Kiel (31. august 2010) »Die schleswig-holsteinische Finanzpolitik wird in den kommenden zehn Jahren maßgeblich von den Lasten der Vergangenheit geprägt sein, die vor allem in der rot-grünen Regierungszeit entstanden sind«, erklärte Finanzminister Rainer Wiegard zur Vorlage des Finanzplans an den Landtag. So würden die Zinsen für die Schulden des Landes von heute rund einer Milliarde Euro bis zum Jahr 2020 um etwa 700 Millionen Euro steigen, obwohl das Land die strukturelle Neuverschuldung bis dahin auf Null reduzieren wird. Grund dafür ist vor allem der enorme Schuldenberg und die dafür zu leistenden Zinszahlungen in den kommenden Jahren. 
Kiel (29. August 2010) Das druckfrische Werk ist 62 Seiten stark, sein Titel klingt mit "Finanzplan" bürokratisch nüchtern, sein Inhalt liest sich wie ein politischer Offenbarungseid.
Lob vom Gegner: Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) bekommt für seinen schonungslos offenen Finanzplan Anerkennung von Aloys Altmann (SPD), Präsident des Landesrechnungshofes. Die Botschaft von SPD-Mann Aloys Altmann scheint bei Kassenwart Rainer Wiegard (CDU) angekommen zu sein. Was Wiegard dem Parlament dieser Tage als Finanzplan zugeleitet hat, ist in der Beschreibung der Misere ohne Beispiel in der Landespolitik. "Verdienstvoll" nennt Altmann, Präsident des Landesrechnungshofes, die Ausarbeitung des Ministers. 
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Kiel (18. Juni 2010) In der Debatte über die Abschaffung des beitragsfreien dritten Kindergarten-Jahres behaupteten die Grünen, dass die Entscheidung zur Beitragsfreiheit in Kenntnis der heutigen dramatischen Haushaltslage getroffen worden sei. Zu dieser falschen Darstellung stellt Finanzminister Rainer Wiegard klar: »2005, nach neun Jahren rot-grüner Schuldenpolitik, lag die Kreditfinanzierungsquote bei 20,7 Prozent. 
Kiel (16. Mai 2010) Zur heutigen Landtagsdebatte über die Haushaltskonsolidierung stellte Finanzminister Rainer Wiegard fest: »Ich bin überrascht, wie einfach es sich manche Oppositionspolitiker machen. Für den Haushalt gibt es keine »Reset-Taste«, die einen unbelasteten Neuanfang ermöglicht.« Wer fordere, die Vergangenheit ruhen zu lassen, könne die Zukunft nicht gestalten. »Die Vergangenheit belastet die Zukunft. 
Zusammenfassende Sachdarstellung zur HSH Nordbank
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
gerne bin ich Ihrer Ladung nachgekommen, mich als Betroffener – manche von Ihnen haben sinngemäß verlauten lassen: Hauptbetroffener – dieses parlamentarischen Untersuchungsausschusses als Auskunftsperson vernehmen zu lassen. 