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<title>Reden von Finanzminister Rainer Wiegard</title>
<link>http://www.rainerwiegard.de</link>
<description>Rainer Wiegard - Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein f&#252;r die CDU. Die aktuellen Pressemitteilungen:</description>
<docs>http://backend.userland.com/rss092</docs>
<language>de</language>
<item>
	<title>Schleswig-Holsteinischer Landtag - TOP 58 – Bericht der Landesregierung - &quot;Auswirkungen des Zukunftsinvestitionsgesetzes auf Schleswig-Holstein&quot;</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/reden.php?id=244</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Das Zukunftsinvestitionsprogramm war ein voller Erfolg
Ob OECD, Deutsche Bank oder Wirtschaftsforschungsinstitute – die Prognosen f&amp;#252;r die wirtschaftliche Entwicklung, den Arbeitsmarkt und die Steuereinnahmen waren zu Beginn des Jahres 2009 ausgesprochen d&amp;#252;ster:

•	die Bundesagentur f&amp;#252;r Arbeit bef&amp;#252;rchtete 400.000 zus&amp;#228;tzliche Arbeitslose im Jahr 2009
•	Kurz darauf stieg die Prognose auf bis zu einer Million zus&amp;#228;tzliche Arbeitslose. Ende 2009 w&amp;#252;rde die Vier-Millionen-Marke &amp;#252;berschritten werden.
•	Deutsche Bank und OECD waren sich einig: Ende 2010 w&amp;#252;rden wir in Deutschland wieder f&amp;#252;nf Millionen Arbeitslose haben.
•	Die Steuersch&amp;#228;tzer prognostizierten f&amp;#252;r Schleswig-Holstein j&amp;#228;hrlich eine Milliarde Euro weniger Steuereinnahmen.

Wie wir heute wissen, haben die Institute lediglich einmal mehr ihre Prognosef&amp;#228;higkeit unter Beweis gestellt. Mit der tats&amp;#228;chlichen Entwicklung hatte das jedenfalls nichts zu tun. 

Anstatt &amp;#252;ber f&amp;#252;nf Millionen Arbeitslose hatten wir Ende des abgelaufenen Jahres die h&amp;#246;chste Erwerbt&amp;#228;tigkeit und die h&amp;#246;chste Zahl sozialversicherungspflichtiger Besch&amp;#228;ftigte in der Bundesrepublik, die es seit Bestehen der Republik gegeben hat.  So auch in Schleswig-Holstein. Und hier hatten wir mit 98.700 Arbeitslosen und einer Quote von 6,9% den niedrigsten Stand seit 1992. 

Die Wirtschaft erholte sich im Rekordtempo.

Kein Land ist schneller aus der Krise gekommen als Deutschland.

F&amp;#252;r diese vergleichsweise positive Entwicklung gibt es drei Gr&amp;#252;nde:
1.	Die Tarifpartner haben mit einer moderaten und verantwortungsvollen Lohnpolitik ma&amp;#223;geblich zur Steigerung der Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit des Standortes Deutschland beigetragen. 
Zwar geh&amp;#246;ren die L&amp;#246;hne bei uns nach wie vor zu den h&amp;#246;chsten (Platz f&amp;#252;nf in der EU), die Lohnst&amp;#252;ckkosten sind in den vergangenen Jahren jedoch stabil geblieben. Deutschland hatte seine Hausaufgaben gemacht und war ger&amp;#252;stet f&amp;#252;r die Zeit nach der Krise.

2.	Die Wirtschaft in unserem Land hat sich in der Krise sehr verantwortungsbewusst gezeigt. Trotz des historischen Wirtschaftseinbruches und der schlechten Prognosen verzichteten zahlreiche Unternehmen auf Entlassungen und versuchten stattdessen, die Krise mit Kurzarbeit und flexiblen Arbeitskonten zu &amp;#252;berstehen – mit Erfolg, wie sich wenig sp&amp;#228;ter herausstellte.
Au&amp;#223;erdem war die Struktur der deutschen Wirtschaft ein Trumpf. Unser starker Mittelstand zeigte sich sehr robust und war ma&amp;#223;geblich f&amp;#252;r die rasche &amp;#220;berwindung der Rezession verantwortlich.

Unternehmern und Arbeitnehmern gilt daher unser Dank. Sie alle haben Deutschland mit ihrem Einsatz und ihrem Handeln auf Kurs gehalten.

3.	Der dritte Grund f&amp;#252;r die vergleichsweise positive Entwicklung in Deutschland war das aktive Eingreifen der Politik. 
2009 wurde ein beispielloses Konjunkturpaket geschn&amp;#252;rt. Darin wurden sinnvolle und &amp;#228;u&amp;#223;erst wirksame Ma&amp;#223;nahmen mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro vereinbart: 

•	Entlastung der privaten Haushalte 
(Senkung der Einkommensteuer, Kinderbonus etc.)
•	Kredit- und B&amp;#252;rgschaftsprogramm f&amp;#252;r die Wirtschaft 
(Zentrales Innovationsprogramm, St&amp;#228;rkung Pkw-Nachfrage etc.)
•	Qualifikationsoffensive f&amp;#252;r die Arbeitnehmer 
(Ausgestaltung Kurzarbeit, Qualifizierungsma&amp;#223;nahmen etc.)

•	Neben zahlreichen anderen Ma&amp;#223;nahmen sind insbesondere die Zukunftsinvestitionen im geplanten Umfang von 14 Milliarden Euro hervorzuheben. Insgesamt zehn Milliarden Euro stellte der Bund f&amp;#252;r Zukunftsinvestitionen der L&amp;#228;nder und Kommunen zur Verf&amp;#252;gung.

Der Ihnen vorliegende Bericht beschreibt die entsprechenden Ma&amp;#223;nahmen in Schleswig-Holstein.

Auf Schleswig-Holstein entfielen von den zehn Milliarden Euro 323 Millionen Euro. Zusammen mit den Mitteln von Land, Kommunen und Dritten stand ein Finanzierungsvolumen von knapp 500 Millionen Euro im &amp;#246;ffentlichen Bereich zur Verf&amp;#252;gung (0,68 Prozent des BIP). Hinzu kommen die privaten Investitionen in diesem Zusammenhang.

Da sich Land und Kommunen &amp;#252;ber ihren Kofinanzierungsanteil hinaus engagierten, wurde das urspr&amp;#252;nglich erwartete Volumen von 433 Millionen Euro deutlich &amp;#252;berschritten. Das ist eine hervorragende Leistung, f&amp;#252;r die ich insbesondere den Kommunen danken m&amp;#246;chte. 

Dieser zus&amp;#228;tzliche Impuls war nicht zu erwarten und deshalb umso wertvoller. Zu Recht entfiel daher auch der Gro&amp;#223;teil des Gesamtvolumens – 360 Millionen Euro – auf kommunale Investitionen. 130 Millionen Euro standen f&amp;#252;r Landesinvestitionen zur Verf&amp;#252;gung. 

Das Ziel der Zukunftsinvestitionen war in erster Linie die Umsatzr&amp;#252;ckg&amp;#228;nge im privaten Sektor – insbesondere im Baugewerbe – auszugleichen und die Auftragslage des Handwerks und anderer mittelst&amp;#228;ndischer Unternehmen zu stabilisieren. 

Das ist gelungen: Der gr&amp;#246;&amp;#223;te Teil der Auftr&amp;#228;ge ist an Firmen aus Schleswig-Holstein gegangen. Arbeitspl&amp;#228;tze konnten gesichert und krisenbedingte Unternehmensinsolvenzen verhindert werden. So stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2009 um lediglich 89 an.

Doch nicht nur kurzfristige &amp;#220;berlegungen standen im Fokus. Die Zukunftsinvestitionen sollten auch nachhaltig ihre Wirkung entfalten. Auch das ist gelungen:

•	Durch den Ausbau der Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur wurden die Bildungschancen von Kindern dauerhaft verbessert.
•	Investitionen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben den Forschungs- und Wissenschaftsstandort gest&amp;#228;rkt und geholfen, den in den 90er Jahren entstandenen R&amp;#252;ckstand aufzuholen.
•	Durch zahlreiche Ma&amp;#223;nahmen zur energetischen Sanierung werden die Energiekosten von Land, Kommunen und privaten Tr&amp;#228;gern dauerhaft gesenkt.

So standen f&amp;#252;r 349 Vorhaben im Bereich der fr&amp;#252;hkindlichen Betreuungsinfrastruktur 51,2 Millionen Euro und f&amp;#252;r 450 Vorhaben zur Verbesserung der Schulinfrastruktur 192 Millionen Euro zur Verf&amp;#252;gung. 

Hinzu kommen rund 86 Millionen Euro f&amp;#252;r Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise f&amp;#252;r den Neubau eines Seminargeb&amp;#228;udes f&amp;#252;r die Christian-Albrechts-Universit&amp;#228;t zu Kiel. 

Insgesamt wurden 337 Millionen Euro zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur eingesetzt. 
Dar&amp;#252;ber hinaus wurden rund 161 Millionen Euro f&amp;#252;r die Versorgungs- und Verkehrsinfrastruktur bereitgestellt. 
Davon entfielen 
•	34,8 Millionen Euro auf die energetische Sanierung von Krankenh&amp;#228;usern, 
•	55 Millionen Euro auf den St&amp;#228;dtebau,
•	13 Millionen Euro auf Stra&amp;#223;en- und Wegebau,
•	2,5 Millionen auf den Ausbau des Breitbandnetzes sowie
•	rund 39 Millionen Euro auf sonstige Investitionsma&amp;#223;nahmen

Von den insgesamt 1.300 Ma&amp;#223;nahmen, die nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz gef&amp;#246;rdert wurden, haben alle Kreise und kreisfreien St&amp;#228;dte anteilig profitiert, wobei geringe strukturpolitische Effekte erzielt werden konnten. 

Wir haben mit den genannten Investitionen nicht nur die Konjunktur stimuliert. 

Konjunkturpaket und Zukunftsinvestitionen haben einen ma&amp;#223;geblichen Beitrag zur &amp;#220;berwindung der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Wirtschaftskrise geleistet, die die freie Welt je erlebt hat - und gleichzeitig die Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit unserer Volkswirtschaft – und damit unsere Zukunftsf&amp;#228;higkeit - gest&amp;#228;rkt. 

Die Politik hat in Zeiten der Krise ihre Handlungsf&amp;#228;higkeit unterstrichen und mit den richtigen Entscheidungen m&amp;#246;gliche Fehlentwicklungen korrigiert. Deutschland ist gest&amp;#228;rkt aus der Krise hervorgegangen. 

Im abgelaufenen Jahr haben wir – auch deshalb - rund 350 Millionen Euro Steuern mehr eingenommen als im Vorjahr. 

Diese Mehreinnahmen m&amp;#252;ssen wir jetzt nutzen, um die zus&amp;#228;tzliche Verschuldung wieder zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren, die zur Bew&amp;#228;ltigung der Krise geplant und eingesetzt wurde.

Das Zukunfts-Investitionsprogramm ist seinem Namen gerecht geworden. 
Es war die richtige Antwort der Politik auf die entscheidenden aktuellen und Zukunftsfragen.
Es war ein Erfolg f&amp;#252;r Schleswig-Holstein. Und f&amp;#252;r Deutschland.


</description>
</item>


<item>
	<title>Debatte &amp;#252;ber Haushaltskonsolidierung im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/reden.php?id=238</link>
	<description>Rainer Wiegard: Rot-gr&amp;#252;ne Steuererh&amp;#246;hungen k&amp;#246;nnen stetige wirtschaftliche Entwicklung nicht ersetzen 
Frau Pr&amp;#228;sidentin, meine Kolleginen und Kollgen,
der Stabilit&amp;#228;tsrat hat im Fr&amp;#252;hjahr die Haushaltsberichte des Bundes und der 16 L&amp;#228;nder gepr&amp;#252;ft und anhand von vier Kennziffern f&amp;#252;r vier Bundesl&amp;#228;nder eine drohende Haushaltsnotlage festgestellt. Darunter auch Schleswig-Holstein. Die vergangenheitsbezogenen Kennziffern – Schuldenstand je Einwohner und das daraus folgende Verh&amp;#228;ltnis von hohen Zinsausgaben zu Steuereinnahmen – sind die eigentlichen Probleme im Haushalt Schleswig-Holsteins. Im Jahre 2011 werden wir wieder neue Schulden nur aufnehmen m&amp;#252;ssen, um damit die Zinsen f&amp;#252;r die Altschulden zu bezahlen. Die Vergangenheit hat unser Land unerbittlich im Griff. Deshalb mu&amp;#223; Schleswig-Holstein mit dem Stabilit&amp;#228;tsrat ein Sanierungsprogramm vereinbaren, das bis 2016 gilt, die j&amp;#228;hrlichen Defizitabbauschritte und die dazu erforderliche Vorhabenplanung beinhaltet. J&amp;#228;hrlich zweimal m&amp;#252;ssen wir an den Stabilit&amp;#228;tsrat &amp;#252;ber die Einhaltung des Defizitabbaupfades berichten. 

Die gegenwarts- und zukunftsbezogenen Kennziffern zeigen sich demgegen&amp;#252;ber positiv: Das Finanzdefizit  wie auch die Kreditfinanzierungsquote liegen unterhalb der festgestellten Schwellenwerte. Dementsprechend ist der Ausblick des Stabilit&amp;#228;tsrates hierzu positiv. 

Diese Entwicklung kommt jedoch nicht von ungef&amp;#228;hr.

Denn die Begrenzung der Ausgaben erfolgt nach einer klaren Struktur. Die im langfristigen Durchschnitt erzielbaren Steuereinnahmen, die Verwaltungseinnahmen und die j&amp;#228;hrlich abnehmende, max. zul&amp;#228;ssige Neuverschuldung stellen die absolute Ausgabengrenze dar.
 
Diese klare Finanzstruktur gibt Sicherheit – auch in Jahren mit geringeren Einnahmen als im langfristigen Durchschnitt.

Sie ist allerdings vor allem eine klare Ansage f&amp;#252;r Jahre mit &amp;#252;berdurchschnittlichen Einnahmen. 

N&amp;#228;mlich: &amp;#220;berdurchschnittliche Einnahmen stehen nicht f&amp;#252;r Ausgaben zur Verf&amp;#252;gung, sondern reduzieren die Verschuldung. Und damit wird das Hauptproblem des Schleswig-Holsteinischen Haushaltes angegangen. Der k&amp;#252;nftige Zinsaufwand  - und vor allem – der Zinsaufwand aus k&amp;#252;nftigem Zinsrisiko wird reduziert.

Mit dem Doppelhaushalt 2011/2012 haben wir das strukturelle Defizit – im ersten von f&amp;#252;nf Schritten – von 1,32 Milliarden Euro auf 850 Millionen Euro abgesenkt. Das entspricht einer Reduzierung von 450 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren! Im Rahmen des Sanierungsprogramms f&amp;#252;hren wir diesen Kurs bis 2016 konsequent fort. 

Dazu ergreifen wir eine Reihe von Ma&amp;#223;nahmen:
•	Der Abbau von &amp;#252;ber 3.100 Stellen im Landesdienst
•	Das Erzielen von Effizienzgewinnen in der Hochschulverwaltung und der Stra&amp;#223;enbauverwaltung
•	Die weitere Effektivierung und Konzentration der Wirtschaftsf&amp;#246;rderung
•	Die Angleichung der Zahl der vorklinischen und klinischen Medizinstudienpl&amp;#228;tze
•	Begrenzung des Kostenanstiegs bei der Eingliederungshilfe
•	Die Streckung &amp;#246;ffentlicher Hochbauma&amp;#223;nahmen
•	und eine Vielzahl von Ma&amp;#223;nahmen im Bereich der Zuweisungen und Zusch&amp;#252;sse, z.B. Landesforsten, Landwirtschaftskammer

Auf der Ausgabenseite erfahren unsere Kommunen und das Land auch Entlastung durch den Bund. Der &amp;#252;bernimmt ab 2014 vollst&amp;#228;ndig die Lasten der Grundsicherung. Das bringt f&amp;#252;r die Kommunen des Landes ab 2014 gut 120 Millionen Euro, f&amp;#252;r das Land  

Zugleich verbessern wir die strukturelle Einnahmebasis durch die Erh&amp;#246;hung der Grunderwerbsteuer von 3,5 auf f&amp;#252;nf Prozent.

Das Sanierungsprogramm zeigt – wie auch der Finanzplan –, dass Schleswig-Holstein sich auf einem guten Weg befindet. Wir gehen das Thema Konsolidierung konsequent und nicht halbherzig an. 

Die geplante Kreditaufnahme f&amp;#252;r die Jahre 2013 bis 2015 liegt jeweils rund 200 Millionen Euro unter der zul&amp;#228;ssigen H&amp;#246;chstgrenze. Das gibt Sicherheit auch bei wechselhafter konjunktureller Entwicklung.

Und wenn sich die wirtschaftliche Entwicklung verstetigt und die Zinsentwicklung moderat bleibt dann haben wir – bei strikter Ausgabendisziplin - eine gute Chance, fr&amp;#252;her als geplant ohne neue Schulden auszukommen. Das bedeutet gleichzeitig, dass wir auch fr&amp;#252;her als geplant mit dem Abbau des l&amp;#228;hmenden Schuldenberges beginnen k&amp;#246;nnen.

Vor diesem Hintergrund ist es denn auch wenig &amp;#252;berraschend, dass der Stabilit&amp;#228;tsrat die Konsolidierungsanstrengungen des Landes hervorhebt. So hei&amp;#223;t es in der Bewertung des Evaluationsausschusses: 
&quot;Das Sanierungsprogramm Schleswig-Holsteins ist eine geeignete Grundlage f&amp;#252;r das &amp;#220;berwinden einer drohenden Haushaltsnotlage und das Erreichen eines ausgeglichenen Haushaltes 2020.&quot; 

Der Stabilit&amp;#228;tsrat &quot;begr&amp;#252;&amp;#223;t die im Sanierungsprogramm vorgesehenen Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen ausdr&amp;#252;cklich und empfiehlt, diese konsequent umzusetzen.&quot; 

Das k&amp;#246;nnen Sie alles nachlesen! Ich denke, dass diese Formulierungen f&amp;#252;r sich sprechen und Beleg f&amp;#252;r die erfolgreiche Arbeit dieser Landesregierung und der sie tragenden Fraktionen sind.

In dem Sanierungsprogramm wird aber nicht nur deutlich, dass wir die Vorgaben des Stabilit&amp;#228;tsrates einhalten, sondern auch, dass es mit dieser Landesregierung kein blindes Sparen an allen Ecken und Kanten geben wird. 

Die voraussichtliche Einnahmeentwicklung in diesem Jahr macht deutlich, dass eine stetige wirtschaftliche Entwicklung die Voraussetzung f&amp;#252;r ausgeglichene Haushalte ist. 
Keine neue Steuer, keine Steuererh&amp;#246;hung und keine Ausgabek&amp;#252;rzung kann die Einnahmeentwicklung ersetzen, die wir durch stetiges wirtschaftliches Wachstum erzielen. Dies zu st&amp;#228;rken, ist unsere erste Herausforderung. 

Deshalb geht es neben konsequenter Ausgabendisziplin vorrangig um den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur; 
um notwendige Verkehrswege, 
um schnelle Datennetze und 
um sichere Stromversorgung. 

Zugleich gilt es, 
Forschung und Entwicklung im Land zu st&amp;#228;rken 
und die Bildungschancen der Kinder durch mehr Qualit&amp;#228;t im Bildungssystem zu verbessern, damit sie im weltweiten Wettbewerb um die besten Jobs mithalten k&amp;#246;nnen. 

Und wir m&amp;#252;ssen den jungen Familien erm&amp;#246;glichen, ihre famili&amp;#228;ren Pflichten mit ihren beruflichen Aufgaben vereinbaren zu k&amp;#246;nnen. 

Noch nie flossen so viele Mittel in den Ausbau der Infrastruktur wie in den letzten Jahren – ob Breitband, Stra&amp;#223;enbau, Schienenverkehr oder Wasserwege.

Noch nie wurde so viel Geld f&amp;#252;r die Kindertagesbetreuung ausgegeben. Allein im aktuellen Finanzplanungszeitraum sind es fast 700 Millionen Euro.

Wir schlie&amp;#223;en die strategische L&amp;#252;cke bei der Polizei und richten daf&amp;#252;r 160 Stellen neue Stellen ein. Im &amp;#220;brigen: Das ist seit eineinhalb Jahren Beschlusslage – auch wenn das f&amp;#252;r einige Anwesende neu sein mag.  

Die Unterrichtsversorgung ist auf einem historisch hohen Niveau, das wir trotz Haushaltskonsolidierung halten werden. 

Das alles legen wir Ihnen im Finanzplan und im Sanierungsprogramm transparent und schonungslos dar, jeder kann das nachlesen. 

Und nur durch Konsequenz und Transparenz werden wir unseren Teil dazu beitragen, das Vertrauen in die politische Handlungsf&amp;#228;higkeit st&amp;#228;rken. 

Das war nicht immer so – wie ein R&amp;#252;ckblick in die Vergangenheit ebenso zeigt wie ein Ausblick auf ungedeckte Ausgabeversprechungen.



</description>
</item>


<item>
	<title>Debatte zum Streikrecht f&amp;#252;r Beamte im Landtag</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/reden.php?id=214</link>
	<description>Finan zminister Rainer Wiegard: Kommt Streikrecht - F&amp;#228;llt Beamtenrecht
Frau Pr&amp;#228;sidentin, meine Kolleginnen und Kollegen,

ich will zun&amp;#228;chst unsere Beamtinnen und Beamten in Schutz nehmen vor diesem Antrag, damit nicht der Eindruck erweckt wird, er k&amp;#228;me von ihnen. Nein, die Beamten haben damit nichts zu tun und d&amp;#252;rfen deshalb auch nicht daf&amp;#252;r in Haftung genommen werden. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Peter Heesen, stellt zum Streikverbot fest: &quot;Unser Land muss im Sinne der B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger funktionsf&amp;#228;hig bleiben. Das geht aber nur, wenn den Beamtinnen und Beamten Streiks grunds&amp;#228;tzlich untersagt bleiben.&quot;

Das Berufsbeamtentum ist ein wesentlicher Stabilit&amp;#228;tsfaktor unserer Gesellschaft. Es hat Verfassungsrang. 

Zu den im Grundgesetz ausdr&amp;#252;cklich genannten &quot;hergebrachten Grunds&amp;#228;tzen des Berufsbeamtentums&quot; z&amp;#228;hlt auch das Streikverbot. Das hat das Bundesverfassungsgericht mehrfach und zuletzt vor vier Jahren best&amp;#228;tigt. 

Das Streikrecht f&amp;#252;r Beamte ist 
rechtlich nicht zul&amp;#228;ssig, 
inhaltlich nicht geboten und 
wird selbst von den Betroffenen weit &amp;#252;berwiegend abge-lehnt. 
Zusammengefasst bedeutet das: 
Kommt Streikrecht – F&amp;#228;llt Beamtenrecht.

</description>
</item>


<item>
	<title>Debatte im Landtag: Initiative f&amp;#252;r das Ehrenamt</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/reden.php?id=205</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen.
Das Ehrenamt ist ein zentraler Pfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und des &amp;#246;ffentlichen Lebens. In zentralen St&amp;#228;dten wie im l&amp;#228;ndlichen Raum werden wichtige Aufgaben durch engagierte B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger ehrenamtlich wahrgenommen. 

Ein Vergleich des ehrenamtlichen Engagements in den Bundesl&amp;#228;ndern zeigt, dass Schleswig-Holstein inzwischen bereits den 5. Platz belegt. 
Fast 900.000 B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger – und damit fast 40 Prozent aller B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger &amp;#252;ber 14 Jahre – haben sich in Sportvereinen, Feuerwehren, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in vielen anderen Bereich engagiert. Sie leisten zusammen nahezu 200 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit im Jahr. 

Der volkswirtschaftliche Nutzen dieser Arbeit f&amp;#252;r die Gesellschaft ist unbezahlbar. Setzt man daf&amp;#252;r den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von etwa 20 Euro je Stunde an, so entspricht das ehrenamtliche Engagement einem volkswirtschaftlichen Nutzen von fast vier Milliarden Euro. Angesichts der Tatsache dass lediglich jedes zehnte Engagement regelm&amp;#228;&amp;#223;ig entsch&amp;#228;digt wird, kann man die Bedeutung des Ehrenamtes gar nicht hoch genug einsch&amp;#228;tzen. 
Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen.

17 Prozent der bereits ehrenamtlich T&amp;#228;tigen k&amp;#246;nnen sich sogar eine Ausweitung ihres Engagements vorstellen. 

Ihnen allen gilt unser besonderer Dank f&amp;#252;r ihren Einsatz f&amp;#252;r unser Gemeinwohl. 

Aus dieser Dankbarkeit erw&amp;#228;chst aber auch die gemeinsame Pflicht und Verantwortung, ehrenamtliches Tun nach Kr&amp;#228;ften zu unterst&amp;#252;tzen – z.B. mit einfachen und sachgerechten Regelungen in einem transparenten rechtlichen Rahmen mit einer leistungsf&amp;#228;higen Infrastruktur. Wir d&amp;#252;rfen nicht zulassen, dass b&amp;#252;rokratische Hemmnisse oder Rechtsunsicherheiten oder gar Nachteile gegen&amp;#252;ber nicht ehrenamtlich T&amp;#228;tigen die Bereitschaft f&amp;#252;r ihr gesellschaftliches Engagement schm&amp;#228;lern. 

Der Staat ist nicht nur Profiteur, er ist auch Dienstleister f&amp;#252;r ehrenamtlich t&amp;#228;tige B&amp;#252;rger.

Deshalb wurden in den letzten Jahren einige gesetzliche Verbesserungen vorgenommen. So wurden unter anderem die Mustersatzungen f&amp;#252;r die Feuerwehren ge&amp;#228;ndert, die Entsch&amp;#228;digungsverordnung angepasst und H&amp;#246;chstbetr&amp;#228;ge f&amp;#252;r steuerfreie Aufwandsentsch&amp;#228;digungen angehoben. Andere Initiativen befinden sich derzeit noch im Gesetzgebungsverfahren. 

Ein Beispiel daf&amp;#252;r ist auch der Gesetzesentwurf zur &amp;#196;nderung kommunalverfassungs- und wahlrechtlicher Vorschriften, der unter anderem zur St&amp;#228;rkung des Ehrenamts in der kommunalen Selbstverwaltung f&amp;#252;hren soll und in dieser Landtagstagung in erster Lesung behandelt wird. 

Vor diesem Hintergrund halte ich die Kritik f&amp;#252;r berechtigt, dass zum Beispiel bei den steuerlichen Vorschriften f&amp;#252;r ehrenamtliche T&amp;#228;tigkeiten, die sich im Laufe der Jahrzehnte mit immer neuen Einzelregelungen entwickelt haben, eine Systematik nur schwer zu erkennen ist. Deshalb sollte die Priorit&amp;#228;t bei der Schaffung einfacherer Regelungen mit mehr Transparenz liegen. Der Bericht der Landesregierung nennt hierf&amp;#252;r verschiedene Ansatzpunkte.

Ein Vorschlag ist: eine einheitliche Befreiungsvorschrift im Steuerrecht f&amp;#252;r jegliche ehrenamtliche T&amp;#228;tigkeiten zu schaffen, damit k&amp;#252;nftig sachlich nicht gerechtfertigte Abgrenzungen entfallen. Rund 90 Prozent der derzeit gew&amp;#228;hrten Entsch&amp;#228;digungen w&amp;#228;ren damit steuerfrei. 

Und zus&amp;#228;tzlich ist denkbar, bei gew&amp;#228;hrten Entsch&amp;#228;digungen, bei denen aufgrund ihrer H&amp;#246;he ein Teil davon steuerpflichtig bleiben w&amp;#252;rde, die Option einer Pauschalbesteuerung zu er&amp;#246;ffnen. 
Diese L&amp;#246;sung h&amp;#228;tte zudem den Charme, dass in jedem Fall die Sozialversicherungspflicht vermieden w&amp;#252;rde. Schlie&amp;#223;lich ist es eben jene Sozialversicherungspflicht, die wiederholt f&amp;#252;r Kopfsch&amp;#252;tteln sorgt: Es ist schon kurios, wenn Aufwandsentsch&amp;#228;digungen f&amp;#252;r ehrenamtliche T&amp;#228;tigkeiten sozialversicherungsfrei sind, einzelne aber wieder nicht. 

Das mag formaljuristisch erkl&amp;#228;rt werden k&amp;#246;nnen. Aber nur f&amp;#252;r die, die das mehrere Semester studiert haben. Im &amp;#220;brigen aber versteht das kein Mensch. 

Hier sind Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und Lebenswirklichkeit st&amp;#228;rker in &amp;#220;bereinstimmung zu bringen – und Schleswig-Holstein setzt sich mit Nachdruck daf&amp;#252;r ein.

Nat&amp;#252;rlich ist es wichtig, &amp;#196;nderungen gr&amp;#252;ndlich vorzubereiten. Es m&amp;#252;ssen verfassungsrechtliche Vorgaben eingehalten und die unterschiedlichen Interessen von Bund und L&amp;#228;ndern zusammengef&amp;#252;hrt werden.

Denn: Ohne den Bund geht beim Steuer- und Sozialversicherungsrecht nichts. Deshalb befinden wir uns auch in einem intensiven Dialog, um vor dem Start entsprechender Initiativen die verfassungsrechtlichen Vorgaben und die dadurch eingeschr&amp;#228;nkten Handlungsspielr&amp;#228;ume einvernehmlich zu definieren. 

Als Finanzminister erkenne ich an, dass nicht alles W&amp;#252;nschenswerte auch machbar ist. Ehrenamt ist Ehrenamt und Hauptamt ist Hauptamt – diese Trennung d&amp;#252;rfen wir nicht einseitig aufweichen. 

Das gebietet auch der Respekt vor den Steuerzahlern, das gebietet der Grundsatz der Gleichm&amp;#228;&amp;#223;igkeit der Besteuerung und das gebietet nicht zuletzt auch unsere Verfassung.

Dennoch ist zweifelsohne gen&amp;#252;gend Raum f&amp;#252;r Ver&amp;#228;nderungen vorhanden. Und die hier genannten Vorschl&amp;#228;ge passen zudem vollst&amp;#228;ndig auch in unsere grunds&amp;#228;tzlichen &amp;#220;berlegungen zur Steuerverein-fachung. 

Die Landesregierung wird daher gemeinsam mit anderen L&amp;#228;ndern versuchen, Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat von der Notwendigkeit der Ma&amp;#223;nahmen zu &amp;#252;berzeugen. Gespr&amp;#228;che dazu laufen bereits.
 
Unabh&amp;#228;ngig von dem Ergebnis unserer Bem&amp;#252;hungen werden wir weiterhin unsere Hausaufgaben in Schleswig-Holstein machen. Das Ehrenamt ist f&amp;#252;r das Land unbezahlbar und erf&amp;#228;hrt daher weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit. 

Wir werden die  Rahmenbedingungen f&amp;#252;r das Ehrenamt – wie schon in der Vergangenheit auch – fortlaufend evaluieren und – wo n&amp;#246;tig - auf deren Anpassung hinwirken. Einfachere Regelungen f&amp;#252;hren zu einem st&amp;#228;rkeren ehrenamtlichen Engagement und damit zu einem lebenswerteren Schleswig-Holstein. 

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	<title>Pr&amp;#228;sentation des &quot;Jahrbuchs f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche Finanzen 2011&quot; in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund</title>
	<link>http://www.rainerwiegard.de/reden.php?id=195</link>
	<description>Finanzminister Rainer Wiegard: &quot;Der schwere Weg zum schuldenfreien Haushalt&quot;
Berlin (22. Juni 2011) Landesvertretung Schleswig-Holstein beim Bund
Ich freue mich, dass Sie alle unserer Einladung zu der Pr&amp;#228;sentation des &quot;Jahrbuchs f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche Finanzen 2011&quot; gefolgt und zu uns in die Landesvertretung von Schleswig-Holstein gekommen sind. 

Es ist f&amp;#252;r Schleswig-Holstein eine besondere Ehre, dass die Pr&amp;#228;sentation hier stattfindet, denn das Jahrbuch hat etwas Beeindruckendes geschafft: Es steht bereits in seinem dritten Jahr davor, ein Klassiker zu werden. Grund daf&amp;#252;r ist zweifelsohne die hohe Qualit&amp;#228;t des Werkes.  

Im Mittelpunkt des Jahrbuchs steht zun&amp;#228;chst der L&amp;#228;nderfinanzbericht 2010. Jeder, der sich mit Haushaltsrecht auskennt, wei&amp;#223;, dass die Standards f&amp;#252;r die Aufstellung von Haushalten bundeseinheitlich vorgeschrieben sind. 

F&amp;#252;r den Laien ist das jedoch graue Theorie, sobald er einen Blick in die unterschiedlichen L&amp;#228;nderhaushalte wirft. Es ist das Verdienst der Autoren, die Vergleichbarkeit f&amp;#252;r wichtige Kennziffern herzustellen. Die Haushaltsstruktur der einzelnen L&amp;#228;nder ist einheitlich aufbereitet und bietet einen guten &amp;#220;berblick. So f&amp;#228;llt dem Leser auch ohne einen Blick in die Erl&amp;#228;uterungen sofort auf: Trotz des Wirtschaftsaufschwungs war das Jahr 2010 in erster Linie das Jahr zwei der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise.

Wie im Jahrbuch beschrieben war die Mai-Steuersch&amp;#228;tzung 2009 ein dramatisches Erlebnis f&amp;#252;r alle Finanzminister. Um 33 Milliarden Euro (14 Prozent) musste die Sch&amp;#228;tzung f&amp;#252;r die L&amp;#228;nder aus dem Vorjahr nach unten korrigiert werden. Schleswig-Holstein stand vor Einnahmeausf&amp;#228;llen in H&amp;#246;he von gut vier Milliarden Euro in vier Jahren.  

Und auch wenn kurz darauf nicht &amp;#252;berall die Regierungskoalitionen - wie in Schleswig-Holstein -scheiterten, war die Situation sehr angespannt. 

Das zeigte sich unter anderem in den Finanzierungssalden in den Kernhaushalten der L&amp;#228;nder, welche 2010 gr&amp;#246;&amp;#223;tenteils weiter anstiegen oder auf hohem Niveau verharrten. 

Dabei reichte die Spanne von –43 Euro je Einwohner in Sachsen bis etwa –2000 Euro je Einwohner in Bremen. Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind auch die einzigen L&amp;#228;nder, die 2010 Schulden abbauen konnten.

In Hessen hingegen wuchs der Schuldenberg um 11,2 Prozent, in Bremen um fast 10 Prozent. 

Es zeichnet sich ab, dass nicht nur die Konsolidierungsl&amp;#228;nder Berlin, Bremen, Sachsen-Anhalt, das Saarland und Schleswig-Holstein konsolidieren m&amp;#252;ssen. Auch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stehen schmerzhafte Einschnitte bevor. 

Au&amp;#223;erdem m&amp;#252;ssen die neuen L&amp;#228;nder bis 2020 den Verlust der Solidarpaktmittel verkraften. Und selbst das reiche Hamburg wird harte Einschnitte vornehmen m&amp;#252;ssen.


Dem Jahrbuch k&amp;#246;nnen Sie entnehmen, in welchem Bundesland bereits Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen geplant sind. Die Autoren der einzelnen L&amp;#228;nderberichte haben die Kennzahlen mit viel Wissenswertem &amp;#252;ber die politischen Hintergr&amp;#252;nde erg&amp;#228;nzt und gelegentlich einen Ausblick auf die weitere Entwicklung gewagt. So wird unter anderem die Passivit&amp;#228;t Berlins offenbart.

Dar&amp;#252;ber hinaus kann ich Ihnen die weiteren Beitr&amp;#228;ge des Buches – von anerkannten Experten verfasst – empfehlen. 

Als schleswig-holsteinischer Finanzminister f&amp;#228;llt mein Augenmerk nat&amp;#252;rlich sofort auf die Kapitel sieben und zehn, welche die Themen Stabilit&amp;#228;tsrat und Einnahmeautonomie der L&amp;#228;nder behandeln. 

Erst k&amp;#252;rzlich hat der Stabilit&amp;#228;tsrat die drohende Haushaltsnotlage f&amp;#252;r vier Bundesl&amp;#228;nder festgestellt: Neben Bremen, Berlin und dem Saarland geh&amp;#246;rt auch Schleswig-Holstein dazu. 

Die formelle Feststellung einer drohenden Haushaltsnotlage bedeutet nicht, dass sich die Lage f&amp;#252;r uns im n&amp;#246;rdlichsten Bundesland jetzt pl&amp;#246;tzlich zugespitzt hat. 

Es ist bekannt, dass unsere Haushaltslage prek&amp;#228;r ist, weil uns die Zinsen f&amp;#252;r die Schulden fr&amp;#252;herer Regierungen finanziell erdrosseln. 

So werde ich in diesem Jahr etwa eine Milliarde Euro neu Schulden aufnehmen, nur um damit die Zinsen f&amp;#252;r die Altschulden zu bezahlen.

Die Landesregierung hatte die Konsequenzen daraus bereits gezogen und den Turnaround eingeleitet. 
So haben wir den Fehlbetrag konsequent von &amp;#252;ber 1,7 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf unter 500 Mio Euro im Jahr 2008 gesenkt.

Diese ersten Konsolidierungsbestrebungen wurden durch die schwerste Wirtschaftskrise, die die freie Weelt je erlebt hat, kurzzeitig unterbrochen. Aufhalten konnte sie uns nicht. 2010 handelten wir umso entschlossener: 

Wir haben im Landtag mit breiter Mehrheit die Aufnahme der Schuldenbremse in die Landesverfassung beschlossen – als erstes Landesparlament &amp;#252;berhaupt. 

So wurden in unserem Landeshaushalt die Ausgaben deutlich gesenkt: 2011 um 360 Millionen Euro gegen&amp;#252;ber 2010, und 2012 um 366 Millionen Euro gegen&amp;#252;ber 2010. Das ist ein Vorgang mit Seltenheitswert.

Diesen Kraftakt hat der Stabilit&amp;#228;tsrat ausdr&amp;#252;cklich gew&amp;#252;rdigt. So hei&amp;#223;t es im Evaluationsbericht: &quot;Die vom Land Schleswig-Holstein beschlossenen Ma&amp;#223;nahmen sind ein wichtiger und notwendiger Beitrag zur l&amp;#228;ngerfristigen Konsolidierung des Landeshaushalts.&quot; Und weiter: &quot;Der Evaluationsausschuss erkennt diese Ma&amp;#223;nahmen ausdr&amp;#252;cklich an und empfiehlt ihre konsequente Umsetzung.&quot; 

Nach dem Stabilit&amp;#228;tsratsgesetz m&amp;#252;ssen die L&amp;#228;nder, in denen eine Haushaltsnotlage droht, ein Konsolidierungsprogramm f&amp;#252;r f&amp;#252;nf Jahre aufstellen. Das gilt auch f&amp;#252;r Schleswig-Holstein. 

Da wir jedoch schon einen Schritt weiter sind, erkennt der Stabilit&amp;#228;tsrat unseren Haushalt 2011/2012 als Teil des Konsolidierungsprogramms an.

Wichtige Ma&amp;#223;nahmen des Doppelhaushaltes sind: 
Wir haben das beitragsfreie Kita-Jahr gestrichen, 
wir haben das Blindengeld halbiert, 
wir haben bei der Wirtschaftsf&amp;#246;rderung drastisch gek&amp;#252;rzt und 
wir werden &amp;#252;ber 5.000 Stellen in der &amp;#246;ffentlichen Verwaltung abbauen. 

Wir haben das seit 40 Jahren in Deutschland praktizierte politische Ritual beendet: In schlechten Zeiten das Defizit durch Kredite auszugleichen und in guten Zeiten die steigenden Einnahmen f&amp;#252;r Mehrausgaben zu nutzen -  statt die Kredite vorrangig wieder zur&amp;#252;ck zu zahlen. 
Es handelt sich also in der Tat um eine historische Leistung.

Doch die Schuldenbremse gilt nicht nur f&amp;#252;r Schleswig-Holstein. Jedes Bundesland wird sich ab 2020 ihren Regelungen unterwerfen  m&amp;#252;ssen. Und auch wenn sich die Haushaltslage der einzelnen L&amp;#228;nder stark unterscheidet, wird die Mehrzahl der Landesparlamente &amp;#228;hnliche Kurskorrekturen vornehmen m&amp;#252;ssen. 
Ein Schuldenberg, der innerhalb von zwei Jahren um 9,2 Prozent auf &amp;#252;ber 520 Milliarden Euro angestiegen ist, j&amp;#228;hrliche Zinszahlungen in H&amp;#246;he von 20 Milliarden Euro und eine Nettokreditaufnahme von 13 Milliarden Euro belasten die L&amp;#228;ndergemeinschaft. &amp;#220;berall zeichnen sich stark wachsende Personal- und Versorgungsausgaben ab. 

Schlie&amp;#223;lich hat niemand das Recht – keine Regierung und kein Parlament -, noch nicht geborene Generationen mit Schulden zu belasten, um sich heute ein angenehmeres Leben leisten zu k&amp;#246;nnen. 

Vor diesem Hintergrund ist auch ein Benchmarking sehr wichtig. Ein L&amp;#228;ndervergleich kann verborgene Einsparpotentiale und Richtwerte f&amp;#252;r Personal-, Sach-  und Investitionsausgaben aufzeigen. Dadurch entsteht Transparenz. 
Wer besch&amp;#228;ftigt mehr Personal f&amp;#252;r eine Aufgabe als andere? 
Wer gibt &amp;#252;berdurchschnittlich viel f&amp;#252;r die Wirtschaftsf&amp;#246;rderung aus? 
Wo sind Einsparpotentiale bei den Sozialausgaben? 

F&amp;#252;r die Landesparlamente wiederum k&amp;#246;nnen diese Kennziffern wichtige argumentative St&amp;#252;tzen sein, wenn sie um Zustimmung f&amp;#252;r schwierige Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen werben.


Wenn man aber ein strukturelles Defizit in H&amp;#246;he von 1,3 Milliarden Euro wie in Schleswig-Holstein abbauen will, kann man sich nicht allein auf Ausgabenreduzierungen beschr&amp;#228;nken. Das w&amp;#228;re unrealistisch. 

Daher werden wir in Schleswig-Holstein zum Jahreswechsel die Grunderwerbssteuer von 3,5 Prozent auf f&amp;#252;nf Prozent  erh&amp;#246;hen. Wir erwarten, dass uns die Erh&amp;#246;hung etwa 80 Millionen Euro j&amp;#228;hrlich bringen wird. Das ist ein drastischer Zuwachs. Aber drastisch ist eben auch die Haushaltslage. 

Warum erh&amp;#246;hen wir ausgerechnet die Grunderwerbssteuer? Im Wesentlichen sind es zwei Gr&amp;#252;nde: 
Erstens. Die Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer flie&amp;#223;en vergleichsweise konstant. 
Und zweitens – und damit komme ich auf den Aufsatz von Prof. Wernsmann, zehntes Kapitel, mit dem Titel &quot;Die Einnahmeautonomie der L&amp;#228;nder&quot; zur&amp;#252;ck: 

Wir erh&amp;#246;hen die Grunderwerbssteuer, weil wir es d&amp;#252;rfen. Das klingt zun&amp;#228;chst banal, ber&amp;#252;hrt aber ein Kernproblem unseres F&amp;#246;deralismus. 

Neue Ausgaben und Steuererleichterungen werden hier in Berlin gerne diskutiert und beschlossen – zahlen m&amp;#252;ssen es oftmals die L&amp;#228;nder. 
Gleichzeitig fehlt den L&amp;#228;ndern die Kompetenz, die Landeseinnahmen durch eigene Steuergesetze zu beeinflussen.

Angesichts dessen bef&amp;#252;rworte ich den Vorschlag, den L&amp;#228;ndern mehr Einnahmeautonomie einzur&amp;#228;umen. Hier k&amp;#246;nnte zum Beispiel an einen Zuschlag auf die Einkommenssteuer und die K&amp;#246;rperschaftssteuer gedacht werden. 

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich m&amp;#246;chte hier nicht einer Steuererh&amp;#246;hungsrunde oder neuen Steuern mit komplizierten Regeln konzeptionell den Weg bereiten.  Nur angesichts unserer Situation w&amp;#252;nscht man sich hin und wieder ein paar zus&amp;#228;tzliche Handlungsoptionen. 


Um einen Eindruck von dem eingeschr&amp;#228;nkten Konsolidierungswerkzeugkasten zu gewinnen, gen&amp;#252;gt wiederum ein Blick in schleswig-holsteinischen Haushalt: 

Das Volumen des Haushalts 2011 betr&amp;#228;gt gut 12 Milliarden Euro. 
Davon sind knapp 4 Milliarden Euro Ausgaben f&amp;#252;r Personal und Verwaltung. 
Rund 4 Milliarden Euro verschlingt der Schuldendienst – Tilgung und Zinsen. 
Zieht man diese festen Bl&amp;#246;cke und eine weitere Milliarde f&amp;#252;r den Kommunalen Finanzausgleich ab, bleiben etwa drei Milliarden Euro f&amp;#252;r F&amp;#246;rderma&amp;#223;nahmen, Investitionen, Zusch&amp;#252;sse etc. &amp;#252;brig. 

Immerhin, m&amp;#246;chte man meinen. Davon sind eine Milliarde gesetzlich festgeschriebene Ausgaben, beispielsweise als Eingliederungshilfe, und eine Milliarde sind Zuwendungen von Bund und EU, die wir nur weiterleiten – gegebenenfalls sogar noch mit einer Kofinanzierung unterlegen m&amp;#252;ssen. Da bleibt dann nur noch wenig mehr als eine Milliarden Euro – bei einer gleich hohen Nettoneuverschuldung, um davon Kinderbetreuung, Schulen und Hochschulen zu finanzieren, Stra&amp;#223;en zu bauen und zu unterhalten, Wirtschaft zu f&amp;#246;rdern usw.

Ohne stetige verl&amp;#228;ssliche Einnahmeentwicklung ist das nicht zu leisten. 


Im Zusammenhang mit der Debatte um Steuererh&amp;#246;hungen oder   -senkungen ist es vorrangig, dass deutsche Steuersystem insgesamt zu vereinfachen und transparenter und damit gerechter zu gestalten. 

Ein Beispiel ist ohne Zweifel die Mehrwertsteuer. Durch den 7-prozentigen Steuersatz wird derzeit ein Erm&amp;#228;&amp;#223;igungsvolumen von 24 Milliarden Euro geschaffen: 21 Milliarden Euro entfallen auf Besser-, 3 Milliarden Euro auf Geringverdiener. Das ist eine klassische Fehlleitung. 

Ich pl&amp;#228;diere f&amp;#252;r einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von etwa 16 Prozent bei gleichzeitiger Abschaffung aller Erm&amp;#228;&amp;#223;igungsregeln und einem Sozialausgleich f&amp;#252;r Haushalte mit geringem Einkommen. 

Mir konnte noch niemand erkl&amp;#228;ren, warum ich als Finanzminister von Schleswig-Holstein Brot, Butter, Milch und K&amp;#228;se steuerverg&amp;#252;nstigt einkaufen k&amp;#246;nnen soll. 


Wenn wir &amp;#252;ber die Einnahmeautonomie der L&amp;#228;nder reden, sollten wir uns jedoch nicht nur auf die Steuergesetze und die Steuers&amp;#228;tze konzentrieren. Aus meiner Sicht ist das zu eng gefasst. 

Der andere Aspekt der Einnahmeautonomie ist, mehr Steuereinnahmen durch Wirtschaftswachstum zu generieren. Nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise flammte in Deutschland wieder die grunds&amp;#228;tzliche Kritik am Wachstum auf. Ich sage dazu nur so viel: 

Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von drei Prozent  kann von keiner Steuererh&amp;#246;hung ersetzt werden, und durch keine Sparma&amp;#223;nahme auf der Ausgabenseite. Genauso wenig kann eine Steuerh&amp;#246;hung die Einnahmeausf&amp;#228;lle auffangen, die durch eine Rezession entstehen. 

Daher muss es auch in Zukunft das Ziel sein, die Grundlagen f&amp;#252;r nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen.

Die Vergangenheit zeigt, dass den L&amp;#228;ndern durchaus M&amp;#246;glichkeiten offen stehen, die Attraktivit&amp;#228;t Ihres Standortes zu erh&amp;#246;hen. Schleswig-Holstein ist daf&amp;#252;r ein gutes Beispiel. 

In den zehn Jahren zwischen 1996 und 2005 ist unser Bruttoinlandsprodukt um gerade einmal 7,5 Prozent gestiegen. Seitdem hat sich das Wirtschaftswachstum nahezu verdoppelt – trotz gr&amp;#246;&amp;#223;ter Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Ergebnis steigen die Einnahmen wieder kontinuierlich, w&amp;#228;hrend es zuvor zehn Jahre lang keine Steigerung des Steueraufkommens gab. Daher ist eine wachstumsf&amp;#246;rdernde Wirtschaftspolitik auch Teil der Einnahmeautonomie der L&amp;#228;nder. Diese Erkenntnis darf eine erfolgreiche Landesregierung nicht ignorieren.

Und auch hier hilft ein bundesweiter Vergleich weiter. Dankenswerterweise wurde die Wirtschaftsentwicklung der L&amp;#228;nder in den L&amp;#228;nderfinanzbericht mit aufgenommen. So l&amp;#228;sst sich schnell nachvollziehen, welche L&amp;#228;nder das Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht haben und wo sich eine besondere wirtschaftliche Dynamik entfaltet.

Wenn man aber Wirtschaftswachstum will, muss man ein klares Bekenntnis zu Investitionen abgeben. In Schleswig-Holstein ist der Fokus auf Investitionen in Bildung und Infrastruktur gerichtet. Wir stellen f&amp;#252;r die Kitas j&amp;#228;hrlich 70 Millionen Euro zur Verf&amp;#252;gung. Dazu kommen 60 Millionen Investitionsf&amp;#246;rderung f&amp;#252;r den Ausbau der U3-Kinderbetreuung und die laufende Bezuschussung der Betriebskosten. Das ist viel Geld f&amp;#252;r ein armes Land. 

Wir wollen auch die Qualit&amp;#228;t des Universit&amp;#228;tsstandortes sichern und halten zudem an den gro&amp;#223;en Infrastrukturprojekten in Schleswig-Holstein fest – u.a. die Ostseeautobahn A 20, Feste Fehmarnbeltquerung, Ausbau Nordostseekanal.

Die Zukunft unseres Landes h&amp;#228;ngt nicht nur an unseren Einsparbem&amp;#252;hungen. Sie muss vor allem durch eine kluge Bildungs- und eine kluge Wirtschaftspolitik und den Ausbau unserer Infrastruktur begleitet werden. 



Alle angesprochenen Probleme – vom Einspardruck bis zu den Einnahmeausf&amp;#228;llen und der Situation der Landesbanken – konzentrieren sich in Schleswig-Holstein. Wir sind nicht die einzigen, die diesen Herausforderungen gegen&amp;#252;berstehen. Dennoch ist unsere Situation beispielgebend. 

Und deshalb ist es nicht nur f&amp;#252;r uns ein Grund zur Freude, dass das Jahrbuch in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung pr&amp;#228;sentiert wird. Ich glaube, es ist auch aus Sicht der Autoren und des Verlages der richtige Ort. 

Wo, wenn nicht hier, sollte ein &quot;Jahrbuch f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche Finanzen&quot; im Jahr zwei nach Einf&amp;#252;hrung der bundesweiten Schuldenbremse vorgestellt werden? 

Damit w&amp;#252;rdigen Sie einerseits unsere Anstrengungen f&amp;#252;r einen ausgeglichenen Haushalt und dass wir als erstes Bundesland eine eigene Schuldenbremse in die Landesverfassung aufgenommen haben, 
andererseits verstehe ich das auch als Bekenntnis, sich in den kommenden Jahren weiterhin mit den Konsolidierungsma&amp;#223;nahmen aller Bundesl&amp;#228;nder kritisch auseinander zu setzen. 

Das wird zweifelsohne eine spannende Zeit werden. 
Werden Bund und L&amp;#228;nder ihre Ausgaben in den Griff bekommen? 
Wird die Konsolidierung der Haushalte gelingen? 

Die Antworten darauf wird man hoffentlich in vielen weiteren Jahrg&amp;#228;ngen des &quot;Jahrbuchs f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche Finanzen&quot; finden. 

Nachdem er mit dem Start der Reihe unmittelbar vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise bereits ein perfektes Timing bewies, gibt es also f&amp;#252;r den Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV) viele Gr&amp;#252;nde, die Reihe fortzusetzen.

Ich kann den beiden Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrern Brigitta Weiss und Dr. Volker Schwarz stellvertretend f&amp;#252;r den Berliner Wissenschaftsverlag nur zu diesem Projekt gratulieren. Ich finde, dieses Engagement verdient Anerkennung und ich finde, es hat sich auch gelohnt. 

Das Jahrbuch ist von hoher Qualit&amp;#228;t, die Autoren sind spitze. 
Ich w&amp;#252;nsche Ihnen einen erfolgreichen Start f&amp;#252;r das &quot;Jahrbuch f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche Finanzen 2011&quot; und viele verkaufte Exemplare. 

Setzen Sie die Reihe noch sehr lange fort, machen Sie aus dem Jahrbuch eine feste Gr&amp;#246;&amp;#223;e und bereichern Sie die Literatur zur Finanzpolitik in Deutschland. 

 g:leitungsbereichstabps dateienminister
eden
eden mjahrbuch f&amp;#252;r &amp;#246;ffentliche finanzen 2011 20110622.doc
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