Kiel (26. Januar 2011) Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr Steuern in Höhe von 6,76 Milliarden Euro eingenommen; das sind 354 Millionen Euro (5,5%) mehr als im Vorjahr aber 120 Millionen Euro weniger als noch in der Steuerschätzung im November prognostiziert. »Das Ergebnis zeigt, dass Schätzungen noch keine Schecks sind und günstige Prognosen kein Grund, von einer verantwortungsbewussten Haushaltspolitik mit strikter Ausgabendisziplin abzuweichen«, bewertete Finanzminister Rainer Wiegard die Steuereinnahmen des abgelaufenen Jahres.
Wiegard wies darauf hin, dass sich die Einnahmen des Jahres 2011 im ersten Quartal sehr verhalten, ab April bis Oktober jedoch zunehmend erfreulich entwickelt hätten. 
Kiel (26. Januar 2012) »Das gemeinsame Konjunkturpaket von Bund und Land 2009 bis 2011 war eine wirksame Investition in die Zukunft unseres Landes. Die Politik hat auf die Krise schnell und zielführend reagiert. Kommunen und Wirtschaft haben das Programm tatkräftig umgesetzt. Wir sind auch deshalb schneller als alle anderen Staaten in Europa aus der größten Wirtschaftskrise gekommen, die die freie Welt je erlebt hat«, erklärte Finanzminister Rainer Wiegard anlässlich der heutigen Landtagsdebatte über den Bericht zum Zukunftsinvestitionsgesetz im Förderzeitraum 2009 bis 2011.
Ein großer Teil der Aufträge sei an Firmen aus Schleswig-Holstein gegangen. 
RSS-Feeds
Sie können meine Pressemitteilungen und die Reden als RSS-Feed abonnieren. Wie das funktoniert...
Bayern hatte 2011 nach dem Länderfinanzausgleich Steuereinnahmen in Höhe von 3.168 Euro je Einwohner zur Verfügung, Schleswig-Holstein 2.969 Euro. Bayern hatte also nach Länderfinanzausgleich noch 200 Euro pro Einwohner mehr zur Verfügung als Schleswig-Holstein. 
Altschuldentilgung ist nicht nur realistisch, sie ist auch unabdingbar, um uns von der Zinslast zu befreien, die unsere Handlungsfähigkeit erdrosselt. Die charakterlose Schuldenpolitik früherer Regierungen hat uns unerbittlich eingeholt. Eine Milliarde Euro jährlich nur für Zinsen für alte Schulden. 
Schleswig-Holsteinischer Landtag – TOP 58 – Bericht der Landesregierung – »Auswirkungen des Zukunftsinvestitionsgesetzes auf Schleswig-Holstein«
Ob OECD, Deutsche Bank oder Wirtschaftsforschungsinstitute – die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung, den Arbeitsmarkt und die Steuereinnahmen waren zu Beginn des Jahres 2009 ausgesprochen düster:
• die Bundesagentur für Arbeit befürchtete 400.000 zusätzliche Arbeitslose im Jahr 2009
• Kurz darauf stieg die Prognose auf bis zu einer Million zusätzliche Arbeitslose. Ende 2009 würde die Vier-Millionen-Marke überschritten werden. 