ausgel&amp;#246;sten privaten Investitionen. 

Mit der Umsetzung des Konjunkturpakets seien die politischen Schwerpunkte der Landesregierung unterst&amp;#252;tzt worden, hob Wiegard hervor. &quot;Wir haben vorrangig in die Bildungsinfrastruktur und andere Infrastrukturma&amp;#223;nahmen investiert und damit nicht nur vor&amp;#252;bergehend Besch&amp;#228;ftigung erzeugt – die Projekte wirken auch nachhaltig: durch den Ausbau der Betreuungsangebote und die Verbesserung der Schulinfrastruktur erh&amp;#246;hen wir die Bildungschancen, die energetische Geb&amp;#228;udesanierung senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt, Wege- und Radwegebau dienen Wirtschaft und Tourismus, Schallschutzma&amp;#223;nahmen erh&amp;#246;hen die Lebensqualit&amp;#228;t&quot;, stellte Minister Wiegard fest. 

Ein gro&amp;#223;er Teil der Auftr&amp;#228;ge sei an Firmen aus Schleswig-Holstein gegangen. &quot;Mit den Investitionen des Konjunkturpakets haben wir in Schleswig-Holstein Arbeitspl&amp;#228;tze gesichert und neue geschaffen&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. Die Finanzhilfen h&amp;#228;tten mit dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein in der Krise nicht &amp;#252;ber 8,5 Prozent angestiegen sei und im Dezember 2011 mit 98.700 gemeldeten Arbeitslosen den niedrigsten Stand seit 1992 erreicht habe, so der Minister. Das seien noch einmal 5.100 weniger Arbeitslose als im Dezember 2010.

Bund und Land stellten f&amp;#252;r Vorhaben in Schleswig-Holstein 375 Millionen Euro als Finanzhilfen zur Verf&amp;#252;gung. Knapp 125 Millionen Euro brachten die Kommunen auf. 337 Millionen Euro wurden f&amp;#252;r die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur ausgegeben, etwa 160 Millionen Euro f&amp;#252;r andere Infrastrukturma&amp;#223;nahmen. Mit mehr als 360 Millionen Euro erfolgte der Gro&amp;#223;teil der Investitionen im kommunalen Bereich. Finanzschwache Kommunen unterst&amp;#252;tzte das Land bei der Kofinanzierung mit 19 Millionen Euro. 

Von den rund 1.300 finanzierten Einzelvorhaben entfallen mehr als 800 kommunale Ma&amp;#223;nahmen auf den Bereich Bildungsinfrastruktur. Es wurden 349 Vorhaben an Kindertageseinrichtungen, 450 Vorhaben an Schulen und 11 Vorhaben an Weiterbildungseinrichtungen gef&amp;#246;rdert. Dabei lag der Schwerpunkt auf der energetischen Sanierung: Fenster und T&amp;#252;ren wurden ausgetauscht, Au&amp;#223;enw&amp;#228;nde und D&amp;#228;cher ged&amp;#228;mmt, ganze Geb&amp;#228;ude komplett saniert oder – wenn sich das nicht mehr lohnte – durch Neubauten ersetzt. Bei den Kindertagesst&amp;#228;tten, die mit dem Konjunkturpaket-Geld gef&amp;#246;rdert wurden, stand neben der energetischen Sanierung der Erhalt bzw. Ausbau von Betreuungspl&amp;#228;tzen f&amp;#252;r Kinder &amp;#252;ber drei Jahren im Vordergrund; es wurden unter anderem Nass- und K&amp;#252;chenbereiche oder Au&amp;#223;enbereiche kindgerecht gestaltet, aber auch Kindertagesst&amp;#228;tten neu gebaut. 

Zu den F&amp;#246;rderprojekten geh&amp;#246;rten auch der Bau von Wegen und Radwegen sowie Schallschutzma&amp;#223;nahmen. So wurde in L&amp;#252;beck der Einbau von Schallschutzfenstern gef&amp;#246;rdert, in Norderstedt das Aufbringen einer so genannten &quot;Fl&amp;#252;ster-Asphalt-Schicht&quot;. 

Im Krankenhaussektor wurden knapp 170 kommunale Ma&amp;#223;nahmen zur energetischen Sanierung gef&amp;#246;rdert. Das st&amp;#228;dtische Krankenhaus Kiel bekam au&amp;#223;erdem 3,7 Millionen Euro f&amp;#252;r den Neubau eines Bildungszentrums, das St. Franziskus Hospital in Flensburg sowie das Westk&amp;#252;stenklinikum in Heide jeweils 3,0 Millionen Euro f&amp;#252;r die Erweiterung der Strahlentherapie und das Schlei-Klinikum in Schleswig 5,0 Millionen Euro f&amp;#252;r den Neubau f&amp;#252;r Psychiatrie und Psychosomatik. Auch Vorhaben zur Verbesserung der Informationstechnologie und der Breitbandversorgung wurden gef&amp;#246;rdert.

Zur Verbesserung der Infrastruktur von Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Lande standen rund 85 Millionen Euro zur Verf&amp;#252;gung, vor allem f&amp;#252;r die Hochschulen und das Universit&amp;#228;tsklinikum. Die Mittel wurden auch hier schwerpunktm&amp;#228;&amp;#223;ig f&amp;#252;r die energetische Sanierung verwendet. Au&amp;#223;eruniversit&amp;#228;re Forschungseinrichtungen bekamen zw&amp;#246;lf Millionen Euro. Das Institut f&amp;#252;r Meereswissenschaften (IFM GEOMAR) erhielt rund sechs Millionen Euro zur Modernisierung seiner Forschungsschiffe Alkor und Poseidon. F&amp;#252;nf Millionen gingen an das Forschungszentrum Borstel f&amp;#252;r eine bauliche Sanierung und einen neuen Kernresonanzspektrometer. Rund 850.000 Euro bekam das Forschungstauchzentrum auf Helgoland. 

Wiegard wies darauf hin, dass f&amp;#252;r das Konjunkturpaket zus&amp;#228;tzliche Kredite aufgenommen worden seien. &quot;Die Ma&amp;#223;nahmen wirken. Wir sind auf den Wachstumskurs zur&amp;#252;ckgekehrt und haben 2011 rund 300 Millionen Euro mehr Steuern eingenommen als geplant. Die Mehreinnahmen m&amp;#252;ssen wir jetzt nutzen, um die zus&amp;#228;tzliche Neuverschuldung wieder zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren. Wir werden jeden ungeplant zus&amp;#228;tzlich eingenommenen Euro dazu verwenden, die Neuverschuldung abzusenken, um den Anstieg der k&amp;#252;nftigen Zinslast abzubremsen&quot;, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister. 


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</item>


<item>
	<title>Debatte &amp;#252;ber Haushaltskonsolidierung im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=237</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard will schnellstm&amp;#246;glich Haushalt ohne neue Schulden. 
Kiel (16. Dezember 2011) &quot;Das Sanierungsprogramm Schleswig-Holsteins ist eine geeignete Grundlage f&amp;#252;r das &amp;#220;berwinden einer drohenden Haushaltsnotlage und das Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts 2020 – das hat uns der Stabilit&amp;#228;tsrat ausdr&amp;#252;cklich bescheinigt&quot;, sagte Finanzminister Rainer Wiegard heute (Freitag, 16. Dezember 2011) vor dem Landtag. Er wies darauf hin, dass der Stabilit&amp;#228;tsrat die vorgesehenen Sanierungsma&amp;#223;nahmen begr&amp;#252;&amp;#223;e und empfehle, diese konsequent umzusetzen. Wiegard: &quot;Man sieht: Unser Konsolidierungskurs hat &amp;#252;berzeugt. Wir werden diesen Kurs konsequent beibehalten.&quot; 

Wiegard sowie die Stabilit&amp;#228;tsratsvorsitzenden Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Sch&amp;#228;uble und der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Sch&amp;#228;fer hatten vor zwei Wochen die Vereinbarung zum Sanierungsprogramm unterschrieben. Darin wird der Abbau des Haushaltsdefizits bis zum Jahr 2016 beschrieben. Ziel ist es, das strukturelle Haushaltsdefizit bis 2020 auf null zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren. Die Fortsetzung der Konsolidierungspolitik ist Voraussetzung daf&amp;#252;r, dass Schleswig-Holstein die Finanzhilfe von Bund und L&amp;#228;ndern erh&amp;#228;lt – 80 Millionen Euro im Jahr bis 2019. 

Als wichtiges Element im Konsolidierungskonzept der Landesregierung nannte Finanzminister Wiegard Einsparungen beim Personal: &quot;Mit dem Doppelhaushalt 2011/2012 werden rund 900 Stellen abgebaut, bis 2016 mehr als 3.100 Stellen. Bis zum Jahr 2020 werden insgesamt rund 10 Prozent der Stellen wegfallen; das sind mehr als 5.300. Durch die Ma&amp;#223;nahme wird der Haushalt um rund 215 Millionen Euro dauerhaft entlastet.&quot;

Es werde aber nicht nur gespart: &quot;Der Konsolidierungserfolg wird nur dann von dauerhafter Natur sein, wenn wir die Zukunftsf&amp;#228;higkeit unseres Landes sichern&quot;, sagte Wiegard. Deshalb gelte es, die wirtschaftliche Infrastruktur wettbewerbsf&amp;#228;hig zu gestalten. Hierzu geh&amp;#246;rten notwendige Verkehrswege, schnelle Daten- und sichere und bezahlbare Energienetze. Dar&amp;#252;ber hinaus gelte es Forschung und Entwicklung im Lande zu st&amp;#228;rken, die Bildungschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern und jungen Familien zu erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit ihren beruflichen Aufgaben zu vereinbaren. &quot;Wir schaffen die Grundlage f&amp;#252;r eine gute wirtschaftliche Entwicklung in unserem Lande. Denn keine Ausgabek&amp;#252;rzung und keine Steuererh&amp;#246;hung k&amp;#246;nnen die Einnahmesteigerungen ersetzen, die wir durch Wirtschaftswachstum erzielen&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard.

Der Finanzminister bekr&amp;#228;ftigte, dass er jede ungeplante Steuermehreinnahme in die Absenkung der Neuverschuldung stecken werde, um die Zinslast zu reduzieren. &quot;Das ist nicht nur finanzpolitisch geboten, sondern auch moralisch richtig – und genau das unterscheidet diese Landesregierung wohltuend von fr&amp;#252;heren Landesregierungen&quot;, stellte Wiegard fest. Wenn die positive Wirtschaftsentwicklung anhalte, die Zinsentwicklung moderat bleibe und die Ausgabendisziplin wie bisher gewahrt werde, dann gebe es die gute Chance, fr&amp;#252;her als geplant ohne neue Schulden auszukommen und mit der Tilgung der Altschulden zu beginnen. 

Die Liste der im Sanierungsprogramm vorgesehenen Ma&amp;#223;nahmen ist lang. Einige bereits umgesetzte Ma&amp;#223;nahmen wie die Anhebung der Altersgrenzen im &amp;#246;ffentlichen Dienst und die Erh&amp;#246;hung der Eigenbeteiligung bei der Beihilfe entlasten den Haushalt um weitere 20 Millionen Euro. Zu den Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen geh&amp;#246;ren auch die Abschaffung des beitragsfreien dritten Kindergartenjahres (35 Millionen Euro) sowie die Halbierung des Landesblindengeldes f&amp;#252;r Erwachsene (5 Millionen Euro). Weiterhin sind u.a. Ma&amp;#223;nahmen zur Effizienzsteigerung an den Hochschulen und im Landesbetrieb f&amp;#252;r Stra&amp;#223;enbau und Verkehr sowie Ma&amp;#223;nahmen im Bereich der Wirtschaftsf&amp;#246;rderung und bei den Zuweisungen und Zusch&amp;#252;ssen vorgesehen.

Neben den K&amp;#252;rzungen auf der Ausgabenseite sieht das Programm auch Verbesserungen auf der Einnahmeseite vor. So wird ab dem Jahr 2012 die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf f&amp;#252;nf Prozent angehoben (80 Millionen Euro). Mit der Neuordnung des Gl&amp;#252;cksspiels werden weitere rund 35 Millionen Euro generiert.


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<item>
	<title>Debatte &amp;#252;ber die europ&amp;#228;ische Stabilit&amp;#228;tsunion im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=235</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Mit Schuldengrenzen und Sanktionen zur Stabilit&amp;#228;tsunion
Kiel (15. Dezember 2011) &quot;Die derzeitige Finanzkrise ist eine Staatsschuldenkrise. Sie ist die Folge einer Jahrzehnte langen charakterlosen Schuldenpolitik. Daf&amp;#252;r sind nicht Banken und Finanzinvestoren verantwortlich, sondern die politischen Entscheidungstr&amp;#228;ger. Wer jetzt scheinheilig das Primat der Politik einfordert, lenkt von der eigenen Verantwortung ab und streut den Menschen Sand in die Augen&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard heute (Donnerstag, 15. Dezember 2011) anl&amp;#228;sslich der Landtagsdebatte zum Antrag der SPD-Fraktion &quot;F&amp;#252;r ein starkes Europa gleichberechtigter Partner&quot;. Die Krise sei von Politikern verursacht worden und k&amp;#246;nne nur durch sie &amp;#252;berwunden werden, stellte Wiegard fest. Daf&amp;#252;r sei es notwendig, dass jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden. 

In diesem Zusammenhang bezeichnete der Minister die Ergebnisse des vergangenen Euro-Gipfels als Erfolg: &quot;Mit verbindlichen Schuldengrenzen und automatischen Sanktionen k&amp;#246;nnen wir Europa zu einer Stabilit&amp;#228;tsunion machen. Die Bundesregierung schl&amp;#228;gt mit ihren europ&amp;#228;ischen Partnern den richtigen Weg ein.&quot; Wiegard bedauerte, dass Gro&amp;#223;britannien sich den Beschl&amp;#252;ssen nicht angeschlossen hat. &quot;Angesichts der Tragweite der Ma&amp;#223;nahmen ist es aber bemerkenswert, dass 26 von 27 Staaten diesen Weg mitgehen wollen oder dies zumindest ernsthaft in Erw&amp;#228;gung ziehen&quot;, so Wiegard. 

Der Forderung der Opposition, die Schulden der EU-Staaten zu vergemeinschaften, erteilte der Finanzminister eine Absage: &quot;Euro-Bonds w&amp;#252;rden den Krisenstaaten den Anreiz nehmen, ihre Haushalte zu konsolidieren und gleichzeitig Deutschland – und damit auch Schleswig-Holstein – zus&amp;#228;tzlich belasten.&quot; W&amp;#252;rde sich der Zinssatz f&amp;#252;r die Schulden auch nur um einen Prozentpunkt erh&amp;#246;hen, k&amp;#228;men auf Schleswig-Holstein Mehrbelastungen von 40 Millionen Euro zu – j&amp;#228;hrlich aufwachsend, wie Wiegard vorrechnete. &quot;Bevor die L&amp;#246;sung der Probleme wieder einmal auf k&amp;#252;nftige Generationen verschoben wird, sollten die Bef&amp;#252;rworter der Euro-Bonds erst einmal Vorschl&amp;#228;ge zur Gegenfinanzierung unterbreiten&quot;, forderte Wiegard. &quot;Mit Blick auf unseren Haushalt bin ich jedenfalls froh, dass die Bundesregierung an dieser Stelle keine Zugest&amp;#228;ndnisse gemacht hat.&quot;

Wer angesichts der F&amp;#252;hrungsrolle Deutschlands nun vor einem deutsch gepr&amp;#228;gten Europa warne, der verkenne die Sachlage. &quot;Wir stehen zu unserer Verantwortung und suchen gemeinsam mit unseren europ&amp;#228;ischen Partner aktiv nach L&amp;#246;sungen&quot; sagte Wiegard. Er erinnerte an einen Ausspruch des polnischen Au&amp;#223;enministers Sikorski, der gesagt hatte: &quot;Ich habe weniger Angst vor deutscher Macht als ich anfange, mich vor deutscher Inaktivit&amp;#228;t zu f&amp;#252;rchten.&quot; 


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	<title>Altschuldentilgungsfonds und Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen kommen</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=234</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Das war ein guter Tag. Beharrlichkeit zahlt sich aus.&quot;
Berlin Kiel (2. Dezember 2011) Die Bundesregierung will mit den L&amp;#228;ndern &amp;#252;ber die Einrichtung eines gemeinsamen Altschuldentilgungsfonds und gemeinsame Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen sprechen. Das hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&amp;#228;uble im Rahmen der Sitzung des Stabilit&amp;#228;tsrates erkl&amp;#228;rt. Und das freut ganz besonders den Schleswig-Holsteinischen Finanzminister Rainer Wiegard, der sich seit 2007 darum bem&amp;#252;ht. &quot;Der jetzt vom Bund beabsichtigte deutsche Altschuldentilgungsfonds ist ein deutliches Signal an B&amp;#252;rger, Unternehmen und Finanzm&amp;#228;rkte, dass wir uns nicht mit der Begrenzung neuer Schulden begn&amp;#252;gen, sondern die klare Absicht haben, den aufget&amp;#252;rmten Schuldenberg von Bund, L&amp;#228;ndern und Kommunen zu verkleinern. Und dass der Bund nun mit den L&amp;#228;ndern &amp;#252;ber gemeinsame Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen sprechen will, ist sehr vern&amp;#252;nftig. Ich freue mich, dass der Bundesfinanzminister beides auf den Weg bringen will&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. 

Die Euro-L&amp;#228;nder sollen sich nach den Vorstellungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&amp;#228;uble verpflichten, einen Teil ihrer Schulden nach einem festen Fahrplan zu tilgen, so auch Deutschland. Dar&amp;#252;ber werde alsbald mit den L&amp;#228;ndern ebenso zu sprechen sein, wie &amp;#252;ber gemeinsame Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen, mit denen die L&amp;#228;nder von den g&amp;#252;nstigeren Konditionen des Bundes am Kapitalmarkt profitieren sollen. 

Wiegard hatte bereits 2007 in der F&amp;#246;deralismusdiskussion &amp;#252;ber die Finanzbeziehungen von Bund und L&amp;#228;ndern die Einrichtung eines Altschuldentilgungsfonds vorgeschlagen. Dort sollten die staatlichen und kommunalen Schulden geb&amp;#252;ndelt und gemeinsam finanziert und getilgt werden. &quot;Seinerzeit ist es mir leider nicht gelungen, den damaligen Bundesfinanzminister Steinbr&amp;#252;ck und die L&amp;#228;nder daf&amp;#252;r zu gewinnen. Manche Ablehnung war sogar von ziemlicher &amp;#220;berheblichkeit gekennzeichnet. Inzwischen ist aber offensichtlich Ern&amp;#252;chterung eingetreten; einige sind ja auch nicht mehr da! Und es ist nie zu sp&amp;#228;t, den richtigen Weg noch zu gehen&quot;, freut sich der Minister &amp;#252;ber die klugen Vorschl&amp;#228;ge seines Bundeskollegen. Es sei inzwischen vielen klar geworden, dass die Zinszahlungen f&amp;#252;r die hohen Altschulden die Finanzierung wichtiger Zukunftsaufgaben verhindere. Deshalb m&amp;#252;sse so schnell wie m&amp;#246;glich die charakterlose Schuldenpolitik beendet und mit der Tilgung von Altschulden begonnen werden. Wiegard: &quot;F&amp;#252;r notwendige Aufgaben der Daseinsvorsorge, f&amp;#252;r Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur, fehlen deshalb die entsprechenden Mittel. Zinsen fressen Leistung auf.&quot; 

Erfreut zeigte sich Schleswig-Holsteins Finanzminister auch dar&amp;#252;ber, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&amp;#228;uble jetzt gemeinsame Bund-L&amp;#228;nder-Anleihen in Aussicht gestellt hat. Wiegard hatte 2008 solche Anleihen bei Sch&amp;#228;ubles Amtsvorg&amp;#228;nger eingefordert. Hintergrund: Der Bund zahlt f&amp;#252;r seine Anleihen deutlich weniger Zinsen – zeitweise betr&amp;#228;gt die Differenz einen Prozentpunkt – bei v&amp;#246;llig gleicher Bonit&amp;#228;t, denn nach der deutschen Finanzverfassung ist die Zahlungsunf&amp;#228;higkeit eines Landes ausgeschlossen. Angesichts eines j&amp;#228;hrlichen Kreditbedarfs von etwa vier Milliarden Euro m&amp;#252;sste Schleswig-Holstein bei gemeinsamen Anleihen deutlich weniger Zinsen zahlen. &quot;Es ist &amp;#252;berhaupt nicht einzusehen, dass wir mit Haushaltskonsolidierungsprogrammen bereits bei Kleinstbetr&amp;#228;gen k&amp;#252;rzen m&amp;#252;ssen, w&amp;#228;hrend wir zugleich dreistellige Millionenbetr&amp;#228;ge v&amp;#246;llig unsinnig f&amp;#252;r h&amp;#246;here Zinsen ausgeben&quot;, begr&amp;#252;ndete Wiegard seine nun offensichtlich in Erf&amp;#252;llung gehende Forderung. 

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	<title>Auf dem Weg zu einem Haushalt ohne neue Schulden</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=231</link>
	<description>Stabilit&amp;#228;tsrat lobt Schleswig-Holsteins Konsolidierungspolitik
Berlin (1. Dezember 2011) &quot;Das Sanierungsprogramm Schleswig-Holsteins ist eine geeignete Grundlage f&amp;#252;r das &amp;#220;berwinden einer drohenden Haushaltsnotlage und das Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts 2020.&quot; Das hat der Stabilit&amp;#228;tsrat heute (Donnerstag, 1. Dezember 2011) festgestellt. Finanzminister Rainer Wiegard sowie die Stabilit&amp;#228;tsratsvorsitzenden Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Sch&amp;#228;uble und der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Sch&amp;#228;fer unterschrieben die Vereinbarung zum Sanierungsprogramm. Darin wird der Abbau des Haushaltsdefizits bis zum Jahr 2016 beschrieben. 

&quot;In seinem Beschluss begr&amp;#252;&amp;#223;t der Stabilit&amp;#228;tsrat die im Sanierungsprogramm der schleswig-holsteinischen Landesregierung vorgesehenen Ma&amp;#223;nahmen ausdr&amp;#252;cklich und empfiehlt, diese konsequent umzusetzen&quot;, so Finanzminister Rainer Wiegard. Durch die gute Bewertung des schleswig-holsteinischen Sanierungsprogramms sieht sich der Finanzminister in seiner Politik best&amp;#228;tigt: &quot;Unser Konsolidierungskurs hat &amp;#252;berzeugt. Wir werden diesen Kurs konsequent fortsetzen.&quot; Die Fortsetzung der Konsolidierungspolitik ist Voraussetzung, dass Schleswig-Holstein die Finanzhilfe von Bund und L&amp;#228;ndern erh&amp;#228;lt – 80 Millionen Euro im Jahr bis 2019. 

Ein wichtiges Element im Konsolidierungskonzept der Landesregierung sind Einsparungen beim Personal. Mit dem Doppelhaushalt 2011/2012 werden rund 900 Stellen abgebaut. Bis zum Jahr 2020 werden insgesamt rund 10 Prozent der Stellen wegfallen; das sind mehr als 5.300. Durch die Ma&amp;#223;nahme wird der Haushalt um rund 215 Millionen dauerhaft entlastet.

Die Liste der im Sanierungsprogramm vorgesehenen Ma&amp;#223;nahmen ist lang. Einige bereits umgesetzte Ma&amp;#223;nahmen wie die Anhebung der Altersgrenzen im &amp;#246;ffentlichen Dienst und die Erh&amp;#246;hung der Eigenbeteiligung bei der Beihilfe entlasten den Haushalt um weitere 20 Millionen Euro. Zu den Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen geh&amp;#246;ren auch die Abschaffung des beitragsfreien dritten Kindergartenjahres (35 Millionen Euro) sowie die Halbierung des Landesblindengeldes f&amp;#252;r Erwachsene (5 Millionen Euro). Weiterhin sind u.a. Ma&amp;#223;nahmen zur Effizienzsteigerung an den Hochschulen und im Landesbetrieb f&amp;#252;r Stra&amp;#223;enbau und Verkehr sowie Ma&amp;#223;nahmen im Bereich der Wirtschaftsf&amp;#246;rderung und bei den Zuweisungen und Zusch&amp;#252;ssen vorgesehen.

Neben den K&amp;#252;rzungen auf der Ausgabenseite sieht das Programm auch Verbesserungen auf der Einnahmeseite vor. So wird ab dem Jahr 2012 die Grunderwerbsteuer angehoben (80 Millionen Euro). Mit der Neuordnung des Gl&amp;#252;cksspiels werden weitere rund 35 Millionen Euro generiert.

&quot;Der Konsolidierungserfolg wird nur dann von dauerhafter Natur sein, wenn wir die Zukunftsf&amp;#228;higkeit unseres Landes sichern&quot;, sagte Wiegard. Deshalb gelte es, die wirtschaftliche Infrastruktur wettbewerbsf&amp;#228;hig zu gestalten. Hierzu geh&amp;#246;rten notwendige Verkehrswege, schnelle Daten- und sichere und bezahlbare Energienetze. Dar&amp;#252;ber hinaus gelte es Forschung und Entwicklung im Lande zu st&amp;#228;rken, die Bildungschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern und jungen Familien zu erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit ihren beruflichen Aufgaben zu vereinbaren. Doppelhaushalt und Konsolidierungsprogramm gingen genau diesen Weg, so Wiegard.

Derzeit tr&amp;#228;gt auch die positive wirtschaftliche Entwicklung zu der angestrebten Konsolidierung des Haushalts bei. Der Finanzminister wies darauf hin, dass Schleswig-Holstein beim Wirtschaftswachstum im Zeitraum von 2005 bis 2010 bundesweit den zweiten Platz belegt habe. Seit 2005 sei die Zahl der Erwerbst&amp;#228;tigen um rund 76.000 gestiegen. Derzeit sei die Arbeitslosigkeit so niedrig wie seit 19 Jahren nicht mehr. &quot;Das macht sich bei den Steuereinnahmen bemerkbar. Wir werden in diesem Jahr voraussichtlich mehrere hundert Millionen Euro mehr einnehmen als im Vorjahr. Keine Ausgabek&amp;#252;rzung und Steuererh&amp;#246;hung kann die Einnahmesteigerungen ersetzen, die wir durch Wirtschaftswachstum erzielen&quot;, erkl&amp;#228;rte Wiegard. Keinesfalls d&amp;#252;rften aufgrund einmaliger Ersparnisse dauerhafte neue Aufgaben kreiert werden – neue Aufgaben k&amp;#246;nnten nur durch Verzicht auf bisherige Aufgaben und dauerhafte Senkung der Zinsausgaben finanziert werden, sagte der Finanzminister. 


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	<title>Schuldendiskussion in der Sch&amp;#252;tzenhalle</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=230</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard in Bad Oldesloe: &amp;#187;Ausgeglichene Haushalte sind nur bei stetiger wirtschaftlicher Entwicklung m&amp;#246;glich.&amp;#171; 
Bad Oldesloe (30. November 2011) Schleswig-Holstein hat in den ersten zehn Monaten des Jahres 630 Millionen Euro Steuern mehr eingenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte Finanzminister Rainer Wiegard am Dienstag (29. November 2011) in einer &amp;#246;ffentlichen Veranstaltung in der Sch&amp;#252;tzenhalle. &amp;#187;Aber diese ungeplanten Einnahmen stehen nicht f&amp;#252;r neue Aufgaben zur Verf&amp;#252;gung. Wir werden damit die geplante Neuverschuldung senken&amp;#171;, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister. Nur so k&amp;#246;nne der Anstieg der Zinslast in den kommenden Jahren gebremst und Handlungsspielraum f&amp;#252;r die notwendigen Zukunftsaufgaben gewonnen werden. Wiegard: &amp;#187;Das gebietet die Verantwortung f&amp;#252;r unsere Kinder und Enkel. Denn niemand hat das Recht – kein Parlament und keine Regierung – heute noch nicht geborene Generationen mit Schulden zu belasten, um sich heute ein angenehmeres Leben zu leisten, weil man nicht mit dem Geld auskommen will, das man erwirtschaftet.&amp;#171;

Wiegard wies darauf hin, dass das Land einen Schuldenberg von 27 Milliarden Euro habe und in diesem Jahr nur Kredite aufnehmen m&amp;#252;sse, um die Zinsen f&amp;#252;r die Altschulden zu bezahlen. Zusammen mit den Schulden der schleswig-holsteinischen Kommunen und den anteiligen Bundesschulden summierten sich die von der schleswig-holsteinischen Wirtschaftskraft zu bedienenden Kapitalmarktschulden auf rund 74 Milliarden Euro. &quot;Bei einem Brutto-Inlandsprodukt von 75 Milliarden Euro haben wir damit eine Verschuldung von 100 Prozent unserer Leistungsf&amp;#228;higkeit. Da war Griechenland vor etwa sechs Jahren&quot;, machte Wiegard deutlich, dass &amp;#220;berheblichkeit gegen&amp;#252;ber anderen Schuldenstaaten nicht angesagt sei. Auch f&amp;#252;r die kommenden Jahre stehe die Bew&amp;#228;ltigung der Vergangenheit im Vordergrund. So w&amp;#252;rden die bis zum Jahr 2020 prognostizierten Mehreinnahmen von 2,4 Milliarden Euro vollst&amp;#228;ndig durch die Lasten der Vergangenheit aufgezehrt: 1,2 Milliarden Euro f&amp;#252;r den Abbau des strukturellen Defizits und jeweils 600 Millionen Euro f&amp;#252;r steigende Zinsen f&amp;#252;r alte Schulden und zus&amp;#228;tzliche Versorgungsleistungen f&amp;#252;r ehemalige Beamte, f&amp;#252;r die in ihrer aktiven Dienstzeit keinerlei Vorsorge durch die Landesregierungen getroffen wurde.

Mit einmaligen Ersparnissen k&amp;#246;nne man keine dauerhaften neuen Ausgaben bezahlen. Mit solcher Finanzpolitik h&amp;#228;tten fr&amp;#252;here Regierungen das Land an den Rand des Ruins gefahren, sagte Wiegard. Neue Aufgaben k&amp;#246;nnten nur durch Verzicht auf bisherige Aufgaben und dauerhafte Senkung der Zinsausgaben finanziert werden. Der so entstehende Spielraum m&amp;#252;sse in erster Linie dazu genutzt werden, vorrangig die Infrastrukturen in den Zukunftsbereichen  auszubauen, erkl&amp;#228;rte der Finanzminister.
Die positive Einnahmeentwicklung im Jahre 2011 mache deutlich, dass eine stetige wirtschaftliche Entwicklung die Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte sei. &amp;#187;Keine Ausgabek&amp;#252;rzungen und keine Steuererh&amp;#246;hung kann die Einnahmesteigerungen ersetzen, die wir durch stetiges wirtschaftliches Wachstum erzielen. Dies zu st&amp;#228;rken, ist unsere erste Herausforderung.&amp;#171; Deshalb gehe es neben konsequenter Ausgabendisziplin vorrangig um den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur, um Verkehrswege, schnelle Datennetze und sichere und bezahlbare Energieversorgung. Zugleich gelte es, Forschung und Entwicklung im Land zu st&amp;#228;rken und die Bildungschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern, damit sie im weltweiten Wettbewerb um die besten Jobs mithalten k&amp;#246;nnten. &amp;#187;Und schlie&amp;#223;lich wir m&amp;#252;ssen den jungen Familien erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit ihren beruflichen Aufgaben vereinbaren zu k&amp;#246;nnen&amp;#171;, schloss Wiegard den Reigen der politischen Schwerpunkte ab.

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	<title>Positive Entwicklung setzt sich auch im Oktober fort</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/pressemitteilungen.php?id=228</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Neue Schulden nur f&amp;#252;r Zinsen auf alte Schulden
Kiel (23. November 2011) 29 Millionen Euro betr&amp;#228;gt der &amp;#220;berschuss im operativen Ergebnis des Landeshaushalts Ende Oktober dieses Jahres. &quot;Im vergangenen Jahr stand hier zur gleichen Zeit noch ein Minus von 780 Millionen Euro, also ein Unterschied von 809 Millionen Euro&quot;, erkl&amp;#228;rte Finanzminister Rainer Wiegard und legte damit im sechsten Monat in Folge einen Monatsabschluss mit einem positiven operativen Ergebnis vor. Damit werde ausgedr&amp;#252;ckt, dass das Land ohne Zinsen f&amp;#252;r Altschulden und sogar ohne Finanzhilfen von Bund und L&amp;#228;ndern und ohne Beteiligungs- und au&amp;#223;erordentliche Einnahmen die laufenden Ausgaben aus laufenden Einnahmen bestreiten k&amp;#246;nne. Dieses Ergebnis sei nur dank der stetigen wirtschaftlichen Entwicklung und konsequenter Ausgabendisziplin der Landesregierung m&amp;#246;glich, sagte Wiegard. &quot;Ohne die Lasten der Vergangenheit h&amp;#228;tten wir auch im Oktober einen Haushalts&amp;#252;berschuss und m&amp;#252;ssen neue Kredite nur aufnehmen, um damit die Zinsen f&amp;#252;r alte Schulden zu bezahlen!&quot; 

Der gesamte Haushaltsfehlbetrag Ende Oktober bel&amp;#228;uft sich auf insgesamt -606 Millionen Euro (Vorjahr -1.336 Mio. €) und setzt sich aus dem Finanzergebnis (vor allem Zinsen) mit -770 Millionen Euro und dem au&amp;#223;erordentlichen Ergebnis mit +135 Millionen Euro zusammen, die dem operativen Ergebnis hinzuzurechnen sind. Damit werde der Haushaltsfehlbetrag gegen&amp;#252;ber dem Vorjahr um 730 Millionen Euro verbessert. 

Der Finanzminister bekr&amp;#228;ftigte, das positive Zwischenergebnis &amp;#228;ndere nichts an seinem Konsolidierungskurs. &amp;quot;Die positive wirtschaftliche Entwicklung spornt uns an, den Berg eher zu &amp;#252;berwinden -  aber wir stehen immer noch vor dem Schuldenberg mit 27 Milliarden Euro&amp;quot;, sagte Wiegard. Sein Ziel sei es, m&amp;#246;glichst schnell einen Haushalt ohne neue Schulden zu finanzieren und sp&amp;#228;testens im Jahr 2020 mit der regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Tilgung zu beginnen. &amp;quot;Dabei sind wir auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden&amp;quot;, so Wiegard. 

Das Jahr 2011 mache zugleich deutlich, dass eine stetige wirtschaftliche Entwicklung die Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte sei. &quot;Keine Ausgabek&amp;#252;rzungen und keine Steuererh&amp;#246;hung kann die Einnahmesteigerungen ersetzen, die wir durch stetiges wirtschaftliches Wachstum erzielen. Dies zu st&amp;#228;rken, ist unsere erste Herausforderung.&quot; Deshalb gehe es neben konsequenter Ausgabendisziplin vorrangig um den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur; zugleich gelte es, Forschung und Entwicklung im Land zu st&amp;#228;rken und die Bildungschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern, damit sie im weltweiten Wettbewerb um die besten Jobs mithalten k&amp;#246;nnten. &quot;Und wir m&amp;#252;ssen den jungen Familien erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit ihren beruflichen Aufgaben vereinbaren zu k&amp;#246;nnen&quot;, schloss Wiegard den Reigen der politischen Schwerpunkte ab. 

Wesentlich f&amp;#252;r das Zwischenergebnis seien die um 630 Millionen Euro &amp;#252;ber dem Vorjahr liegenden eigenen Steuereinnahmen. Nach Abzug von 140 Millionen Euro geringeren Einnahmen bei den Finanzhilfen von Bund und L&amp;#228;ndern konnte Schleswig-Holstein rund 490 Millionen Euro Mehreinnahmen aus Steuern verbuchen; weitere 48 Millionen Euro wurden bei den Verwaltungseinnahmen erzielt.

Die Ausgaben f&amp;#252;r Personal und Verwaltung sind per Ende Oktober mit -2.998 Millionen Euro zwar um 23 Millionen h&amp;#246;her als im Vorjahreszeitraum; dies liege allerdings voll im geplanten Rahmen, erl&amp;#228;uterte Wiegard. Die Ausgaben f&amp;#252;r Zuweisungen, Zusch&amp;#252;sse und Investitionen aus Landesmitteln sind dagegen mit -2.577 Millionen Euro um 158 Millionen Euro niedriger als im Vorjahr. Das Finanzergebnis zeigt sich mit  -770 Millionen Euro um vier Millionen Euro leicht verbessert. Das au&amp;#223;erordentliche Ergebnis (Finanzhilfen) weist mit 135 Millionen Euro ein Minus von 83 Millionen Euro gegen&amp;#252;ber dem Vorjahr aus. Hier haben sich die Finanzhilfen im L&amp;#228;nderfinanzausgleich von 223 Millionen Euro im Vorjahr um 143 Millionen auf 81 Millionen Euro reduziert. Daf&amp;#252;r hat der Bund die erste Rate der Bund-L&amp;#228;nder-Konsolidierungshilfe in H&amp;#246;he von 53 Millionen Euro als Abschlagszahlung geleistet. 

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